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Beschreibung

Forums-Mitglieder, die mit Osteoporose (Knochenabbau) zu tun haben.

Knochenschwund betrifft vor allem ältere Frauen. Im Zusammenhang mit der Schilddrüse führt jedoch sowohl eine Schilddrüsenüberfunktion (z.B. durch eine TSH-Unterdrückung nach Schilddrüsenkrebs) als auch eine Überfunktion der Nebenschilddrüsen zu einer Osteoporose.
Knochendichtemessung ist Kassenleistung

Die Unterdrückung des TSH-Wertes mit Schilddrüsenhormonen ist Teil der Nachsorge von Schilddrüsenkrebspatientinnen.

Eine auch leichte Schilddrüsenüberfunktion (=subklinischen Hyperthyreose) hat Risiken für das Herz-Kreislaufsystem und den Knochenabbau (Osteoporose).

Das Risiko kann begrenzt werden in dem die richtige Dosis der Schilddrüsenhormone sorgfältig überwacht wird.

Ein höhere Risiko der Osteoporose habe vor allem Frauen nach den Wechseljahren. Weitere Risikofaktoren sind Rauchen, Alkohol und Bewegungsmangel.

Zur Vorbeugung wird vor allem körperliches Training empfohlen.

Die Techniker Krankenkasse hat eine Ratgeber zur Osteoporose herausgegeben PDF

Leitlinien ATA (2015): C15 Bedeutung der TSH-Unterdrückung.
Die bitische Leitlinie geht etwas ausführlicher auf die Problematik ein, TSH-Unterdrückung beim differenzierten SD-Krebs (BTA 2014)

Studie: Metaanalyse: Subklinische Hyperthyreose und Fraktur-Risiko (Blum 2015)
Studie: Langzeitfolgen bei jungen Schilddrüsenkrebspatienten (Blackburn 2017)
: Studie: Frakturrisiko in Abhängigkeit der Thyroxindosis(Shin 2018)
(auch niedrigere Dosis geht mit einem höheren Fraktur-Risiko einher)

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