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InSeNSU
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Basedow, Hypoparathyreoidismus

Antwort auf: Extreme Schwierigkeiten einen behandelnden Arzt zu finden bei postoperativem Hypopara

| Beitrags-ID: 465118

Hallo Polar,

ein „guter Arzt“ für die langfristige Behandlung des Hypoparathyreoidismus muss nicht Endokrinologe sein. Vor allem muss er den Patienten ernst nehmen und sich die Mühe machen, sich Grundlagenwissen über die Erkrankung anzueignen. Um das zu unterstützen gibt es hier diverse Informationsmaterialien und insbesondere die DGE-Behandlungsempfehlungen:

https://hypopara.de/cms/wp-content/uploads/Behandlungsempfehlungen_Hypopara-2024-4.pdf

Die sollte man dem Arzt aber möglichst nicht in die Sprechstunde mitbringen – wer liest schon gern einen längeren Text während ein anderer ihm dabei zuschaut – sondern vorab schicken oder in der Praxis abgeben.

Da eine Übertherapie des Hypopara die Nieren schädigen und zu Nierensteinen führen  kann, könntest du den Hausarzt bitten, dich zu einem Nierenfacharzt zu überweisen. Nephrologen, insbesondere die mit einer Dialyse-Praxis kennen sich mit den Nebenschilddrüsen aus, weil bei Nierenerkrankungen eine Nebenschilddrüsenüberfunktion entstehen kann. Vielleicht kann dir ein Nephrologe beim Ausschleichversuch helfen. Nierenärzte sehen uns Hypoparas oft erst, wenn der Schaden (z.B. Nierenschwäche)  schon angerichtet ist und sollten deinen Wunsch, es nicht so weit kommen zu lassen insofern besser verstehen, als ein Allgemeinmediziner, der mit Nebenschilddrüsenproblemen zu wenig Erfahrung hat.

Ausführliche Informationen zum Hypopara findest du hier im Wissensbereich und unter www.hypopara.de

Viele Grüße

Frauke

 

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