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Gesund fühlen trotz Krebs- Ziel auch der Psychoonkologie

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kasey(Vereins-Mitglied)Offline
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med. SD-CA, C-Zellca...
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Beitrag:

BeitragGesund fühlen trotz Krebs- Ziel auch der Psychoonkologie

 
Verfasst am: 09. Sep 2004, 13:32
Antworten mit Zitat

Aktualisiert: 16.9.2014

Hallo,

ich will nicht lange drumrumreden:

Die Diagnose Krebs ist lebensverändernd,
die Angst bleibt bestehen, ob man gesund geworden ist oder immer noch mit der Erkrankung zu kämpfen hat.
Wer Probleme hat mit der Bewältigung sollte meiner Meinung nach psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen, diese können besonders gut sogenannte Psychoonkologen geben, wer nicht weiss was oder wer das ist findet hier Erklärungen:

Psychologische Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung - Seite des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg (2011)

Broschüre:
Link innerhalb des Forums Ratgeber: Pyschosoziale Unterstützung für Menschen mit Krebs.

Links

Meine Erfahrung diesbezüglich:

Der Psychoonkologe unterstützt jemanden bei der Frage: Fühle ich mich auch krank trotz Krebsdiagnose? Ich z.B. fühle mich körperlich gesund, bei diesem Empfinden unterstützte mich der Psychoonkologe und er kann auch helfen damit man sich auch psychisch „gesund“ fühlt, ich denke das ist eine gute Grundlage um erst mal den Krebs wirksam zu bekämpfen, natürlich sind seelische Tiefs immer wieder da, diese habe ich hier im Forum oft genug kundgetan, aber im grossen und ganzen fühle ich mich trotz allem gesund und dabei hilft viel der Psychotherapeut, sprich Psychoonkologe.
Und vielleicht kann mit Hilfe der Psychotherapie irgendwann mein Körper und meine Seele sagen: "Ciao-Krebs!"

Noch einen schönen Herbsttag.

Liebe Grüsse
Lydia

Update-Chronologoie
  • 16.9.2014 - Links zu Linkliste eingefügt


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"Es ist nicht nötig sein Leben zu ändern, es ist nur nötig anders zu denken...." ,aus "Hypnose und Krebs" von Gerhard R. Susen
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Hermann verstorben
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Beitrag

 (p7368)
Verfasst am: 11. Sep 2004, 22:41
Antworten mit Zitat

Hallo Lydia,

bevor ich ins Bett steige möchte ich noch ein paar Zeilen loswerden. Grundsätzlich ist das ein wichtiger und hilfreicher Weg, die Probleme besser in den Griff zu bekommen, aber ohne die eigene Willenskraft etwas zu bewegen geht es nicht.
Sehr wichtig erscheint mir aus eigener Erfahrung, dass man am Morgen auf der Bettkante den Tag nicht mit negativen Gedanken beginnt - das ist gar nicht so einfach, sondern mit aller Kraft, Hoffnung und Liebe die selbst gesetzten "Tagesziele sicher erreicht!
Dabei ist es wichtig, sich Gruppen, Vereinen usw. anzuschliessen und wenn möglich dabei eine kleine Verantwortung zu übernehmen - sofern es sich anbietet! Es müssen Aufgaben sein - die eine gewisse Herausforderung stellt.
Nur oberflächliche Gedankenspiele verbunden mit shopping Days, Kaffeebesuche usw. bringen nicht den notwendigen Erfolg! Es sind nur kurzfristige Ablenkmanöver die sich nicht dauerhaft als einen Erfolg verbuchen lassen. Die vielfältigen Möglichkeiten im Freizeitbereich z.B. Sport, töpfern, malen, Musik usw. eröffnen geradezu die sichere Möglichkeit- selbst gesetzte "Ziele" zu verwirklichen. Ohne Willenskraft geht es nicht. Deshalb ist es sehr wichtig, bevor man zum Psychoonkologen usw. geht, sich selbst zu prüfen wo man steht. Es gibt durchaus Phasen(kurz n.d. OP oder C.-Therapie)wo ein sofortiger Kontakt mit dem Therapeuten dieses sicherlich nützliche Gespräch fruchtlos machen. Es muss schon ein gewisser Grad an Stabilität und Selbstwillen vorhanden sein
Leider denken sehr viele Betroffene- dass sie völlig ohne Willenskraft und gesetzten Zielen von den Therapeuten aus dem Keller geholt werden, das mag in Einzelfällen funktionieren, aber ein dauerhafter Erfolg geht nur mit eigenem Engagement!
Als ich die Speicherfähigkeit von -J-131 usw. verloren habe, das ja eine Bekämpfung mit einer RJT ausschliesst- machte ich aus lauter Verzweiflung viele unnütze Ablenkmanöver pro Tag! Am Abend, als ich dann kraftlos und ohne Perspektive ins Bett fiel musste ich ohne jeden Zweifel erkennen, dass meine Bemühungen nur Seifenblasen waren!
Eines Tages fiel mir ein Buch in die Hände, der Autor hieß Dale Carnegie mit dem Titel " Sorge dich nicht- lebe! " Dieses Buch brachte mich eigentlich auf den richtigen Pfad, es hat mich so begeistert, dass ich es gleich zweimal durchgelesen habe. Ich gestaltete meine Freizeit völlig anders, Planungen über Wochen- gar Monate gab es ab sofort nicht mehr.
Um meine grosse Schwierigkeiten zu überwinden plante ich nur noch in Tageseinheiten- also etwas überschaubares! Diese Tageseinheit begann ich jedoch mit größter Willenskraft- etwas positives zu erreichen, was mir dann auch immer besser gelang. Nebenbei bemerkt, positiv- dazu muss man erst mal in der Lage sein dies zu erkennen und einzuordnen! Sorgen und Ängste zu limitieren ist ein äußerst wichtiger Schritt, deshalb hoffe ich, dass mir die Schöpfung die Gelassenheit gibt- hinzunehmen was nicht zu ändern ist. Mut, zu ändern- was ich selbst ändern kann und die Weisheit, zwischen beiden zu unterscheiden.

