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Calciumpräparate - Allgemeine Informationen

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InSeNSU(aktives Vereinsmitglied)Offline
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BeitragCalciumpräparate - Allgemeine Informationen

 (p13995)
Verfasst am: 01. Jun 2005, 18:15
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Hallo zusammen,

Hier der Stand der Dinge zum Thema Calciumpräparate nach meinem aktuellen Kenntnisstand. Da sich hier fast täglich wieder was ändert, sind alle Angaben zu Präparaten, ohne Gewähr und ich empfehle, sich den jeweils ganz aktuellen Stand vom Apotheker erläutern zu lassen!

Calciumpräparate sind für Hypoparathyreoidismus-Patienten verschreibungsfähig! Nachzulesen in der OTC-Liste unter https://www.g-ba.de/downloads/83-691-323/AM-RL-I-OTC-2013-06-05.pdf
Allerdings sind einige beliebte Präparate inzwischen aus der Apothekenpflicht genommen worden. Damit sind sie nicht mehr verschreibungsfähig, weil nur apothekenpflichtige Mittel von den Kassen erstattungsfähig sind.

Außerdem kann die freie Wahl noch durch die Rabattverträge der Krankenkassen eingeschränkt sein. Dann muss der Hausarzt auf dem Rezept das aut idem durchkreuzen, damit man auch wirklich das verschriebene Präparat kriegt.

Calciumpräparate gibt es als Brausetablette, Brausegranulat, Kautablette, Filmtablette und Trinkampulle. Die einzigen Trinkampullen, die es derzeit gibt (frubiase calcium forte 500), enthalten allerdings nur ca. 90 mg Calcium pro Stück aber auch Phosphorsäure, was für uns ungünstig ist, weil oft auch unser Phosphatwert zu hoch ist. Auch die Kautablette Calcipot enthält neben 77 mg Calcium leider etwas Phosphat. Wer mit Brause Schwierigkeiten hat, kann Kau- oder Filmtabletten nehmen. Film- und Kautabletten mit Calciumcarbonat können wegen Kohlensäurebildung allerdings auch im Magen Probleme machen.

Leider enthalten heute aus Kostengründen fast alle Präparate nur Calciumcarbonat. Bei Brausetabletten, die auch Zitronensäure enthalten, kann sich beim Auflösen allerdings wohl auch schon im Glas Calciumcitrat bilden. Calcium als Citrat (derzeit einzige Filmtablette: Calcitrat) stört den Verdauungsvorgang wahrscheinlich weniger als Calciumcarbonat, das Magensäure "verbraucht". Im Extremfall können große Mengen Calciumcarbonat wahrscheinlich auch zu einer metabolischen Alkalose führen. Neben Calciumcitrat gibt es auch noch eine andere Alternative zum Carbonat, nämlich Calciumgluconat. Meines Wissens ist das einzige Präparat mit diesem Wirkstoff die Calcium Sandoz Brause.

Eine interessante Untersuchung dazu:
http://idw-online.de/pages/de/news326918
und ein wichtiger Hinweis von loupeur ( p80332):
Zitat:
Hier etwas für manche sehr wichtiges!!!!, ich hatte von einem Apotheker Calcium forte 500 Brausetabl. als Reimport aus Frankreich erhalten, mit einer anderen Zusammensetzung
Frankreich :1132mg Calcium-D-gluconat + 875mg Calciumcarbonat = 12,5mmol Calcium
Deutschland :2940mg Calcium-D-gluconat + 300mg Calciumcarbonat = 12,5mmol Calcium
In mehren intensiven Gesprächen mit Sandoz wurde mir dringend empfohlen die deutsche Version mit dem höheren Calcium-D-gluconat-Gehalt einzunehmen, da SANDOZ auf Grund vieler Probleme der Patienten diese alte Version wieder auf den Markt gebracht hat.


Durchfall lässt sich oft vermeiden, wenn man Präparate ohne die (in größeren Mengen) abführend wirkenden Zuckeraustauschstoffe (Sorbit, Xylit, Mannit) wählt.

Empfohlen werden möglichst nicht mehr als 2000 mg Calcium pro Tag und in möglichst kleine Portionen über den Tag verteilt. Gelangt zu viel Calcium auf einmal ins Blut, wird die "Nierenschwelle" vorübergehend überschritten, das Calcium wird teilweise wieder aus dem Blut herausgezogen und der Calciumgehalt im Urin steigt. Das kann auf die Dauer zu Nierensteinen führen.

