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Kunstfehler - Vernähen von Unterhautfettgewebe

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Lottilein(aktives Vereinsmitglied)Offline
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Beiträge: 1432
pap. SD-Ca 4b N1M1, ...
nördliches Rl-P
weiblich
40+
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 (p151719)
Verfasst am: 10. Okt 2016, 20:29
Danke! sagen : schilddrüse001, dkr
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Hallo Schilddrüse001,

ich hatte eine sehr umfangreiche OP (9 Stunden) mit einer so genannten Neck Dissection und ich kenne das Schluck-Nicken nicht. Ich glaube, Du hast das missverstanden, dass es alle haben.

Ich finde gut, dass Du Dich um Dich selbst kümmerst und achtsam bist. Selbst, wenn sich das in ein paar Wochen von allein erledigt, so hast Du doch immer das Recht, Dir eine Zweitmeinung einzuholen.

Viele Grüße und eine schnelle Besserung

Lotti
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schlittenhund(aktives Vereinsmitglied)Offline
Anmeldung: 23.12.13
Beiträge: 1383
papill-Sd-Karz.pT3, ...
weiblich
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BeitragKleben statt nähen--------vor der OP nachfragen

 (p151734)
Verfasst am: 11. Okt 2016, 12:10
Danke! sagt : schilddrüse001
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Hallo Schilddrüse 001,

ich hoffe sehr, dass sich für dich bald eine Lösung finden wird und die Probleme in den Griff zu bekommen sind.

Für alle aber, die noch eine Operation vor sich haben, möchte ich kurz meine Erfahrungen schildern. Derartige Probleme, wie "Schilddrüse001" hat, traten bei mir nie auf, obwohl meine Operation 5 1/2 Stunden gedauert hat, eine Neck-Dissektion vorgenommen sowie 63 Lymphknoten entfernt wurden. Das erwähnte "Schluck-Nicken" kenne ich nicht, eigentlich hatte ich überhaupt keine Schluckbeschwerden. Meine Schnitt am Hals ist zwar extrem lang, heute sieht man ihn jedoch nur, wenn ich darauf aufmerksam mache, und dann meistens auch nur mithilfe der Lesebrille. Bei mir trat weder ein Wulst noch eine Entzündung im Schnittbereich nach der OP auf. Ich führe dies auf folgendes zurück:

Wie ich hier im Forum schon mal geschrieben habe, wurde mein Schnitt nämlich nicht vom Chirurgen genäht, sondern "geklebt". ( Folglich wurden mir im Anschluss auch nie Nähte gezogen ). Im Laufe der Zeit verblasste der Schnitt immer mehr. Zur postoperativen Pflege verwendete ich Ringelblumensalbe. Heute ist alles komplett unauffällig.

Dies als Anregung, vor einer OP beim Chirurgen mal nachzufragen, ob der Schnitt eventuell nicht auch "verklebt" statt genäht werden könnte. Ich selbst habe die besten Erfahrungen damit gemacht.

Alles Gute und herzliche Grüße,
Schlittenhund
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lostinspaceOffline
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Beiträge: 143
Multifokales pap. SD...
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 (p151737)
Verfasst am: 11. Okt 2016, 13:44
Danke! sagt : schilddrüse001
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Hallo,

ich möchte Schlittenhund beipflichten: Bei mir wurde ebenfalls geklebt. Mir sind vom Krankenhaus keine speziellen Tipps für die Nachsorge bzw. Pflege der Narbe gegeben worden.

Ich selbst hatte große Schwierigkeiten, mich an dieser Stelle zu berühren und habe (peinlich peinlich): Gar nichts gemacht!

Ich konnte diese Stelle nicht anfassen, schon gar nicht eincremen. Ich hatte natürlich anfangs eine teure Creme gekauft, hab es aber einfach nicht über mich gebracht, da war eine Sperre im Kopf.

Meine Narbe sieht man nicht einmal, wenn ich darauf hinweise... Das ist wohl einfach eine "Typsache", von der Heilung her. Mein HNO hat mal gesagt: Narbencremes helfen nur dem Hersteller. Normale pflegende Salben, die die Wunde einfach etwas pflegen würden reichen.

