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Gewichtszunahme nach OP

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Micha781Offline
Anmeldung: 12.09.18
Beiträge: 5
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 (p166068)
Verfasst am: 12. Sep 2018, 19:43
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Hallo an alle!

Ich muss das Thema wieder aufgreifen.
Meiner Frau wurde im Dez 2017 die komplette SD auf Grund von Knoten und stärker Vergrößerung entfernt.

Es bestand vorher laut Endokrinologen keine Funktionsstörung.

Nun ist sie aktuell auf 125 L-Thyroxin eingestellt.

Werte vom Mai:
TSH basal 6,91+ Referenz: 0,30 - 4,20
FT4 17,8 pmol/l Referenz: 11,6 - 21,9
FT3 4,0 pmol/l Referenz: 3,1 - 6,8
TSH R ak <0,3 IU/l Referenz: bis 1,8

Werte vom Juli:
TSH basal 0,72 Referenz: 0,30 - 4,20

Sie nimmt allerdings immer weiter zu, das trotz bewusster Ernährung und 2x - 3x die Woche Sport. Das Hungergefühl ist unverändert geblieben. Die Werte wurden bisher nur vom Hausarzt kontrolliert. Im November steht nun ein Check beim Endokrinologen an, da sie langsam verzweifelt. Vor der OP wog sie auf 172cm ca 68 -70 kg nun sind es mittlerweile 78kg und stetig steigend.
Sie ist tot unglücklich. Vielleicht habt ihr einen Tip für sie bzw. einen Hinweis worauf den Arzt ansprechen könnte.
Ich Danke euch im Namen meiner Frau für eure Hilfe und Ratschläge! Vielen Dank und schöne Grüße[/img]
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Maria2(Vereins-Mitglied)Offline
Anmeldung: 12.08.04
Beiträge: 4572
pap. CA pT3 tall-cel...
weiblich
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 (p166090)
Verfasst am: 13. Sep 2018, 12:46
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Hallo Micha,

ich hab deinen Beitrag vom anderen abgetrennt (zwecks Übersichtlichkeit).

Der Termin beim Endo ist jedenfalls eine gute Idee.
Bis dahin wird wohl leider erst mal nur abwarten helfen.
Der TSH war im Mai zu hoch, ich nehme an, daraufhin wurde die Dosis gesteigert. Im Juli war er dann in Ordnung.
fT3 und fT4 wurden im Juli wohl nicht mit bestimmt?

Die Gewichtszunahme wird (zunächst einmal) von der Unterfunktion gekommen sein, denn ein TSH von 6,91 zeigt eine Unterfunktion an. Und in einer solchen nimmt man zu.
Bei guter Einstellung sollte sich das dann geben und man nicht weiter zunehmen, d. h. es sollte hoffentlich demnächst mit dem Gewicht nicht mehr weiter hoch gehen Daumen hoch
Jetzt nochmal mit der Dosis rauf wäre bei dem letzten TSH-Wert nicht ratsam, da käme sie vermutlich dann in eine Überfunktion. Und außerdem dauert es mindestens 2-3 Monate, bis sich die Werte nach einer Dosisänderung wieder einstellen, so dass sie im November vielleicht noch gar nicht recht aussagekräftig wären.

Momentan kann sie, wie gesagt, leider nur den Termin im November abwarten, vielleicht gibt sich die Gewichtszunahme bis dahin schon.

Viele Grüße von
Maria

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Daumen hoch
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Mausi2Offline
Anmeldung: 04.10.12
Beiträge: 220
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 (p166092)
Verfasst am: 13. Sep 2018, 12:52
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Lieber Micha,

es tut mir leid das deine Frau so unangenehme Gewichtsprobleme hat.
Wie ist denn sonst das Befinden ? Hat sie Über - oder Unterfunktionssymptome ?

Es gibt die Möglichkeit anstatt einer T4 Monotherapie mit einem Kombipräparat zu arbeiten wie z.B. Novoythyral oder Prothyrid oder man nimmt - so wie ich - zusätzlich Thybon (T3).

