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Corna-Impfung: Woher wissen die, dass ich Risiko-Patient?

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Lottilein(aktives Vereinsmitglied)
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 (p180395)
Verfasst am: 03. Feb 2021, 15:59
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Hallo Carola,

die Pressemitteilung ist ja erst einen Tag alt und soweit ich das verstanden habe, ist das erst ein Entwurf.

Bis das umgesetzt wird und auch in den Anmeldesystemen "akute Krebserkrankung" ankreuzbar ist, dauert es sicher noch.

Viele Grüße
Lotti
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InSeNSU(aktives Vereinsmitglied)Offline
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 (p180408)
Verfasst am: 03. Feb 2021, 23:38
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Hallo,

in den aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) hier:
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/05_21.pdf?__blob=publicationFile

heißt es auf Seite 2 unten:
Zitat:
Es obliegt daher den für die Priorisierung in den Bundesländern Verantwortlichen, in Einzelfällen Personen, die nicht ausdrücklich im Stufenplan genannt sind, angemessen zu priorisieren.


Insofern ist da meines Erachtens immer ein Ermessensspielraum, den man versuchen kann auszureizen.

Viele Grüße
Frauke
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dkr(Leiter SHG Rhein-Main)Offline
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 (p180421)
Verfasst am: 04. Feb 2021, 23:43
Danke! sagen : IngridT, Steffen69, InSeNSU
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Hallo,

die mpfehlungen der STIKO gehen nach den bisherigen Erfahrungen nicht in jeder Hinsicht in die Corona Impfverordnung des BMG ein.

Es liegt gerade ein neuer Referentenentwurf vom 1.2. zur Änderung der momentan gültigen Impfverordnung vor, der neben der neuen Situation der Zulassung des Vektorimpfstoffs von Astrazeneca auch einige neue Eingruppierungen enthält. Dazu liegen auch schon Stellungnahmen von BAG Selbsthilfe und Paritätischer und eine PM/Stellungnahme der DGHO (Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologi) und der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs zusammen mit dem HKSH BV vor, von denen ggf. noch Teile in der endgültigen Fassung berücksichtigt werden.

Eine Einzelfallentscheidung für die Gruppen 2 und 3 (hohe und erhöhte Priorität), nicht jedoch Gruppe 1 (höchste Priorität) ist in dem Entwurf vorgesehen, wobei es auch sicher bleiben wird.
Der Entwurf sieht vor, dass zur medizinischen Begutachtung derartiger Einzelfallentscheidungen und zur Ausstellung entsprechender Atteste ausschließlich durch von den Landesgesundheitsbehörden dazu beauftragte Einrichtungen berechtigt sind, wobei noch nicht klar ist, welche das sein könnten, vermutlich eher nicht die Gesundheitsämter. Dazu gibt es noch Gegenmeinungen in den erwähnten Stellungnahmen (wg. Sicherstellung angemessener Beurteilung nur durch entsprechende Fachärzte, vorzugsweise die jeweils behandelnden).

Es ist also noch offen, wie die Einzelfallentscheidungen letztlich ausgestaltet werden.

Der Entwurf sieht im übrigen vor, dass für Personen, die das 65. Lebensjahr noch nicht beendet haben und aus anderen Gründen als Lebensalter (>70),auch z.B. aufgrund einer Einzelfallentscheidung, für die Gruppe 2 Anspruch auf eine Impfung haben, zunächst vorrangig nur ein Anspruch mit Impfung mit dem Vektorimpfstoff besteht, und nur, wenn dieser nicht zur Verfügung steht, mit einem der mRNA Impfstoffe, auch das wird wohl so bleiben (wogegen sich das ärztliche und nichtärztliche medizinische Personal wegen der niedrigeren Effektivität des Astrazeneca Impfstoffes zur Zeit heftig wehren, weil das als "Impfung zweiter Klasse" empfunden wird). Personen, die das 65. Lebensjahr vollendet haben, sollen grundsätzlich mit einem der mRNA Impfstoffe geimpft werden.

