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Thyreoiditis de Quervain? Wer wurde operiert?

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biene9402
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BeitragThyreoiditis de Quervain? Wer wurde operiert?

 (p63476)
Verfasst am: 09. Sep 2008, 21:30
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hallo,

wurde jemand von euch wegen einer Thyreoiditis de Quervain operiert..???...und nach welcher behandlungsdauer....????

da diese knoten nach absetzung der medikamente immer wieder kommen und die schmerzen unerträglich sind, würde ich mich gerne operieren lassen...sos..brauche bitte hilfe...

glg.biene
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 (p64345)
Verfasst am: 11. Okt 2008, 14:00
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biene9402
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BeitragThyreoiditis de Qervain

 (p64377)
Verfasst am: 13. Okt 2008, 10:48
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hallo maggie,

erstmal vielen dank für deine antwort, ich hatte schon das gefühl, ich wäre die einzigste mit dieser erkrankung.

war heute in der charite zum gespräch mit einen nukl.-mediziner und er hat zu mir gesagt, wenn ich das kortison nicht mehr nehme, wird mir nur eine op helfen....er wollte einen termin zur op für mich machen, aber da verließ mich der mut....

habe jetzt eine weitere frist von 4 wochen und nehme l-thyroxin und 3x am tag ibuprofen 800mg....ist schon der hammer, obwohl ich weiß, dass keine schmerztabletten helfen, wenn es wieder so schlimm wird.

wie lange hattest du damit zu tun und war es deine entscheidung dich operieren zu lassen...????

wie lange ist deine op her und hat sich deiner körper verändert...????

hab noch so viele fragen, aber möchte jetzt erstmal auf deine antwort warten.

nochmals vielen, vielen dank

glg.biene
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 (p64387)
Verfasst am: 13. Okt 2008, 12:53
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biene9402
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Beitraghallo maggie

 (p64388)
Verfasst am: 13. Okt 2008, 13:10
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hallo maggie,

bei mir fing es ähnlich an wie bei dir...ich dachte immer ich bekomme eine mittelohrentzündung oder eine steitenstrangangina und das ganze spiel geht jetzt seit juni`08, aber ich habe wirklich eine sehr gute ärztin mit vielen beziehungen und ich hatte das glück, dass in kürzester zeit eine diagnose hatte.

das kortison habe ich jetzt 2 monate genommen und hat meinen körper total kaputt gemacht und ich bin mit zwei kindern alleine....

aber wenn ich das kortison nicht nehme dauert es garnicht lange, bis diese unerträglichen schmerzen wieder kommen. habe tabletten mit morphium bekommen, die schmerzen sind aber nicht weggegangen...

ja ich komme aus berlin und das ich in der charite untergekommen bin habe ich nur den beziehungen meiner ärztin zu verdanken...

war bei oberarzt dr massi...der war sehr nett und hat auch zugehört und hat mich davon überzeugt, dass wir noch die 4 wochen abwarten...doch wenn ich höre, dass die krankheit bei einem infekt immer wiederkommt...werde ich mir im nov. doch einen op termin besorgen.

du und zu deiner tabletteneinstellung, wende dich doch mal an das endokrinologikum in der jägerstr. 61...die können dir bestimmt helfen, du musst dir nur eine überweisung von deinem arzt holen und da sollte auch draufstehen, dass es probleme bei der einstellung gibt.

da war ich auch am donnerstag, die ärztin hat mir auch zu einer op geraten....

wie lange warst du im krankenhaus..???

lg.biene...
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 (p64396)
Verfasst am: 13. Okt 2008, 20:00
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 (p64398)
Verfasst am: 13. Okt 2008, 20:05
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biene9402
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 (p64426)
Verfasst am: 14. Okt 2008, 15:47
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hallo maggie,

ich werde mich auf jeden fall operieren lassen, schade nur das wir vor meinen gestigen termin, nicht vorher kontakt hatten, denn dann hätte ich jetzt schon einen termin...prof.thule wartet nur auf meinen anruf....

aber ich werde erstmal die 4 wochen mit ibu überbrücken...in der hoffnung, dass es vielleicht vorbei ist...lach...nein ich weiß, dass das nicht weggeht....

klar können wir mal tel. meine nr. 42 85 63 70 würde mich freuen....

gggglg.biene
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 (p64503)
Verfasst am: 16. Okt 2008, 14:02
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Jenny87Offline
Anmeldung: 18.09.08
Beiträge: 64
Hashimoto UF mit kal...
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30+
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 (p64522)
Verfasst am: 16. Okt 2008, 19:52
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Hallo.