Es gibt Ärzte die Kombis nicht gerne verschreiben. Ich musste mich bei meinem Arzt auch durchsetzen. Mit Kombi geht es mir super. Ich habe jetzt keine Gewichtsprobleme mehr.

Ich wünsche euch viel Erfolg und gute Besserung für deine Frau
Viele Grüße
Mausi
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Micha781Offline
Anmeldung: 12.09.18
Beiträge: 5
Beitrag:

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 (p166093)
Verfasst am: 13. Sep 2018, 13:43
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Erstmal Danke für das Verschieben und eure Antworten.
Ja der Hausarzt hat beim letzten Mal nur den TSH-Wert bestimmen lassen, weil das für die Einstellung erstmal wichtiger war. Vor dem Test im Mai bekam sie 100 und danach dann 125. die ersten 4 Wochen etwa hatte sie etwas innere Unruhe und Herzrasen. Das legte sich aber wieder.
Ansonsten keine wirklichen Symptome, kein gesteigerter Appetit und auch keine Antriebslosigkeit.

Das mit dem T3 bzw. Kombipräparat wollen wir auf jeden Fall beim Endo ansprechen. Ich vermute auch, dass da was mit dem T3 nicht hinhaut. Obwohl die Werte so erstmal ok aussehen. Aber ist halt nur eine Vermutung. Danke und ich werd dann berichten, auch als Hilfe für andere die ein ähnliches Problem haben.
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MOTTEOffline
Anmeldung: 05.09.16
Beiträge: 65
Z.n. totaler SD-Entf...
keine Angaben
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 (p167854)
Verfasst am: 23. Dez 2018, 16:17
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Hallo zusammen,
Micha, was hat der Endokrinologe deiner Frau geraten?
Mein Gewicht geht leider auch langsam aber stetig bergauf seit Thyroidektomie.
Mausi2, wie nimmst du dein Thybon und T4 ein? Getrennt? Ich glaube ich hatte das irgendwann mal gelesen, bin aber gerade nicht mehr sicher. Waren es 125 t4 morgens und 10t3 mittags?
Lg
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Micha781Offline
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 (p167864)
Verfasst am: 23. Dez 2018, 20:40
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Also der Endo ist mehr oder weniger ratlos. Die Werte passen soweit sagt sie. Aber sie war dem Versuch mit zusätzlichen Thybon nicht abgeneigt. Also wurde nun das L-Thyroxin von 125mcg auf 100mcg reduziert und dazu 2x 5 mcg Thybon am Tag dazu. Gewicht stagniert zumindestens erstmal, aber das allgemeine Empfinden hat sich verbessert. Sie fühlt sich nun etwas energiereicher tagsüber. Bei dem Versuch mit 3x 5mcg Thybon stellten sich sofort Symptome einer Überfunktion ein.
Ende Januar ist sie wieder zu Kontrolle bestellt.
Aber was uns aufgefallen ist, seit dem Thybon stellen sich etwas helle Pigmentflecken ein. Keine Ahnung ob es damit zusammenhängen kann.
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Micha781Offline
Anmeldung: 12.09.18
Beiträge: 5
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 (p170252)
Verfasst am: 23. Apr 2019, 11:41
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Nun sind 4 Monate mit denn Thybon vergangen und es geht wieder berg ab..das Gewicht steigt stetig an bei einem Kcal Defizit von ca. 1000kcal... der Endo hat quasi aufgegeben und meinte sie muss sich damit abfinden... sie hat jetzt die Dosis vom Thybon von 10mcg (2x 5mcg) auf 20mcg erhöht.. bis jetzt keine negativen Symptome. Wir hatten eine Studie der Klinik Gera gefunden, wo die Therapie-Kontrolle angeprangert wurde. Da sich wohl viele Ärzte rein auf den TSH-Wert und den vorgegebenen Normbereich verlassen.. in der Studie wurde festgestellt, dass sich viele Patienten außerhalb des Normbereiches wohl gefühlt haben und Beschwerdefrei waren... wir lassen nun weiterhin die Werte checken, aber verlassen und nicht zwangsläufig auf die Aussage vom Arzt. Denn mittlerweile ist sie nervlich am Ende angekommen...
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Sternschnuppe15Offline
Anmeldung: 12.05.18
Beiträge: 46
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 (p171346)
Verfasst am: 15. Jul 2019, 23:11
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Hallo Micha,

wie geht es deiner Frau inzwischen?
Ich hab auch seit der OP extrem zugenommen, egal wie die Werte sind Rollende Augen.

