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SD-OP Komplet

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Gandalf1998Offline
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BeitragSD-OP Komplet

 (p167846)
Verfasst am: 23. Dez 2018, 01:28
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Guten Abend Zusammen,

da ich schon seit längerem die Beträge hier im Forum verfolge wollte ich nun gerne auch ein paar Fragen stellen.

Bei mir wurden von ca. 12 Jahren zwei kleine Knoten auf der SD (5 mm groß) festgestellt mit dem Hinweis zur Jährlichen Kontrolle. Leider geht man ja immer erst zum Arzt, wenn was weh tut. Da ich keinerlei Schmerzen verspürt habe dachte ich mir diesen Sommer ich könnte ja mal eine Kontrolle bei meinem HA durchführen lassen. Mein HA hat mich gleich zur NUK überwiesen und dort wurde gleich ein SD Szintigraphie mit einer FNP durchgeführt.
Der Tc-Uptake lag mit 1,01% im Normbereich nur leider wurde bei der FNP kein repräsentatives Material zu Tage gefördert.
TSH-Basis: 1,37
Calcitonin <2,0 pg/ml

Somit wurde eine Tumor-MIBI-Szintigraphie empfohlen um eine maligne Entartung auszuschließen.

Der Befund der MIBI lautete wie folgt:
Rundliche Mehrspeicherung im rechten Schilddrüsenlappen kaudal. Schwache, aber homogene Nuklidspeicherung in der restlichen Schilddrüse.
Desweitern gab es noch einmal eine FNP – hierbei zeigten sich auffällige Thyreozten die histologisch abgeklärt werden sollten. Kein Nachweis der BRAF-V600E-Mutation.
Mir wurde empfohlen eine komplett Thyreoidektomie mit Schnellschnittdiagnostik durchzuführen.

Am 29.11.2018 war dann der Termin.
Im Vorgespräch teile man mir mit das nicht die kpl. SD entfernt wird, sondern nur die rechte Seite kpl. (großer Knoten 1,3 x 1,5 x 1,8 cm) und bei der linken Seite nur die Hälfte (auch ein kleiner Knoten 5mm groß)

Leider verlief die OP nicht so toll da meine SD wohl recht gut Durchblutet war und somit sich ein Hämatom in der Wunde gebildet hat. Nach der OP teilte man mir mit das der Knoten Makroskopisch gut ausgesehen hat und kein Schnellschnitt durchgeführt wurde. Es konnte aber wegen der guten Durchblutung der SD leider der obere Teil nicht durchtrennt werden, sondern man musste alles entfernt. (was sich im Nachhinein für Gut erwiesen hat)

Leider hat das Hämatom so auf die Wunde gedrückt bzw. Luftröhre das ich am Abend noch auf die Intensivstation verlegt werden musste. Dort wurde die Wunde mit Kühlkompressen gekühlt. Leider ohne Erfolg da die Schwellung nicht zurück ging.
Nach drei Tagen wurde ich dann aufs Normale Zimmer verlegt und drei Tage später kam die Operierende Ärztin zu mir und teile mir mit das die Wunde noch einmal aufgemacht werden muss zwecks Hämatomausräumung. Das war dann am 05.12. und kurz bevor ich in die Narkose gelegt wurde teile man mir mit das es sich bei dem Knoten um ein Papilläres Schilddrüsenkarzinom
pT1b, L0, V0, RX ICD-O-8260/3 handelte.
So eine Diagnose braucht man kurz vor seiner (zweiten) OP. Mad

OP Dauer war nur kurz (so ca. ½ Stunde) und verlief soweit ich das beurteilen kann gut.
Am 11.12. wurde ich dann entlassen.

Und nun komme ich zu meiner Frage. Im Ärzte Brief steht folgendes:
Schilddrüsenresektat I und II (bds.) mit teils regressiven Vernarbungen und dystrophen Kalzifikationen sowie in I. (re.) einem bis 1,8 cm messenden papilären Schilddrüsenkarzinom.
Die vollständige Excision des Tumors kann histomorphologisch nicht sicher dokumentiert werden, da sich ein Teil des Tumorgewebes auch in dem dem Resektat beiliegenden Schilddrüsengewebe befindet.