Der Calciumgehalt im Urin sollte mindestens jährlich geprüft werden. Wenn er trotz niedriger Werte im Blut zu hoch ist, können manchmal Thiazid-Diuretika helfen. Sie senken die Calciumausscheidung im Urin, so dass mehr im Blut bleibt. Allerdings wirken sie sich auf den Flüssigkeitshaushalt aus (genug trinken!) und können den Kaliumwert senken. Deshalb sollte die Einnahme labormäßig gut überwacht werden.

Wenn 2000 mg pro Tag nicht für einen guten Calciumwert reicht, ist es sinnvoller, die Dosis des resorptionsfördernden Mittels (z.B. Rocaltrol) zu erhöhen (erst mit Arzt absprechen!), als die Calciumdosis zu steigern.

Tabellen mit dem Calcium- und Phosphat-Gehalt von Lebensmitteln findet man auf diversen Seiten über Osteoporose im Internet, z.B. hier:
http://www.ernaehrung.de/tipps/osteoporose/osteo12.php

Achtung! Die Zahl im Namen diverser Calciumpräparate gibt nicht immer den tatsächlichen Anteil Calcium an, sondern manchmal nur die Menge Calciumcarbonat. In 1000 mg Calciumcarbonat stecken etwa 400 mg Calcium.

Calcium kann die Aufnahme anderer Arzneimittel beeinflussen. Beipackzettel lesen!!!

Viele Grüße an alle "Hypoparas"
von Frauke

Ergänzung vom 12.10.2012

Für Nierenpatienten gibt es (als Phosphatbinder) noch Calciumverbindungen der Essigsäure. Eine Filmtablette mit 950 mg Calciumacetat enthält dabei 240,2 mg elementares Calcium, also etwa 25 %. Das wäre auch eine gute Teilportion und müßte als Monopräparat (und weil wir ja oft auch zu viel Phosphat im Blut haben) auch verschreibungsfähig sein.

Das Mittel Rennie gegen Sodbrennen enthält pro Kautablette etwa 270 mg Calcium als Carbonat.

In mit Calcium angereicherten Lebensmitteln wie Säften und Joghurt (meist für Kinder angeboten) findet man auch einiges an Calcium in gut aufnehmbaren organischen Verbindungen.

Frauke

Ergänzung vom 28.5.2015:

Eine Tabelle mit vielen Calciumpräparaten, ihren Inhaltsstoffen und Erläuterungen/Links dazu gibt es Dank Elke seit kurzem hier:
Link innerhalb des ForumsBeitrag (p141165)




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Zuletzt bearbeitet von InSeNSU am 23. März 2018, 12:26, insgesamt 16-mal bearbeitet
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Lucy
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BeitragHypoparas

 (p14003)
Verfasst am: 01. Jun 2005, 22:03
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Hallo Frauke,

du nennst uns Hypoparas. Hört sich gut an
Bitte beantworte auch meine Frage. Habe was sehr langes geschrieben.
Titel ist: SD-OP Oktober 2002

habe diese Seite heute gefunden
und ich bin bisschen erleichtert
ICH BIN NICHT ALLEIN
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InSeNSU(aktives Vereinsmitglied)Offline
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Beitrag

 (p14008)
Verfasst am: 01. Jun 2005, 22:38
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Hallo Lucy,

die Antwort ist schon erfolgt. Und wieviele Patienten Probleme mit den Nebenschilddrüsen und dem Calcium haben, kannst Du am Zähler der InSeNSU-Homepage sehen: http://www.insensu.de wurde schon über 4000 mal angeklickt! Die InSeNSU hat gut ein Jahr nach Gründung fast 60 Mitglieder (davon 5 Ärzte) und wächst weiter. Du bist also wirklich nicht allein.

Viele Grüße
Frauke
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OliviaOffline
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 (p14010)
Verfasst am: 02. Jun 2005, 00:54
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Hallo Frauke,

auch wenn ich seit meiner SD-OP nur latente Probs mit den NSD und Ca habe, was ja im Vergleich zu den INSENSUranern eher Luxusproblemchen ist... Normalerweise habe ich das mit Calcium Dura Filmtabs gut im Griff, sofern ich sie denn nicht vergesse. Kennst Du diese Calzigen D Brausetabs? Die habe ich neulich mal gekauft, weil ich auswärts die Dura vergessen und die Apo nix anderes da hatte. Mein Eindruck war, daß die Teile sogar besser sind als die Duras. Kann es sein, daß das enthaltene D3 sich auch bei so geringem Calciummangel schon auswirkt, der ja sonst auch mit "normalem" Ca behandelt wird, was auch ganz gut geht?