LG
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Micha781Offline
Anmeldung: 12.09.18
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 (p171350)
Verfasst am: 16. Jul 2019, 08:54
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Mittlerweile geht es sehr gut. Das Gewicht ist gefallen, sie fühlt sich wieder fit und agil, schläft sehr gut.
Wir haben, leider erstmal selbstständig, an der Thybon Dosis geschraubt. Aber nachdem wir viele Studien über Umwandlungsstörungen, erschwerte Dosisfindungen usw gelesen haben. Sie ist jetzt aktuell bei 100mcg Thyroxin und 40 mag Thybon am Tag. Unser Endo war zwar erst etwas überrascht über die Blutwerte, da dort nun eine massive Überfunktion sein soll, aber als wir zum Termin waren und meine Frau nicht die geringsten Anzeichen einer Überfunktion zeigt, geht er mit der Dosis mit. Der TSH ist nun ziemlich supprimiert, aber er sagt, dass wir das erstmal so lassen. Ihr Gewicht hat sich eingependelt, sie kann ganz normal essen ohne sofort zuzunehmen bzw ständig ein massives Kcal Defizit zu haben. Allerdings haben zu der Abnahme auch der Sport und die Ernährungsumstellung beigetragen. Aber ohne die Erhöhung dran Thybon wäre wahrscheinlich bzw. Immer noch noch nichts passiert auf der Waage.
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schlittenhund(aktives Vereinsmitglied)Offline
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papill-Sd-Karz.pT3, ...
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BeitragKombipräparat?

 (p171352)
Verfasst am: 16. Jul 2019, 12:51
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Hallo,

ich bin langsam auch am Verzweifeln.

Als ich vergangenen Herbst mit "Intervallfasten" begonnen habe, purzelten binnen drei Monaten rasch etwa 10 kg, anschließend bis heute, trotz permanenten weiteren 16-17- stündigen Essenspausen, plötzlich "Stopp", ja, ich muss sogar höllisch aufpassen , nicht zuzunehmen (was sich z.B. nach seltenen Besuchen in der Eisdiele, dem Genuss von Chips o.ä. gleich am nächsten Tag auf der Waage bemerkbar macht). Auffallend ist, dass dies mit der Reduzierung der SD-Hormone zusammenfällt. Ich nahm jahrelang ca. 720 Mikrogramm pro Woche ein, dann wurde auf 680, und zuletzt auf 660 reduziert.

Direkt nach der OP riet mir eine Internistin, ein Kombipräparat zu nehmen, mit dem Hinweis, dass ich "ansonsten dick werde".
Bei der Nachsorge in der Uniklinik wurde dies aber von zwei Ärzten eindeutig abgelehnt, sodass ich seit über 5 Jahren nur das Monopräparat "Thyrex" einnehme.

Wie könnte ein Wechsel zu einem Kombipräparat aussehen?

Kann man abends Thybon zusätzlich zu Thyrex einnehmen?

Wer kann mir raten?

Vielen Dank im voraus und liebe Grüße,
Schlittenhund Hund
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Sternschnuppe15Offline
Anmeldung: 12.05.18
Beiträge: 46
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 (p171356)
Verfasst am: 16. Jul 2019, 15:32
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Danke für deine Rückmeldung und schön, dass es deiner Frau jetzt besser geht.
Versteh ehrlich gesagt nicht, warum viele Ärzte nicht wissen, dass das TSH und T3-Einnahme meist supprimiert und 40 µg Thybon ist ne recht hohe Dosis.

Viele Grüße
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