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Antwort auf: Leicht erhöhtes Risiko von Krebs durch L-Thyroxin?

| Beitrags-ID: 389243

Hallo,

habe den Titel geändert und den Link zur Studie eingefügt und schöner gemacht, oben im Beitrag von Anderl:

    L-Thyroxin: Erhöhtes Risiko für Tumorbildung
    von Alexandra Negt, 17.04.2020
    in der apotheke adhoc

    Bezugnehmend auf die Studie:
    Levothyroxine treatment is associated with an increased relative risk of overall and organ specific incident cancers – a cohort study of the Swedish population
    Autor*innen: Per Wändell et. al.
    In: Cancer Epidemiology
    Volume 66, June 2020, 101707
    https://doi.org/10.1016/j.canep.2020.101707

Habe erst mal nur überflogen.

Ein Zentrale Frage scheint mir zu sein, was für Schilddrüsenkarzinome bei den Männern entdeckt werden (Mikrokarzinome), für mein Gefühl steckt in der Studie sehr viel Bias: Wer geht zum Arzt, wer lässt sich die Schilddrüse untersuchen usw,
Auch scheint mir der Untersuchungszeitraum etwas knapp für Schilddrüsenkrebs, der zu den langsam wachsen gehört.

Auch wer bekommt L-T4?
Betroffene, die einen erhöhten TSH-Wert haben.
Es gibt auch Studien, die einen erhöhten TSH-Wert bei einem Schilddrüsenknoten als möglichen Tumormarker untersuchten.
(Ist jedenfalls besser als Tg vor der Operation).

Viele Grüße
Harald