Vielen Dank und viele Grüße
Olviia
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meerblau(Vereins-Mitglied)Offline
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BeitragUnterstützung für Insensu

 (p14017)
Verfasst am: 02. Jun 2005, 09:08
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Hallo Ihr Lieben,

ich möchte vorschlagen, dass sich diejenigen bei Insensu (kostenlos) anmelden, die von Problemen mit den Nebenschilddrüsen betroffen sind oder es waren.
Je mehr Leute dort angemeldet sind, desto mehr Gewicht bekommen Fraukes Bemühungen Aufklärung unter Ärzten und Patienten zu betreiben. Desto mehr wird hoffentlich auf den Erhalt der NSD geachtet und desto schneller bekommen Betroffene Hilfe und Unterstützung.
Ich finde, dass Frauke ganz großartige Hilfe leistet. Danke!

Liebe Grüße
Esther
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kasey(Vereins-Mitglied)Offline
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Beitrag@Lucy

 (p14021)
Verfasst am: 02. Jun 2005, 09:22
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Hallo Lucy,

ich habe Deinen Bericht auch gelesen, schlimm was Du erlebt hast und ich kann`s Dir genau nachfühlen, bei mir arbeiteten die verbliebenen Epithelkörperchen (nebenschilddrüsen) die ersten Monate überhaupt nicht ich bekam einen Krampf während einer Leberpunktion Exclamation , der Arzt meinte ich Hyperventiliere und bekomme deswegen den Krampf (ich konnte mich überhaupt nicht bewegen, meine Hände waren eingezogen und meine Beine ausgestreckt, ich lag stocksteif im CT, das während der Punktion ständig gemacht wurde um den Tumorherd punktieren zu können).
Ich hab dann gesagt ich hyperventiliere doch nicht ich brauch Calcium da ich ja keine Schilddrüse mehr hab und meine NSD irritiert sind, dass ist alles, nach einer Ewigkeit bekam ich dann doch meine Calciuminfusion...ich sag Dir dieses Erlebnis war schlimm...

Aber wenn jetzt alles bei Dir richtig eingestellt ist dann denke ich steht einer Schwangerschaft nichts im Wege, Du solltest halt während der Zeit regelmässig Deine Schilddrüsenwerte und natürlich das Calcium kontrollieren lassen. SD-Werte deswegen da ja auch Dein Kind einen Bedarf an diesen hat.

Akzeptiere es dass Du die Medikamente nehmen musst, es gibt wirklich schlimmeres Blume .
Ich komme mittlerweile mit einer AT-10 Perle morgens und abends aus, mein Calcium hält sich im unteren Normbereich auf und dass ist gut so damit die verbliebenen NSD auch noch was zu arbeiten haben und nicht faul werden.
Mitglied bin ich übrigens schon bei InSeNSU
Bye
Lydia

_________________
"Es ist nicht nötig sein Leben zu ändern, es ist nur nötig anders zu denken...." ,aus "Hypnose und Krebs" von Gerhard R. Susen
www.c-zell-karzinom-online.de
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Lucy
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BeitragAT 10 Perle was ist das

 (p14025)
Verfasst am: 02. Jun 2005, 10:11
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Hallo Lydia

du hast noch Epithelkörperchen oder?
İch bin in Deutschland operiert worden und in meınem Krankenhaus bericht steht drin, dass wahrend der Op die Epithelkörperchen sichtbar waren und geschützt worden sind. jetzt bin ich in cer Türkei und mein Endokrinologe meint, die haben alle 4 mit rausgenommen. İch verstehe nicht wie kann ein Krankenhaus, wenn alle 4 mit rausgenommen sind sagen sie sind noch drin.
aber ich bin froh, dass ich euch gefunden habe.
Meine Frage was ist AT 10 das habe ich noch nie gehört.