Soweit der Stand zum Thema Einzelfallentscheidung.

Aufgerückt in Gruppe 2 (hohe Priorität) sind im übrigen unter anderen noch Personen mit Adipositas (BMI >30) und psychiatrischen Erkrankungen (insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie und schwere Depression).

Die aktualisierte und ggf. noch geänderte Verordnung wird wohl in den nächstn Tagen in Kraft treten.

Viele Grüße
karl

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Steffen69(aktives Vereinsmitglied)Offline
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 (p180424)
Verfasst am: 05. Feb 2021, 09:26
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Hallo

Ich werde mich definitiv nicht mit dem Astra Impfstoff impfen lassen.
So langsam finde ich das ganze nur noch lächerlich. Und so langsam frage ich mich echt in welchem Land Lebe ich eigentlich hier.
Als Krebs Patienten bist du in dieser Regierung nur noch verloren znd vergessen.
Mich ärgert das sehr, erst muss man 80 sein um die Impfung zu bekommen. Und jetzt bekommen die unter 65 den schlechteren Impfstoff. Wo spielt da eigentlich die Erkrankung noch eine Rolle?
Ich kann das alles irgendwie nicht nachvollziehen, und das schlimmste ist, man kann nicht einmal was dagegen machen.
LG Steffen
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Kräuterlieschen(Fördermitglied)Offline
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 (p180425)
Verfasst am: 05. Feb 2021, 10:10
Danke! sagt : Steffen69
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Moin,

bei der Online-Veranstaltung der DeSEK „Corona-Impfung bei Krebs“ betonten die Experten gestern, dass der Impfstoff von Astra auch sehr wirksam sei. Die schlechteren Werte kämen daher, dass man zuerst mit einer geringeren Dosis getestet habe, die später verwendete höhere Dosis käme auch um/über 90% und soll wohl auch so injiziert werden.

Wenn ich das richtig verstanden habe, kann allerdings der mRNA-Imfstoff bei Patienten, die eine Antikörpertherapie erhalten, in Bezug auf die Immunantwort einen Vorteil bedeuten.
Es wurde gesagt, dass der Astra-Wirkstoff vermutlich in den Arztpraxen verimpft werden wird, der andere in den Impfzentren. Sollte das wirklich so passieren, könnte man die Impfstoffart durch die Wahl des Impfortes, bei dem man einen Termin macht, beeinflussen.

LG, Kräuterlieschen.
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Carola1(aktives Vereinsmitglied)Offline
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 (p180428)
Verfasst am: 05. Feb 2021, 13:19
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Ich habe gestern auch die Online-Veranstaltung verfolgt. Eine Impfempfehlung haben sie zumindest für die meisten Krebspatienten ausgesprochen.

Ich finde allerdings auch, dass durch weniger wirksame Impfstoffe eine 2 Klassengesellschaft geschaffen wird. Warum werden diese Impfstoffe nicht für die jüngeren, sonst gesunden Menschen verwendet?

Gestern Abend bei Maybrit Illner wurde gesagt, dass die Menschen in Ungarn den Impfstoff wählen können. Das finde ich zumindest für die 3 priorisierten Gruppen auch angebracht.
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Steffen69(aktives Vereinsmitglied)Offline
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 (p180458)
Verfasst am: 08. Feb 2021, 10:05
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Hallo

Hab heute gelesen das in der Schweiz krebspatienten gleich zur Prioritätenliste eins gehören und geimpft werden.
Hab auch schon im Ministerium in Baden- Württemberg angerufen da wird auf die Reihenfolge der liste hingewiesen. Niemand fühlt sich verantwortlich und man muss froh sein ein Verständnisvollen Gesprächspartner zubekommen der ein bisschen Auskunft gibt.

Steffen
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 (p180482)
Verfasst am: 09. Feb 2021, 17:24
Danke! sagen : Cira, Maria2, Steffen69
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Hallo,

die neue Impfverordnung ist nun gültig. Sie wurde in einigen Punkten nochmal geändert.

