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Schwerbehinderten Ausweis 80% nach 2 Jahren nach OP beantrag

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SchiddrüsenAUAOffline
Anmeldung: 22.11.11
Beiträge: 28
follikulär onkozyträ...
weiblich
Beitrag:

BeitragSchwerbehinderten Ausweis 80% nach 2 Jahren nach OP beantrag

 
Verfasst am: 07. Nov 2013, 15:44
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Schwerbehinderten Ausweis mit 80% nach 2 Jahren nach OP beantragen möglich?

Mal ne Frage: Ich hatte vor 2 Jahren eine radikale Neckdissection, Muskeln, Halsevenen etc wurden durchtrennt und Schilddrüse und 16 Lymphknoten metastasierd wurden entfernt. In der Punktion war schon klar onkozyträres Follikuläres Mischkarzinom. SD war bereits erheblich unter den Brustkorb und Schlüsselbein gewachsen.
Bei der SD OP wurden die Nebenschilddrüsen verletzt und arbeiten bis heute nicht Paratohormon weit unter 2. Stimmbänder sind auch geschädigt worden was aber erst der 2 . und 3 HNO gesehen hat.

Mir geht es nach 2 Jahren immer noch extrem schlecht, habe massive Schmerzen in dem Bereich wo die Muskeln mehrfach durchtrennt wurden, Lymphödene sogar in den Beinen. Durch das ständige Liegen und immer neue Operationen habe ich eine Veneninsuizienz und Thrombose bekommen. Und muss nun bereits med Kompressionsstrümpfe tragen.

Arbeiten kann ich bis heute nicht in Vollzeit. Teilzeit schaff ich nicht immer. Kann mich nur alle 3 Tage bewegen dann muss ich wieder mehrere Tage liegen. Weil meine Muskeln nicht mitmachen. Habe mittlerweile Muskelschwund und Verkürzungen im ganzen Körper, kriege aber Physo Massage Rehe etc nicht bezahlt da ich kein Schwerstbehindertenausweis habe.

Hätte niemals gedacht dass sich alles so lange hinziehen wird bis es mir besser geht. Mir gehts immer noch scheiße.

Habe gelesen die Versorgungsämter stellen nach so langer Zeit keine Schwerbehindertenausweise mehr aus. Hat da jemand Erfahrung?

Als großes Problem kommt noch hinzu bei der Punktion wurde bereits festgestellt follikulör onkozyträres Carcinom.
Beim entnommenen Präperat hieß es plötzlich allles OK kein Anhalt für Malignität. Die Chirurgin selbst meinte aber es hätte nicht gut ausgesehen und die Lymphknoten wären metastaiert infliritiert (Sie arbeitet seit über 20 Jahren als SD Chirurgin.)
Nuklearmediziner meinte die Klinik wo ich war ( Privatklinik) hätte die OP niemals machen dürfen weil dir gar nicht die Mittel dafür haben, die haben nicht einmal ne eigene Pathologie und das es sein könnte dass die Pathologie falsch wäre und ich noch zur Bestrahlung müsste.
Nach mehreren Monaten wurde das Präperat nochmals untersucht und es bestätigte sich das es Krebs und Metastasen waren exakt die selben onkozytrar Follikulären Zellen die bereits in der Punktion nachweisbar waren.
Habe ein wenig rechachiert und erfahren die Pathologie wo gesagt wurde es wäre angeblich alles in Ordnung beschäftigt eigentlich nur sehr junge Pathologen die kaum Berufserfahrung haben und das auch noch immer nur als Zeitarbeit. ich war entsetzt. Ich habe erfahren dass sobald Krebsverdacht besteht immer 2 Pathologen das Präperat untersuchen müssen. Da wo gesagt wurde es wäre alles in Ordnung hat es nur eine Pathologin untersucht die recht neu war.

In den Fällen wo stand nachweislich Krebs haben es immer 2 zusammen untersucht. Immer jeweils 1 Prof und 1 Dr.

Laut Tabelle habe ich Anspruch auf 80% aber da dieser Zwischenfall dabei ist habe ich Angst dass man mir diese verweigert.

Weiß jemand wo ich einen staatlichen amtlichen onko Gutachter mit Schwerpunkt Pathologie her bekomme? und was dieser kostet?
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Urmel(aktives Vereinsmitglied)Offline
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Anmeldung: 05.05.12
Beiträge: 211
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 (p128640)
Verfasst am: 08. Nov 2013, 02:50
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Hallo SchilddrüsenAua,

bei der Diagnose Krebs gilt nach dem Schwerbehindertenrecht für die ersten 5 Jahre nach OP die sog. Heilungsbewährung.Wenn du also erst nach 2 Jahren den Antrag stellst, hast du nur noch 3 Jahre bis zum Ablauf der Heilungsbewährung. Ein Ablehnungsgrund ist die verspätete Antragstellung auf keinen Fall.

Beim Antrag musst Du die behandelnden Ärzte angeben und wenn die Diagnose Krebs steht, dann gehe ich davon aus, dass dein behandelnder Arzt (NUK) und der Operateur dies doch hoffentlich auch bestätigt.

Gruß
Urmel
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Prusseliese(aktives Vereinsmitglied)Offline
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pap. SD-CA links pT1...
Südostoberbayern
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 (p128642)
Verfasst am: 08. Nov 2013, 09:36
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Ich glaube nicht, dass die Diagnose noch ein Operateur nachträglich bestätigen muss. Du hast sicher noch den Befund…
Bei mir ging das ganz unbürokratisch..

Mit den drei Rest-Jahren Heilungsbewährung sehe ich das auch so, wie Urmel...
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meerblau(Vereins-Mitglied)Offline
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Beiträge: 5364
Pap. SD-Ca, follikul...
weiblich
40+
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 (p128650)
Verfasst am: 08. Nov 2013, 13:25
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Hallo SchilddrüsenAua,

ich denke auch, dass du den Ausweis vermutlich für 3 Jahre bekommst und ihn unbedingt beantragen solltest.

Wenn noch so viele Beschwerden vorliegen, dann solltest du diese auch benennen und, wenn möglich, auch durch Befunde belegen. Gut ist es, wenn dich ein Arzt (z.B. Hausarzt oder Nachsorgearzt) dabei unterstützt.
Am besten den ursprünglichen Befund, dass es Krebs ist, mitschicken, dann geht es schneller.

Viele Grüße
Esther

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