Viele sonnige Grüsse aus der Türkei
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InSeNSU(aktives Vereinsmitglied)Offline
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BeitragVitamin D plus Calcium

 (p14026)
Verfasst am: 02. Jun 2005, 10:35
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Hallo Olivia,

Calcium-Vit-D-Kombis wie Calcigen D sind für die Behandlung des Hypopara nur geeignet, wenn keine anderen Vitamin-D-ähnlichen Medikamente (Rocaltrol, AT10, EinsAlpha, usw.) genommen werden und die Tagesdosis nicht nach Bedarf variiert wird (was aber viele Patienten tun).

Je weniger Parathormon die Nebenschilddrüsen noch produzieren, desto weniger kann normales Vitamin D helfen. Es muss nämlich um die Calcium-Aufnahme zu fördern erst in das Hormon Calcitriol (das ist auch Wirkstoff in Rocaltrol) umgewandelt werden. Das geschieht in zwei Schritten über Leber und Nieren. Da nun dieser Umwandlungsprozess eigentlich vom PTH gesteuert wird, wird die Sache problematisch. Die „normale“ Vitamin D-Dosis zur Behandlung des Hypopara ist deshalb laut Literatur 20000 I.E. pro Tag (!!!) frei nach dem Motto „Viel hilft (vielleicht...)viel“. Es gibt nur ein Produkt (Dekristol), das in dieser hohen Dosis auf dem Markt ist.

Ich persönlich halte diese Therapie-Version für sehr fragwürdig. Solange noch Hoffnung auf Wiederanspringen der NSD besteht, halte ich weniger „träge“ Präparate für sinnvoller, weil sie auch nach dem Absetzen binnen Tagen (und nicht wie Vit. D erst nach Wochen) aufhören zu wirken.

Bei gravierendem PTH-Mangel ist die Menge Vitamin D der Kombi-Präparate (400-800 I.E.) jedenfalls ohnehin nicht ausreichend, und keiner sollte sich mit diesen für Osteoporose-Patienten konzipierten (und dafür auch verschreibungsfähigen) Präparaten „abspeisen“ lassen. Da mehr als 2000 mg Calcium pro Tag weder sinnvoll noch verträglich sind, kann man mit Kombis die notwendige Vitamin-D Menge auch überhaupt nicht schaffen.

- Kurz und gut: Der Patient muß mal wieder selber sehen, dass alles richtig läuft. Evil or Very Mad
Deshalb bin ich für Esthers Appell (und alle InSeNSU-Mitglieder) sehr dankbar, auch wenn mir so viel „Werbung“ in einem ganz oben stehenden Thread schon etwas peinlich ist... Embarassed

Viele Grüße
Frauke
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Beitrag

 (p14027)
Verfasst am: 02. Jun 2005, 10:49
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Hallo Lucy,

vielleicht sind Deine Nebenschilddrüsen noch da, aber durch fehlende Durchblutung abgestorben und deshalb ohne Funktion. Das kommt vor, auch wenn man sich um Erhaltung bemüht, da die Blutversorgung bei Entnahme der Schilddrüse unterbrochen wird.
AT 10 (Wirkstoff:Dihydrotachysterol) ist ein Medikament, das die Calciumaufnahme des Körpers fördert. Welche Medikamente gibt es dafür in der Türkei?
Hast Du Dir schon die InSeNSU-Seite angeschaut? Da ist alles genau erklärt.
Übrigens plane ich für die Urlaubszeit Übersetzungen des dort auch herunterladbaren Notfall-Ausweises. Eine griechische Version ist schon fast fertig. Kennst Du jemand, der den Ausweis für die Türkei-Urlauber unter den Hypoparas ins Türkische übersetzen kann?

Iyi günler
wünscht Dir Frauke
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Beitrag@ Frauke

 (p14030)
Verfasst am: 02. Jun 2005, 11:19
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Liebe Frauke,

deshalb habe ich ja auch die "Werbung" für Insensu gemacht Very Happy Wink Very Happy


Herzliche Grüße
Esther
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Lucy
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BeitragNotwallausweis für Hypoparas für Türkeiurlauber