Laut der Ärztin wurde ja die kpl. SD entnommen und da meine SD so gut Durchblutet war, war sie wohl relativ weich in der Konsistenz und wurde ggf. bei der Entnahme (mit einer Zange) verletzt. Somit konnte der Pathologe den Rand vom Tumor nicht genau bestimmen daher das RX in der Klassifizierung.
Das L0 und V0 steht doch für Lymphknoten / Venen – oder?
Soweit ich weiß wurden mir keine Lymphknoten aus dem Hals entfernt, wie kann man dann L0 angeben ohne sie zu untersuchen?

Kann mir das einer vielleicht genauer erklären was das bedeutet? Confused

In der KW 2/19 geht es dann weiter mit einer RJT. Das wäre die Standard Vorgehensweise die man bei so einer Diagnose durchführen würde.

Bitte um Rückinfo da mein Kopfkino momentan verrückt-spielt. Crying or Very sad

_________________
Gruß
Dieter
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Harald(Bundesgeschäftsführer
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 (p167859)
Verfasst am: 23. Dez 2018, 17:23
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Hallo Dieter,

herzlich Willkommen bei uns im Forum!

Du hast soweit ich es sehe alles richtig verstanden.

Wenn N0 steht, dass muss im Operationsbericht bzw. Bericht des Pathologen auch stehen, wie viel Lymphknoten entnommen wurden.
Ansonsten müsste NX dastehen.
siehe Link innerhalb des Forums FAQ: Schilddrüsentumor-Klassifizierung nach TNM.

Ich würde daher diesbezüglich nochmal nachfragen.

Der ICD-O-Code: 8260/3 steht für das papilläre Schilddrüsenkarzinom.
siehe Link innerhalb des Forums FAQ: Welcher Schilddrüsenkrebs und welche Therapie?.

Was ich allerdings noch anmerken wollte:
Die MIBI wird zwar als "Tumor-MIBI-Szintigraphie" empfohlen, sie hat allerdings nur einen guten negativen Prädiktivenwert; d.h. wenn sie nichts anzeigt, dann kann man sich mit ca. 97% sicher sein, dass es kein Krebs ist.
Wenn sie was anzeigt, dann ist das Risiko von falsch-positiven Befunden recht hoch.

Viel wichtiger sind da Ultraschall und Feinnadelpunktion.
siehe unsere Link innerhalb des Forums Broschüre: Knoten der Schilddrüse .

Nun ist ja deine Schilddrüse raus, und man hat Schilddrüsenkrebs gefunden.
Hier unserer GlossarMerkblätter zur Vor- und Nachbereitung der Radioiodtherapie.

Dieses und weiteres Link innerhalb des ForumsInfomaterial senden wir auch kostenfrei zu.

Gute Besserung, gute Erholung, ruhige Feiertage und alles Gute, vor allem Gesundheit für das Neue Jahr!

Harald

_________________
Link innerhalb des ForumsSymposium und Fest zu 20 Jahre Selbsthilfe - www.sd-krebs.de - Berlin, 26.10.2019
Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Eine verbindlichen Online-Anmeldung ist notwendig bis 30.09.2019.
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Gandalf1998Offline
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Beiträge: 3
Beitrag:

Beitrag

 (p167921)
Verfasst am: 27. Dez 2018, 00:35
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Hallo Harald,

danke für die Aufnahme in dem Forum und die Infos. Smile

Also ich habe mir den OP Bericht und den Pathologischen Befund durchgelesen und da steht nichts drin, dass irgendwelche Lymphknoten/Venen entnommen geschweige denn untersucht wurden.

Ich verstehe halt den Text vom Pathologen nicht richtig. Sad

Zitat:

Die vollständige Excision des Tumors kann histomorphologisch nicht sicher dokumentiert werden, da sich ein Teil des Tumorgewebes auch in dem dem Resektat beiliegenden Schilddrüsengewebe befindet.“


Ist da nun noch was oder ist da nix mehr drin? Was bedeutet in dem beiliegendem Schilddrüsengewebe? Wie wird den so ein Resektat untersucht? Nimmt man das ganze oder wird der Tumor rausgelöst und separat untersucht?
Kannst Du mir das genauer erklären?

_________________
Gruß
Dieter
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