Wichtigster Punkt vielleicht: Personen unter 65 sollen jetzt nicht mehr obligat sondern nur noch "vorrangig" mit Astra/Zeneca geimpft werden, vermutich weil sich herausgestellt hat, dass dieser Impfstoff bei der Variante B.1.3.5.1 kaum noch wirksam ist und zumindest wohl keine leichten und moderaten Verläufe verhindert. Ob eine Impfung mit diesem Vektorimpfstoff wenigstens schwere Verläufe verhindert, ist noch nicht sicher.

Weiter sind nun nicht mehr Personen mit BMI >30 sondern solche mit BM >40 in Gruppe 2. Ebenso sind in Gruppe 2 Personen mit aktiven Krebserkrankungen oder solchen, bei denen die Remission weniger als 5 Nahre zurückliegt. Alle anderen Krebsbtroffenen sind in Gruppe 3. Betroffene mit einer schweren psychiatrische Erkrankung sind ebenfalls in Gruppe 2 geblieben.

Nachwievor gibt es eine Möglichkeit zur Einzelfallentscheidung in Gruppe 2 und 3. Zur Ausstellung eines entsprechenden ärztlichen Attestes sind nachwievor
Zitat:
ausschließlich die Einrichtungen berechtigt, die von den obersten Landesgesundheitsbehörden oder den von ihnen bestimmten Stellen mit der Wahrnehmung dieser Aufgabe beauftragt wurden


zu finden ist die Verordnung hier:
https://www.bundesanzeiger.de/pub/de/amtliche-veroeffentlichung?5

Viele Grüße
Karl

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Carola1(aktives Vereinsmitglied)Offline
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 (p180498)
Verfasst am: 12. Feb 2021, 13:11
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Ich verstehe das einfach nicht. Ich bin jetzt in die Gruppe Prio 2 gerutscht, da ich eine aktive Krebserkrankung habe. Ich bin unter 65 Jahre.
Auf der aktuellen Pressekonferenz wird wieder vor den Mutationen gewarnt, auch da mancher Impfstoff vielleicht nicht so gut oder nicht mehr wirkt. Dennoch steht auf https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung/faq-impfverordnung.html#c20363
folgendes:
Sollen unter 65-Jährige vorrangig mit dem COVID-19 Vaccine AstraZeneca geimpft werden?
Grundsätzlich ja. Da der Impfstoff von AstraZeneca von der STIKO derzeit nur für 18-64-Jährige empfohlen wird, sollen diese Personen vorrangig mit diesen Impfstoffen geimpft werden.

Gibt es Ausnahmen für unter 65-Jährige?
Grundsätzlich soll der AstraZeneca-Impfstoff für alle 18-64-Jährigen angewendet werden.

In Einzelfällen kann von den Priorisierungs-Regeln insgesamt abgewichen werden, insbesondere wenn dies für eine effiziente Organisation der Schutzimpfungen notwendig ist.

Also, ich gehöre zu einer Risikogruppe, soll aber mit einem wenig oder eventuell gar nicht wirksamen Impfstoff geimpft werden????

Das geht mir einfach nicht in den Kopf
Question
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Steffen69(aktives Vereinsmitglied)Offline
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 (p180499)
Verfasst am: 12. Feb 2021, 15:47
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Hallo Carola
Ich kann dich voll und ganz verstehen.
Mir geht's genauso wie dir, ich werde mich nicht mit dem Astra nicht impfen lassen.
Ich werde dann lieber noch warten bis es mehr Impfstoff gibt und man es sich eventuell irgendwann raussuchen kann.
LB Steffen
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Harald(Bundesgeschäftsführer
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 (p180500)
Verfasst am: 12. Feb 2021, 16:25
Danke! sagen : Blackie, Cira, Steffen69
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Hallo,

möchte euch etwas die Sorgen wegen dem AstraZeneca-Impfstoffnehmen.

Diese Zahl von 70 % bezieht sich auf ein relatives Risiko und ist schon sehr gut; klar 90% ist besser.
Wobei noch viel viel mehr besser: geimpft als gar nicht geimpft.