Von mir also auch noch mal ein Pro für die "Klebevariante".
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schilddrüse001Offline
Anmeldung: 09.10.16
Beiträge: 10
Beitrag:

BeitragDanke und neue Meinungen von Chirurgen

 (p151752)
Verfasst am: 12. Okt 2016, 00:20
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Hallo, vielen Dank, habe jetzt erst gesehen, dass mein Beitrag kommetiert wurde! Ich fühle mich erheblich eingeschränkt. Gestern ging ich zu einem Chirurgen, der mir sagte, er haette so etwsa wie bei mir erst einmal gesehen bei 300 Schilddrüsen OPs über 15 Jahre. Ich soll noch abwrten oder mich gleich operieren lassen, irgendwie hat er beides gesagt. Heute ging ich zu einem Endokrinologen und er meinte, dass würde bei allen (!) Schilddrüsen OPs auftreten, die Chirurgen würden es nur nicht wissen, da sie ihre Patieninen nicht wieder sehen und an dieser Komplikation nicht uteressiert seien.
Jetzt habe ich wieder 2 Extremmeinungen, praktisch nie und immer. Ich wusste irgendwie schon vorher, dass es so kommen wird, daher die Anmeldung im Patientenforum.
Ich habe auch vier plastische Chirurgen in München gefragt per Email (man sieht, ich war wirklich down). Die Hälfte hat mir geschrieben, am besten sofort Re-OP, die adnere bloss keine ReOP jetzt, evtl. in 6-12 Monaten, und am besten nicht mal massieren wegen Gefahr der hypertrophen Narbe. Also wieder das gleiche Bild: unentschieden. Immerhin hat der Chef der Plastischen Chirurgie der TUM geschrieben, am 19.10. könnte er mir eine ReOP anbieten, seiner Erfahrung nach würde das von allein nie besser. Der Endokrinologe, den ich hoch schätze, meinte, eine ReOP bloß nie, es würde nur schlimmer.
Meinen Chirurg habe ich mittlerweile auch nochal gefragt, was ichtun soll, als einziger hat er mir nicht geantwortet.
Mittlerweile ist es , dass diese verdammte Narbe bei jedem Wort, was ich sage, hochgezogen wird! Und zwar gut 1 cm, ich habe es gemessen in der Hoffnung, es würde sich bessern- wird täglich schlechter.
Ich traue mich weiterhin nur mit Pflater aus der Wohnung.

Irgendwie kann es doch nicht sein, dass manche Experten meinen, das tritt immer auf, andere, das tritt in 1 / > 1000 Fällen auf, manche sagen sofort 2. OP, andere bloß nie Re OP, manche Massieren, andere lieber nicht massieren. Ich habe ausschließlcih ausgewiesene Experten befragt mit den besten bewertungen. Es werden schließlich in deutschland mehrere tausend schilddrüsen OPs pro jahr durchgeführt und dieses Problem ist doch extrem einfach zu beobachten.

Klar, ich habe jetzt keine Ahnung, was zu tun ist.
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lostinspaceOffline
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Beiträge: 143
Multifokales pap. SD...
NRW
weiblich
30+
Beitrag:

Beitrag

 (p151768)
Verfasst am: 12. Okt 2016, 13:34
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Hallo Schilddrüse,

ich weiß nicht, ob das für dich ein Weg ist, aber die Krankenkassen haben auch einiges zu bieten... Es gibt z. B. den medizinischen Dienst der Krankenversicherungen, der Begutachtungen durchführt - primär mit dem Gedanken, ob ein Behandlungsfehler vorliegt... allerdings werden in den diesen Verfahren medizinische Sachverständige eingeschaltet, die dann ein Gutachten verfassen.
Gleiche Möglichkeit bietet sich bei einer Überprüfung der stattgehabten Behandlung bei der zuständigen Ärztekammer.

Vorweg, beide Verfahren dienen eigentlich der Überprüfung eines Behandlungsfehlers, du bekämst aber ein bzw. bei der Ärztekammer sogar zwei gutachterliche Bewertungen. Vielleicht könnte dir das weiterhelfen bei der Entscheidungsfindung "OP oder nicht OP".

Ich persönlich war etwas erschrocken, als ich las, dass auf eine E-Mail hin eine Empfehlung ausgesprochen worden ist... Ich hätte angenommen, dass man sich deinen Hals klassisch anguckt und untersucht, um sich ein Bild zu machen...

Den Kommentar: Das ist bei allen so!, kann ich schon einmal negieren: Ich kenne 3 Menschen nach Schilddrüsen-OP und da war keiner bei mit den von dir beschriebenenen Problemen. Bei mir ebenfalls nicht (die anderen drei sind mein Vater, Oma und eine Dame, die ich in der Radiojod kennengelernt habe).

Ich wünsche dir gute Nerven!

Janine
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schilddrüse001Offline
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Beiträge: 10
Beitrag:

BeitragLiebe Janine.

 (p151790)
Verfasst am: 12. Okt 2016, 21:36
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danke. Es geht mir eigentlich nur um eiine Verbesserung; ich will ja kein geld rausschlagen oder jemanden schlecht machen. Ich habe auch gar keine Zeit für Gutachten.
OK; es ist nicht bei allen. Haette mich auch gewundert. Das Mitglied, welches mir beruhigend schrieb, es waere sehr häufig/normal, hat ja mittlerweile all seine Nachrichten gelöscht, was mich weiterhin wundert so dass dieser Beruhigungseffekt nicht mehr besteht.
Heute meinte ein plastischer Cirurg, es käme ab und zu vor, und es würde ohne Behnadlung eher nicht weggehen. Er wollte Volon A injizieren, was ich eigentlich gut fand. Ich denke, dass ich das mache. Wenn verschiedene Schichten wirklich vernaeht sind, wird es aber nicht helfen.

