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Anderl

Antwort auf: Leicht erhöhtes Risiko von Krebs durch L-Thyroxin?

| Beitrags-ID: 389241

Ich mach mich wie Du auch nicht verrückt, mir geht es um die wissenschaftliche Erkenntnis. 😉

Ich bin selbst (Daten) Wissenschaftler und mich interessieren medizinische Studien, besonders wenn’s mich betrifft. Bei mir ist es eher so dass mich Wissen beruhigt, auch wenn das Wissen heißt, dass ich evtl. eine 6% höhere Wahrscheinlichkeit habe einen Krebs zu entwickeln. Ich kann mit (kleinen) Wahrscheinlichkeiten beruflich gut umgehen. Auch die kleinen Wahrscheinlichkeiten erwischen „irgendjemanden“. Dann bin ich fein raus, aber demjenigen hätte geholfen werden können. Dafür machen wir die Studien ja.

Studien sind erstmal dazu da, Umstände zu erkennen und dann nach möglichen Lösungen suchen. Von daher finde ich toll, dass sowas erforscht wird und bald aus der Korrelation eine Kausalität wird und dann eine Lösung gefunden wird.

Wenn sich der Hinweis oxidativer Stress erhärten sollte, wäre eine Aufnahme von Antioxidantien doch ein probates und tolles Mittel, findest Du nicht?

Der Grund den Du beschreibst ist denke ich zu vernachlässigen da der Testzeitraum sehr lange war (6 Jahre). Ich lese doch mal die Studie, ich denke da steht mit Sicherheit ein Kommentar dazu drin. 6% bzw. 8% klingt jetzt an und für sich signifikant (ohne etwas über die Signifikanzniveaus gelesen zu haben).

Also freu mich wenn jemand inhaltlich etwas genaueres weiß. Vielleicht interessiert oder kennt Harald die Studie ja.