 (p14048)
Verfasst am: 02. Jun 2005, 20:40
Antworten mit Zitat

Merhaba Liebe Frauke,

also ist die AT-10 Perle sowas wie Rocaltrol.
İn der Türkei gibt es Rocaltrol, andere Medikamente kenne ich nicht.
Kalzium-Kautabletten und Ampullen gibt es hier nicht, ich habe bis jetzt nur die Brausetabletten gesehen und mein Arzt hat noch gesagt es gabe noch so eine Art Pulver, die man im Wasser auflöst. So einen Notfall ausweis habe ich auch nicht. Aber ich habe in meiner Brieftasche einen Zettel beigelegt indem meine tagliche Medikamentendosis drin steht. Muss dieser Ausweis von einem Dolmetscher übersetzt werden. Oder kann ich euch vielleicht auch weiterhelfen. İch bin Türkin. Bin in Deutschland geboren und aufgewachsen. Wenn du willst können wir es versuchen.

warte auf deine Antwort
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Steffi
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BeitragCalziumpräparate

 (p14059)
Verfasst am: 03. Jun 2005, 08:58
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Hallo Frauke!

vielen Dank für deine Tipps, habe leider zu spät das mit dem Thema/Titel bemerkt. Trotzdem Danke. Natürlich habe ich Vit. D nicht B gemeint. Sorry. Habe diese Homepages abgefragt, jedoch nicht den Unterschied zw. Ca-Carbonat,Ca-glukonat und Ca.laktat gefunden. Ich wusste auch nicht, daß man Ca.brausetabl. über den Tag verteilt trinken sollte,wg. Nierensteine... ich nehme zur zeit Ca.Tabl. zum Schlucken(sagt man da Filmtabletten?), da nehme ich ja auch auf einmal 500 mg zu mir. Macht das was aus?
Mein Hausarzt und Endokr. und Nuklearm. testen immer nur die Ca. Blutwerte.Sollten da nicht mal auch der Urin getestet werden?

Bis bald Steffi
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InSeNSU(aktives Vereinsmitglied)Offline
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BeitragÜbersetzung

 (p14081)
Verfasst am: 04. Jun 2005, 12:08
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Liebe Lucy,

es wäre toll, wenn Du eine Übersetzung versuchen könntest. Vielleicht könnte Dein Arzt Dir wegen Fachbegriffen helfen und nachher noch mal durchlesen, ob alles ok ist.
Hast Du den Ausweis bei www.insensu.de gefunden? Den kann man ja nur mit Acrobat Reader-Software aufmachen. Falls Du Probleme damit hast, schreib mir doch eine Mail an sieger@insensu.de
Du kannst mir die Übersetzung als einfache word-Datei schicken. Hauptsache man erkennt, welche Zeile in Türkisch zu welcher in Deutsch gehört. Ins Formular setze ich das dann selbst ein.

Tesekkür ederim!
En iyi dileklerimle (schreibt man so?)
Frauke
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BeitragFilmtabletten

 (p14082)
Verfasst am: 04. Jun 2005, 12:24
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Liebe Steffi,

das mit den Tabletten ist in Ordnung, wenn Du sie verträgst und nicht zu viel Calcium im Urin ist. So ein Test mit 24-Stunden-Urin (Sammelgefäß aus der Praxis mitgeben lassen) sollte gemacht werden, wenn der Parathormonwert zu niedrig ist und Du langfristig Calcium nimmst. Da die Steuerung hier nicht mehr funktioniert, könnte Calcium in größeren Mengen wieder ausgeschieden werden, was langfristig Probleme machen kann.
Eindeutige Aussagen über die Unterschiede zwischen verschiedenen Calciumverbindungen sind in der Literatur kaum zu finden. Aus Carbonat plus Zitronensäure soll beim Auflösen von Brausetabletten Citrat werden, das vielleicht besser resorbiert wird. Aber viele Autoren meinen auch, dass es da keine Unterschiede gibt. Klar ist nur, das Carbonat am billigsten ist...
Ich leiste mir Kautabletten mit Citrat auf eigene Kosten. Wenn es schnell gehen muß, nehme ich Calcium DAGO von Steiner. Das ist ein sehr preisgünstiges Granulat zum Auflösen, was sich flexibel dosieren läßt.
Letztlich muß jeder selbst gucken, wie er am besten klarkommt.

Viele Grüße
Frauke
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Steffi
Beitrag:

BeitragCalziumpräparate

 (p14088)
Verfasst am: 04. Jun 2005, 16:13
Antworten mit Zitat

Liebe Frauke,

vielen Dank für deine Tipps, und ein dickes Lob an deine "fachlichen Fähigkeiten". Da können sich so manche Ärzte "was abschneiden". Shocked bzw. Alle können dies sehen

Liebe grüße Steffi
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Calciumpräparate - Allgemeine Informationen

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