Ich stelle mich auch persönlich vor. Ich hatte in der Email die Symptome, die ja nicht so kompliziert sind, sehr genau beschrieben und habe auch vor, dass es angesehen wird.


DANKE!!
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schilddrüse001Offline
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Beiträge: 10
Beitrag:

BeitragSchwenkplastik

 (p151840)
Verfasst am: 14. Okt 2016, 20:40
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Mir wurde heute eine Schwenkplastik aus unterhautfettgewebe empfohlen von einem plastischen Chirurgen mit jahrzehntelanger Erfahrung (UNi).
Es sei eine Nebenweirkung, die "auch ansehr guten Kliiniken selten einmal auftreten könnte" und von selbst nicht wegginge.
Das steht jetzt zunehmend in Diskrepanz dazu, dass es jeder hat.
Hat so etwas jemand schon bekommen?
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Mrs.Watson(Mitglieder-Beirat
Leitungsteam SHG Berlin)
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pap. SD-Ca (follikul...
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 (p151843)
Verfasst am: 14. Okt 2016, 23:25
Danke! sagt : schilddrüse001
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Hallo,

Ich finde, das hört sich schon fies an was du da beschreibst. Ganz so doll hatte ich es nicht, aber ich konnte nach zwei OPs innerhalb weniger Tage und Verkleben der Wunde meinen Kopf nicht mehr nach hinten strecken. Ich konnte also nicht mehr nach oben schauen. Ich habe dann einen guten Osteopathen gefunden der ca. 6 Monate nach OP angefangen hat, das Gebiet zu dehnen. Das habe ich dann selbst weiter gemacht und das war lange sehr unangenehm. Aber heute kann ich mir wieder die Sterne anschauen ohne, dass mein Mund weit offen steht. Wenn ich meine Übungen allerdings lange nicht mache, wird der Hals wieder kürzer. Ich neige einfach zu schlechter Wundheilung, meine Narbe ist 3 Jahre nach OP immer noch rot und deutlich sichtbar.

Ich denke jeder deiner Experten hat nur Expertise auf seinem Fachgebiet, der Chirurg beim Schneiden, der Endo sieht die Langzeitentwicklung usw..
Ich würde keinem trauen und an deiner Stelle der Narbe ein bisschen Zeit geben und einen erfahrenen Physiotherapeuten und Osteopathen dazu befragen. Erstmal konservativ versuchen, schneiden und Spritzen kann man immer noch. Eine Re-OP ist hier definitiv zu früh dran finde ich, das Gewebe hat ja gar keine Zeit sich neu zu ordnen und da ist die Gefahr, dass eine weitere OP alles noch mehr durcheinander bringt.

Viele Grüße,

Heidi
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schilddrüse001Offline
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Beitragschwenklappenplastik

 (p151844)
Verfasst am: 15. Okt 2016, 01:27
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Ja, es sieht auch fies aus. Ich nehme mir taegl mehrfach vor es zu ignorieren...dann schlucke ich einmal und das wars. Dies ist auch dass der Urheber sich nicht meldet, also der Chirurg. Ich bin zur op extra sechs std im Zug gefahren. Dass kann ich nicht nochmal machen. Mir sagt mittlerweile jeder ich soll den op Bericht anfordern und etwas rechtliches in die Wege leiten. Das macht ja nur noch mehr Probleme! Jetzt ueberlege ich das mit dem schwenklappen.falls es jemanden gibt der damit Erfahrung hat wäre toll zu wissen ob das hilft. Nie hätte ich gedacht dass es so eine Komplikation geben könnte. Ich werde noch mal eine Warnung schreiben welche Klinik das war damit ich andere vor diesem horror bewahren kann. Noch traue ich mich nicht da der Operateur so rumgeschrien hat und mich beschimpfte. Lt Oberärztin macht er das immer, ich soll mir nichts denken das habe er schon wieder vergessen. Totale Einschüchterung.
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mimimi(aktives Vereinsmitglied)Offline
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Beitrag:

Beitraglagebericht

 (p151856)
Verfasst am: 15. Okt 2016, 17:04
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Also, ich habe nochmal mit meinem Endokrinologen geredet. Er meinte ich solle vorsichtig sein, und nicht gleich operieren. Das Verheilen dauert 2 Jahre und solange solle man erstmal abwarten. Dies tue ich jetzt. Operieren kann man dann immer noch. Aber das Druckgefühl nervt schon.

Grüße
und
Alles Gute
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