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HaraldBundesgeschäftsführer
Leitungsteam SHG Berlin
follikulärer SD-Krebs 1997 (oxyphil), Zungengrundkrebs 2024

Antwort auf: Soja und Schilddrüsenhormonsubstitution

| Beitrags-ID: 387606

Hallo,

habe die Frage abgetrennt von langstreckige Neurolyse des Nerven u epineurale Nervennaht.

Es gibt zwei Aspekt zu beachten, wenn man Soja zu sich nimmt.

  • Soja kann die Aufnahme von L-T4 hemmen, dies bedeutet dass man einen zeitlichen Abstand zur Einnahme des Schilddrüsenhormonpräparates einhalten muss, und gegebenen falls auch eventuell die Dosis auf Dauer erhöhen muss.
  • Soja verstärkt die Bindung an das Thyroxin-bindendes-Globulin (TBG). Es braucht daher eine Weile bis dieser Speicher aufgefüllt ist. Das bedeutet kurzfristig hat man einen etwas höheren Bedarf an Schilddrüsenhormonen. ist der Speicher gefüllt, ist der Bedarf wie zuvor.

siehe Sensible (?) Schilddrüsenhormonsubstitution.

Diese zwei Aspekte sollte man im Hinterkopf haben, wenn man auf eine Soja-reiche Ernährung umstellt, ansonsten spricht nichts gegen Soja.

Viele Grüße
Harald