Habe eure Unterhaltung ein bisschen mitverfolgt und wollte mal fragen wie ein Arzt heraus bekommen kann, das man so eine Thyreoditis hat???
Ich frage weil ich gleube, dass mein Arzt überfordert ist.

Liebe Grüße Jenny

_________________
Erstrebe das Beste doch finde dich drein, es gibt nicht nur Feste auch Alltag muss sein.
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Bettina64
Beitrag:

BeitragThyreoditis de Quervain? wer wurde operiert?

 (p64523)
Verfasst am: 16. Okt 2008, 20:21
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Hallo Leidensgenossinnen, mir geht es seit einem Jahr sehr schlecht. Rückenschmerzen, Halsschmerzen Ohren und Kopf. Ärzte über Ärzte CT und MRT. Dann wurde eine keilbeinhöhlenentzündung festgestellt die mit Antibiotikum behandelt wurde. die Schmerzen blieben. Dann hieß es Schilddrüsenentzündung wurde mit Ibu 800 3 Monate behandelt kein Erfolg. danach kortison 2 Monate immer noch unerträgliche Schmerzen. Habe einen OP-Termin am 27.10. Ich habe Angst aber hoffe das ich danach nicht mehr diese wahnsinnigen Schmerzen habe. Es ist unerträglich damit zu leben und keiner hat Verständnis.


Liebe Grüße aus Köln
Bettina
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Bettina64
Beitrag:

BeitragThyreoditis de Quervain? wer wurde operiert?

 (p64524)
Verfasst am: 16. Okt 2008, 20:21
Antworten mit Zitat

Hallo Leidensgenossinnen, mir geht es seit einem Jahr sehr schlecht. Rückenschmerzen, Halsschmerzen Ohren und Kopf. Ärzte über Ärzte CT und MRT. Dann wurde eine keilbeinhöhlenentzündung festgestellt die mit Antibiotikum behandelt wurde. die Schmerzen blieben. Dann hieß es Schilddrüsenentzündung wurde mit Ibu 800 3 Monate behandelt kein Erfolg. danach kortison 2 Monate immer noch unerträgliche Schmerzen. Habe einen OP-Termin am 27.10. Ich habe Angst aber hoffe das ich danach nicht mehr diese wahnsinnigen Schmerzen habe. Es ist unerträglich damit zu leben und keiner hat Verständnis.


Liebe Grüße aus Köln
Bettina
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biene9402
Beitrag:

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 (p64554)
Verfasst am: 17. Okt 2008, 18:08
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hallo bettina,

wie ist denn nun eigentlich deine endgültige diagnose, denn diese erkrankung de quervain läßt sich nur über eine gewebeentnahme feststellen....
mich wundert ein wenig, dass auch deine schmerzen unter einnahme von kortison nicht weniger geworden sind, denn das ist das einzige was hilft...aber wenn ich deinen beitrag so lese...ist eine op am besten....nehme jetzt seit 05.10. kein kortison mehr und meine schmerzen sind auch wieder da...aber mein problem ist, dass ich ständig erkältet bin....und somit eine op nicht gemacht wird

aber ich denke, wenn du die op hinter dir hast, sind diese schmerzen auch weg...ich kann echt mitfühlen, denn die schmerzen sind einfach unerträglich...aber wenn du willst, kannst du dich auch tel. melden....

lies auch mal die op-berichte...die machen ruhiger...

ich drücke dir daumen und hoffe du meldest dich mal...

gggl.biene
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biene9402
Beitrag:

Beitraghallo jenny

 (p64555)
Verfasst am: 17. Okt 2008, 18:16
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hallo jenny,

ich habe dir mal die "definition" dieser erkrankung rausgesucht:

Die oft sehr starken Schmerzen strahlen in verschiedene Bereiche aus. Die subakute Thyreoiditis ist mit erheblichen Schmerzen verbunden, die ins Ohr, den Ober- bzw. Unterkiefer ausstrahlen. Charakteristisch ist auch, daß der Schmerz von einer zur anderen Halsseite wechselt und eine unterschiedliche Ausstrahlung zeigt. Die Betroffenen leisten unter einem allgemeinen Krankheitsgefühl mit Fieber, Abgeschlagenheit und Leistungsschwäche, so als ob sie an einem schweren viralen Infekt erkrankt seien. Einige Wochen vorher ist meist ein viraler Atemwegsinfekt vorangegangen.