In diesem Sinne wünsche ich noch allen Forumsteilnehmern eine gute Zeit, auch die Hoffnung- dass alle Betroffenen ihre Probleme überaus positiv angehen und Willensstärke entwickeln.

Herzliche Grüsse Hermann
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meerblau(Vereins-Mitglied)Offline
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Beitrag

 (p7369)
Verfasst am: 12. Sep 2004, 08:02
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Hallo Hermann,

ich denke, dass man auch in einem tiefen Tief zu einem Therapeuten gehen kann und vielleicht sogar sollte. Ein guter Therapeut erarbeitet zusammen mit seinem Klienten beispielsweise die kleinen Ziele und Herausforderungen, die du angesprochen hast. Reflektiert zu sein und zu genau zu wissen, was ich von einem Therapeuten oder Psychologen will ist toll - aber überfordert den ein oder anderen und hält ihn dann vielleicht sogar von diesem wichtigen Schritt (sich Hilfe und Unterstützung zu holen) ab.
Lieber völlig ziel- und planlos zu einem Psychologen gehen als unter zu gehen.

Viele Grüße
Esther
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kasey(Vereins-Mitglied)Offline
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 (p7371)
Verfasst am: 12. Sep 2004, 09:16
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Hallöchen,

erstmal freue ich mich das sich jemand gefunden hat um auf meinen Beitrag einzugehen.

Bin so am überlegen:
Ich bin z.B. in tiefsten Tiefs zum Psychologen gegangen, auch schon mal vor meiner Krebsdiagnose (wegen Krebserkrankung des Vaters etc.).
Aus diesem Tief holte mich erst mal der Psychotherapeut.
Die Ziele kamen dann automatisch mit der Zeit und unter den Gesprächen.

Ich denke doch das die Aufgabe des Psychotherapeuten auch darin besteht den Willen zu kräftigen, die Krankheit oder was auch immer mit Willenstärke anzugehen, ja auch selbstbewusster zu werden.

Zuerst muss ich allerding den Willen haben überhaupt die Dienste eines Psychologen in Anspruch zu nehmen, mir nicht zu denken:
"Hach, wenn das jemand mitkriegt, der denkt sowieso von mir ich hab nicht alle Tassen im Schrank!"

Den genau das ist auch die Hemmschwelle die viele Leute zu überschreiten haben.

Der Psychologe bringt einem bei, bei negativen Dingen doch auch positve Seiten zu sehen.

Den Grundstein zu versuchen meine Lebenseinstellung zu ändern, auch mal nein zu sagen, mir Stunden für mich zu gönnen, zu sagen was ich denke und fühle, den hat der Psychoonkologe gelegt.
Ich muss nun sehen was ich daraus mache und evtl. weiter seine/ihre Dienste in Anspruch nehmen.

Hermann schrieb:
Leider denken sehr viele Betroffene- dass sie völlig ohne Willenskraft und gesetzten Zielen von den Therapeuten aus dem Keller geholt werden, das mag in Einzelfällen funktionieren, aber ein dauerhafter Erfolg geht nur mit eigenem Engagement!

Fördert der Psychologe nicht genau dieses eigene Engagement? Wenn er was taugt, wenn er weiss wie er mit mir umgehen muss, wenn sozusagen das Feeling stimmt... dann holt er mich aus dem Keller und stärkt meine Willenskraft.

Es gibt auch Nullen unter den Leuten, einmal war ich bei einem, naja der sah mich nur einmal, dachte wohl so schlecht gehts der gar nicht, was machte der: Er verschrieb mir Pillen!!! Die nahm ich nicht! Jawohl, ich suchte mir dann jemand anderen.
Einer hockte die ganze Zeit nur da, schrieb auf was ich erzählte, gab ab und zu Kommentare, tja das wars, der sah mich auch nie wieder (das war vor meiner Krebserkrankung).

Ja, auf alle Fälle find ichs gut das jetzt zu dem Thema sich nun doch Leute aus der Reserve locken lassen.
Ich finde dieses Thema sehr wichtig.

Liebe Grüsse
Lydia

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Maria2(aktives Vereinsmitglied)Offline
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 (p7385)
Verfasst am: 12. Sep 2004, 15:58
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Hallo,
ich möchte noch kurz auf das eingehen, was Hermann geschrieben hat.
Ich hab nämlich auch "Sorge dich nicht- lebe!" von Dale Carnegie gelesen, und wenn ich es auch nicht schaffe, mich an alles zu halten, was er empfiehlt, ist es doch sehr hilfreich für mich, wenn`s mir nicht so gut geht, einfach ein paar Seiten drin zu lesen. Wirkt immer beruhigend und ausgleichend auf mich.
Kann das Buch wirklich jedem empfehlen!
Maria
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Gesund fühlen trotz Krebs- Ziel auch der Psychoonkologie

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