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Permanente Mikrohämaturie stellt mich vor Fragen

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Anderl(aktives Vereinsmitglied)
Pap. SD-Ca. 2008 (pT...
Bayern
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BeitragPermanente Mikrohämaturie stellt mich vor Fragen

 (p180435)
Verfasst am: 06. Feb 2021, 15:10
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10/2016 wurde bei mir bei einer Routine-Untersuchung zum ersten mal eine Mikrohämaturie festgestellt. Ich war darauf - in meiner gewohnten schnellen Art - 10/2018 auch mal beim Urologen, der mich nach ausgiebiger Ultraschalluntersuchung nach Hause geschickt hat mit "alles in Butter", es gibt wohl Leute (weiß nicht wie groß der Anteil ist), die eine permanente Mikrohämaturie ohne nachweisbaren Befund haben.

Vor kurzem war ich wegen was andrem wieder Urologen, wo immer noch Blut im Urin festgestellt wurde. Sie meinte, da es so lange geht, sollte etwas Malignes normalerweise auszuschließen sein, würde zur Sicherheit doch mal Blasenspiegelung / Nephrologie machen. Ich werd mich demnächst mal drum kümmern.

Ich dachte aber, ich frag mal bei euch nach, vielleicht kennt ihr jemanden der jemanden kennt oder habt was gehört oder eine Meinung dazu Cool .

Im Forum hab ich durch Stichwortsuchen schon mal nichts gefunden.. Freu mich auf eure Kommentare!
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Anderl(aktives Vereinsmitglied)
Pap. SD-Ca. 2008 (pT...
Bayern
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 (p180695)
Verfasst am: 05. März 2021, 11:58
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Es sich alles ein bisschen im Kreis.. Habt ihr schon mal was von Blasenkrebs durch Radioiodtherapie gehört? Ein Nephrologe hat das in den Raum geworfen und sogar Abdomen-CT nahe gelegt.

Bisher:
- Sono mit voller Blase unauffällig
- Urinzellzytologie unauffällig
- Niere Sono unauffällig
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Anderl(aktives Vereinsmitglied)
Pap. SD-Ca. 2008 (pT...
Bayern
männlich
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 (p180696)
Verfasst am: 05. März 2021, 12:06
Antworten mit Zitat

Es sich alles ein bisschen im Kreis.. Habt ihr schon mal was von Blasenkrebs durch Radioiodtherapie gehört? Ein Nephrologe hat das in den Raum geworfen und sogar Abdomen-CT nahe gelegt.

Bisher:
- Sono mit voller Blase unauffällig
- Urinzellzytologie unauffällig
- Niere Sono unauffällig
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Harald(Bundesgeschäftsführer
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Beiträge: 17051
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 (p180698)
Verfasst am: 05. März 2021, 12:37
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Hallo Anderl,

die Datenlage zu Folgekrebs durch eine Radioiodtherapie ist relativ schlecht.

Generell ist es so, dass alle Ausscheidungsorgane, eben auch die Blase, durch die Radioiodtherapie eine etwas höhere Strahlenbelastung haben, und dass dadurch auch ein Zweitkrebs ausgelöst werden kann.

Die Häufigkeit und eben auch die Studienlage ist aber so gering, dass es für uns Schilddrüsenkrebspatient*innen keine generell anderen Früherkennungsvorsorgeuntersuchungen empfohlen werden, wie für die Normalbevölkerung.

Das ist halt statistik, und wie immer wenn man selbst betroffen ist, dann wenig hilfreich.

Wir haben hier im Forum eine Gruppe e: Link innerhalb des ForumsZweitkrebs: Leukämie, Brust- und andere Krebserkrankungen.

Mir ist bislang aber niemand mit Blasenkrebs bekannt.

Viele Grüße,
Haraldd

_________________
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Anderl(aktives Vereinsmitglied)
Pap. SD-Ca. 2008 (pT...
Bayern
männlich
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 (p180724)
Verfasst am: 07. März 2021, 09:28
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Danke für Deine Einschätzung, Harald. Schade dass die Studienlage so dünn ist.

Der Wikipedia Artikel selbst verlinkt eine Kohortenstudie:
Die Kohortenstudien von Hall 1992 mit über 45.000 Patienten[10] und Ron 1998 mit über 35.000 Patienten[11] haben keine erhöhte Krebsmortalität der mit radioaktivem Jod behandelten Patienten festgestellt. Die American Thyroid Association (amerikanische Schilddrüsengesellschaft) weist auf eine mögliche, minimal erhöhte Inzidenz von Schilddrüsen-Karzinomen nach einer Behandlung hin.[12]

Hab noch nicht rein gesehen. Bei Pubmed hab ich jetzt auch erstmal nichts spannendes gesehen.

Naja bei mir selbst steht jetzt nur noch die Blasenspiegelung an, bei der eigentlich nichts raus kommen sollte, v.a. da ich das ganze schon seit wahrscheinlich mehr als 5 Jahren hab.

Mysteriös auf jeden Fall.
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