Vorübergehende Symptome einer Über- und Unterfunktion der Schilddrüse können hinzukommen. Bei der Untersuchung ist die Schilddrüse ist derb, berührungsempfindlich und schluckverschieblich. In der Regel tritt eine Schilddrüsenfunktionsstörung auf. Zunächst kommt in der Anfangsphase der Erkrankung zu einer Hyperthyreose mit den entsprechenden Symptomen. Dann normalisiert sich die Drüsenfunktion bis zur Euthyreose und geht dann häufig in eine Hypothyreose über. Die Funktionsstörungen normalisieren sich meistens spontan wieder. Die subakute Thyreoiditis ist in der Regel nach 1 bis 4 Monaten abgeklungen. die Krankheit kann aber auch bis zu 6 Monaten andauern. Eine gezielte Therapie bringt aber schon nach wenigen Tagen eine erhebliche Linderung der Beschwerden.


Eine Gewebeentnahme zeigt bei der Untersuchung typische Riesenzellen. Zunächst wird die Schilddrüse äußerlich untersucht. Die Schilddrüse ist derb und teilweise knotig. Sie ist druckempfindlich und schluckverschieblich. Die Lymphknoten sind nicht geschwollen. Eine Sonographie gibt weiteren Aufschluß. Des weiteren wird eine Ultraschalluntersuchung vorgenommen. Zum Ausschluß anderer Schilddrüsenerkrankungen wird mit einer feinen Nadel etwas Gewebe entnommen und untersucht. Typischerweise zeigen sich dann Riesenzellen bei der Thyreoiditis de Quervain. Ein Szintigramm dient ebenfalls der Ausschlußdiagnostik. Es kann bei Thyreoiditis de Quervain eine fehlende oder stark verminderte Speicherung der Isotope zeigen. Die Blutsenkungsgeschwindigkeit ist typischerweise extrem beschleunigt.


Die Therapie schafft sofortige Linderung der Beschwerden. Eine Therapie, die die Ursache beseitigt, ist bei der subakuten Thyreoiditis nicht möglich. Die Therapie kann aber die Symptomatik erheblich lindern. Bei einer leichten Thyreoiditis de Quervain ist die Gabe von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) wie Salicylsäure oder Diclofenac ausreichend. Bei stärkeren Beschwerden wirken meisten Glukokortikoide über einen Zeitraum von bis zu 3 Monaten verabreicht. Die Dosierung sollte abfallend sein. Die Beschwerden nehmen durch die Medikamente schlagartig ab.


Eine Behandlung der Hyperthyreose mit speziellen Medikamenten ist wirkungslos. Außerdem ist die Hyperthyreose vorübergehend. Die Wirkung der Schilddrüsenhormone kann allerdings sehr stark sein. Um die Beschwerden zu lindern können Beta-Blocker zur Hemmung der zuviel ausgeschütteten Schilddrüsenhormone gegeben werden.

-------------------------------------------------------------------------------------

wenn du aber fragen hast dann melde dich einfach....ich denke ich bin mittlerweile expertin....

ggglg. biene
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bettina64
Beitrag:

Beitrag

 (p64556)
Verfasst am: 17. Okt 2008, 18:53
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Hallo Biene schön das du mir geantwortet hast. Die keilbeinhöhle lasse ich mir nicht operieren das Risiko ist zu groß. Deshalb nehme ich jetzt zur Zeit ein knochengängiges Antibiotikum und Sinupret. die Schmerzen sind wie Angina Mittelohrentzündung und starke Schulterschmerzen zusammen. Ich habe aber auch links einen 2,7 cm großen kalten Knoten.Ich sollte schon im Juni op werden war jedoch mal wieder erkältet und der neue Internist hat mich zu einem neuen nuklearmediziner geschickt. keine op Ibuprofen hat kurzfristig geholfen. danach mit 40mg Kortison dann mußte ich wöchentlich reduzieren je weniger umso stärker die Schmerzen. Vor 2 Wochen habe ich es mal wieder nicht ausgehalten und dann hieß es doch op. Ich hoffe das es mir nach der op wieder gut geht. Würde gerne in Kontakt bleiben.

Lieben Gruß aus Köln
Bettina
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