Hier im Spiegel wird es erklärt, was die 70% bedeuten:
Zitat:
Covid-19-Impfstoffe Nein, 70 Prozent Wirksamkeit heißt nicht, dass 30 Prozent krank werden
Die drei in der EU zugelassenen Corona-Impfstoffe unterscheiden sich in der Wirksamkeit. Doch der niedrigere AstraZeneca-Wert von 60 bis 70 Prozent hat eine andere Bedeutung, als viele denken.

der ganze Spiegel-Artikel vom 11.2.2021

Viele Grüße,
Harald

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 (p180502)
Verfasst am: 12. Feb 2021, 17:42
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Hallo,

sogar 70% Wirksamkeit ist wohl immer noch um einiges mehr als z. B. bei einem Grippeimpfstoff, was man so hört.
Bei uns in der Nähe sind in einem Altenheim zwar etliche Leute trotz inzwischen zweimaliger Impfung krank geworden, aber die hatten alle kaum bis gar keine Symptome.
Ist auch schon ein großer Erfolg, in einer absoluten Risikogruppe, finde ich.

Viele Grüße,
Maria
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 (p180503)
Verfasst am: 13. Feb 2021, 12:46
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Hallo Maria,

das ist schon richtig aber es geht ja auch um die Mutationen, die sich immer mehr ausbreiten. Da habe ich auf WDR Gesundheit/Medizin folgendes gelesen:
Die Impfungen schützen unterschiedlich gut gegen die neuen Varianten
Denn die Wirksamkeit hängt von der jeweiligen Virusvariante und dem jeweiligen Impfstoff ab. Mittlerweile wurde in einigen Tests untersucht, wie gut die Impfungen die Zahl an Krankheitsfällen reduzieren kann.

Gegen die Variante B.1.1.7, die in Großbritannien entdeckt wurde, schützen die mRNA-Impfstoffe ähnlich gut – die Schutzwirkung blieb in Labortests bei rund 90 Prozent. Proteinbasierte Impfstoffe waren selbst im Feldversuch mit 86 Prozent ähnlich hoch, die Vektorimpfung von Astra Zeneca niedriger – bei 75 Prozent.

Das beunruhigt mich schon
In Südafrika hingegen sank die Wirksamkeit deutlicher ab. Die dort getesteten Vektorimpfstoffe zeigten nur noch eine Wirksamkeit von 10 bis 57 Prozent. Allerdings ist die Studie mit dem sehr geringen Wert von 10 Prozent nicht wirklich aussagekräftig, da keine älteren Probanden eingeschlossen waren. Der proteinbasierte Impfstoff erreichte eine Wirksamkeit von bis zu 60 Prozent.
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Maria2(Vereins-Mitglied)Offline
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 (p180505)
Verfasst am: 13. Feb 2021, 18:04
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Hallo Carola,

nachdem scheinbar jeder Impfstoff gegen eine andere Mutation wirken könnte, könnte dieser Artikel interessant sein:
https://www.br.de/nachrichten/wissen/kombination-von-corona-impfstoffen-bringt-das-was,SOp6BwL
Vielleicht können wir so den Mutationen ein Schnippchen schlagen.

Viele Grüße,
Maria
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 (p180514)
Verfasst am: 15. Feb 2021, 18:08
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Hallo,

das wird gerade in England untersucht. Also zuerst ein Schuss Astra und dann einen RNA-Impstoff. Es gab den Vorschlag, das in kleinem Rahmen auch hier bzw. in Österreich zu machen. Muss keine umfangreiche Phase3-Studie sein, weil Sicherheit mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gegeben ist.

Mit der gegenwärtigen Impfverordnung ginge das allerdings nicht. Nach der müssen die Zweitimpfungen, soweit vorgesehen mit dem zuerst vrabreichten Impfstoff vorgenommen werden. Die müsste also geändert werden, was abr kein prinzipielles Problem darstellt, da sie sowieso ständig angepasst werden soll.

Viele Grüße
Karl

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