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HaraldBundesgeschäftsführer
Leitungsteam SHG Berlin
follikulärer SD-Krebs 1997 (oxyphil), Zungengrundkrebs 2024

Antwort auf: Frage zu „Nach Schilddrüsenoperation und/oder Radiojodtherapie“

| Beitrags-ID: 470405

Hallo Stefanie

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Nun zu Deiner guten Frage:

In der neuen S3-Leitlinie 2025 wird empfohlen:

Empfehlung 6.4. (Erpertenkonsens)

Die TSH-Einstellung soll abhängig vom Risiko für ein Rezidiv bzw. einen Progress unter Berücksichtigung der individuellen Verträglichkeit der Medikation incl. Patientenbefinden, Gesundheitszustand und Begleiterkrankungen (Osteopenie / Osteoporose, Herzrhythmusstörungen, etc.) erfolgen.

In der neuen S3-Leitlinie wird nur noch bei hohem Rezidvi-Risiko nach Operation bzw. Radiojodtherapie eine TSH-Unterdrückung <0,1 mU/l empfohlen.

Empfohlene TSH-Zielbereiche im Zeitraum nach initaler Therapie bis zur Response-Evaluation nach 6 Monaten

 

 

TSH-Zielbereich
 

 

Sehr niedriges Risiko Niedriges Risiko* Mittleres Risiko* Hohes Risiko*
Exzellentes Ansprechen**

(nicht stimuliertes Tg <0,2 ng/ml)

0,5 – 2,0 mU/l 0,5 – 2,0 mU/l 0,1 – 0,5 mU/l <0,1 mU/l
Inkomplettes Ansprechen**

(nicht stimuliertes Tg >0,2 ng/ml)

0,1 – 0,5 mU/l
* nach totaler Thyreoidektomie ** neben dem biochemischen ist auch das strukturelle Ansprechen relevant

Habe den Text in unseren Wikis entsprechend nun angepasst:

Es sind doch ein paar Veränderungen in der S3-Leitlinie 2025 zur ATA-Leitlinie 2015.

Viele Grüße
Harald

  • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 1 Woche von Harald.
    Diese Antwort wurde 3-mal bearbeitet.
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