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Antwort auf: wie lange kann man Calciummangel akzeptieren?

| Beitrags-ID: 484993

Hallo tapferweiter, mich würde interessieren, warum Du Langzeitschäden erwartest? Wenn Du das Phosphat zum Calcium immer niedrig hältst, wäre doch hier ein Verkalkung doch eher unwahrscheinlich? Ich könnte mir hier noch eine Auswirkung auf die Knochendichte vorstellen. Oder gibt es hier noch weitere nette unbekannte Auswirkungen?

Vor 2 Jahren hatte ich versucht Calcitriol zu reduzieren, Parathormon war bei 20, die Calciumwerte waren stabil oder ähnlich wie Deine, und das bei mehreren Kontrollen. Das aktive Vitamin D (1,25-Dihydroxy-Vitamin-D3) ist dann unter den Normwert gesunken. Die Endokrinologin hatte mich dann instruiert das Calcitriol wieder auf 0,5 (hatte bereits reduziert auf 0,25) und später auf 0,75 und dann auf 2 mal 0,5 zu erhöhen. Die Drüse hatte sich dann wieder verabschiedet und ist auf bis 6 gesunken bei entsprechend zu hohen Calciumwerten bis 2,4.

Derzeit bin ich nach 3 Jahren Hypopara wieder auf Reduktionskurs, mit anderer Herangehensweise. Ich weiss jetzt zumindestens, dass ich schon ewig sehr niedrige Magnesiumwerte habe, im Blut 0,66 o.ä.. Wäre vielleicht gut gewesen vor 2 Jahren auch Magnesium in den oberen Normbereich zu bringen. Früher war ich eher Salatesser, aufgrund von Kraftsport und auch fehlender Regeneration musste ich meine Ernährung auf mehr Proteinlastig umstellen. Das Phosphat ist dann förmlich durch „die Decke“ gegangen. Jetzt tracke ich meine Ernährung; d.h. das Phosphat Brutto zum Beispiel Netto = < 700 und Calcium Netto bei 300 mg. Auch wenn die Resorbtionsraten und Phosphatbindung sehr theroretisch erscheint, sehe ich doch täglich die Werte sind relativ niedrig und im bestimmten Verhältnis. Auch habe ich Sandoz Calcium 500 mg auf 4 Dosen aufgeteilt und sichere das Magnesium und weiteres ab. Jetzt hoffe ich, dass ich in 2 Wochen stabile Werte sehe, die mit meiner Ernhährung korrelieren. Ein Effekt ist auch, dass ich mich jetzt weniger unruhig fühle. Wenn ich dann ggf. auch weiter das Calcitriol reduziere, weiss ich nicht, welches Risiko hinsichtlich Langzeitwirkung besteht. Ich denke eigentlich, dass ich mit der Vorgehensweise sicher bin? Würde mich freuen, über einen Austasch und hoffentlich geht es bei Dir TapferWeiter Liebe Gruesse

Ulrike