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Antwort auf: Kunstfehler – Vernähen von Unterhautfettgewebe

| Beitrags-ID: 467748

Hi,

meine Total Op war am 15.5.25.

Laut Chirurg ist alles gut gelaufen. Monitoring ohne Probleme.

Angeblich auch am Tag 1 nach der Operation alles gut mit den Stimmbändern, obwohl ich da bereits stimmlich schon eingeschränkt war.

Nun mache ich fleißig Logopädie und Muskeldehnungen für die Nacken und Halsmuskulatur. Schlucken geht, mit etwas auf und ab der Narbe, soweit ganz gut; nervig ist das klebrige Gefühl auf der rechten Seite des Kehlkopfes. Dort sitzt auch irgendwie gefühlt immer Schleim fest. Räuspern darf ich ja nicht, also versuche ich das weg zu atmen.

Für mich ist es aber viel schlimmer, dass meine Stimme so schlecht ist und mir dadurch so viel Lebensqualität genommen wird. Wenn das jetzt so blieben würde, dann bereue ich es natürlich noch mehr mich operieren lassen zu haben… zumal es glücklicherweise kein Krebs war. Aber das wusste ich halt noch nicht. Der Operateur meinte aber auch zu mir, dass ich zu viele und zu große kalte Knoten hatte, die Schilddrüse hätte auch unabhängig vom Verdachtsfall rausgenommen werden müssen.
Nun ist sie Geschichte und ich hoffe, dass mich bis auf die tägliche Einnahme von L-Thyroxin 75 mich bald Nix mehr an die ganze Sache erinnern wird!!!

Viele berichten hier von unglücklichen Umständen, zetern und hadern mit sich und der gesamten Situation. Es klingt vielleicht nicht ganz so emphatisch, aber genau das ist, was mir Mut macht und Trost spendet.

Dich erinnert hoffentlich bald auch Nix mehr an den ganzen Kack Rund um das Thema Schilddrüse…. und wenn, dann nur der tolle Kontakt hier zu Leidensgenossen oder solchen, die hier mit Rat und Tat zur Seite standen.

LG

Elke

  • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monaten, 4 Wochen von Schwuppie.