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Foren-Übersicht Patientenrechte Schwerbehinderung Herabsetzung GdB von 50 % auf 20%
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Herabsetzung GdB von 50 % auf 20%

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RubyOffline
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Beiträge: 1
Beitrag:

BeitragHerabsetzung GdB von 50 % auf 20%

 (p167968)
Verfasst am: 30. Dez 2018, 13:32
Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

ich bin neu hier und wollte gerne etwas Erfahrungsaustausch betreiben was die Erkrankung der Schilddrüse angehet mit allen weiteren Schwierigkeiten.

Folgender Sachverhalt:
Meine Frau ist 2010 an Schilddrüsenkrebs erkrankt (multifokales papilläres Schilddrüsenkarzinom). Es wurde die komplette Schilddrüse sowie die Nebenschilddrüsen und die Lymphknoten entfernt. Es folgenden 2 Radiojodtherapien mit jew. 4 tägigem Aufhält.

Die Medikation ist wie nachfolgend:
Levothyroxin 7,5x 125 µm pr Woche
Calcitriol 11 pro Woche (und nach Bedarf)
Calciumcarbonat (Sertürner 550 mg) - nach Bedarf

Nach nunmehr 8 Jahren ist die Rekonvaleszenz sicher nicht schlecht. Dies ist uns bewusst. Wie ihr aber sicherlich alle wisst ist der Alltag und das 'normale Leben' nach so einer Krankheit wohl nie wieder das selbe. Sie kann leider nach wie vor keine längeren Arbeiten ausführen, da die Hände anfangen zu kribbeln. Bei jeder Nachsorgeuntersuchung bei dem Endokrinologen bekommt Sie mind. 2 Woche vorher Panikattacken. Sie hat Angstschübe, hört auf zu essen und malt sich die schlimmsten Dinge aus. Bei Krankenhäusern ist es das Selbe. Auch die Gewichtsabnahme ist äußerst schwierig. Joggen ist teilweise möglich jedoch nur bei Einnahme von mehr Calcium da ansonsten die Muskeln wieder anfangen zu krampfen.
Ich könnte noch weiter ausholen, halte mich aber kurz da ich mir sicher bin ihr wisst was ich meine.

Nun hat das LAGeSo einen Bescheid erstellt und ihren GdB von 50% auf 20% heruntergesetzt. Unser Endokrinologen hat (wie alle 6 Monate) einen ausführlichen Bericht erstellt, welcher vor allem die Negativmerkmale zeigt. Jedoch ist dies dem LAGeSo egal. Natürlich habe ich Widersprich eingelegt.
Nun wollte ich fragen ob jemand bereits den selben Fall hatte und mir Tips geben kann was ich noch tun kann, um die Herabsetzung zu verhindert.
Mir geht es sicherlich nicht um den Freibetrag pro Jahr oder um den Mehranspruch auf Urlaub für sie. Mir geht es schlicht und einfach um die Tatsache, dass meine Frau leider musste und es bis heute tut und das sich dieser Umstand wohl nie wieder besser wird, obgleich der Krebs nicht mehr da ist. Die Psychischen Schmerzen sind allgegenwärtig.

Ich bin für jeden Hinweis sehr dankbar und bin auch ebenfalls bereits vor Gericht zu gehen.

Liebe Grüße
Ruby
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Prusseliese(aktives Vereinsmitglied)Offline
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 (p168725)
Verfasst am: 13. Feb 2019, 12:14
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Hallo Ruby,

auch mein GdB wurde von 80 ° nach 5 Jahren vollkommen gestrichen und ich verstehe es nicht.

Habe noch einige andere große Baustellen, auch diagnostizierte mittelschwere wiederkehrende Depressionen, Panikattacken, Schlafstörungen, ... und eine einseitige Stimmbandlähmung, die mich sehr einschränkt.

War jetzt zum dritten Mal in drei Jahren auf Reha und nur weil die Ärztin schreibt "Der Zustand habe sich minimal gebessert" wurde mein Widerspruch nicht anerkannt.
Meine Kollegin, die 1/2 Jahr vor mir operiert wurde mit einem GdB von 50 ° und ohne Stimmbandlähmung wurde der GdB für 1 Jahr ohne größere Probleme verlängert. Diese Zeit hätte ich gebraucht um meine Diagnostik mit einer neuen Psychotherapeutin (meine arbeitet seit kurzem nicht mehr) zu untermauern.

In meiner letzten Reha wurde davon ausgegangen, dass meine Einschätzung auf einem GoB von 30 ° realistisch ist und dass mir das ohne Probleme gewährt wird. So muss ich wieder neu beantragen, wenn ich endlich eine neue Therapeutin habe.

Helfen können auch Integrationsämter. Leider hatte ich aufgrund großer familiärer Probleme keinerlei Zeit, mich in den knappen zwei Wochen für den Widerspruch ausgiebig damit zu befassen.

_________________
Alles Liebe wünscht

Tina

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BeateDue(Mitglieder-Beirat
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BeitragHerabsetzung des GbB

 (p168823)
Verfasst am: 18. Feb 2019, 17:48
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Hallo,
Ich kann euch beiden nur raten einen formlosen Widerspruch fristgerecht ein zu reichen, dann sich wirklich Zeit nehmen für die Begründung.
Helfen kann dabei auch der VDK.
LG
BeateDue

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Prusseliese(aktives Vereinsmitglied)Offline
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 (p168824)
Verfasst am: 18. Feb 2019, 20:24
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Ich hatte für den Widerspruch grade mal 2 Wochen Zeit über die Weihnachtsfeiertage. Da war nix mit VdK. Bleibt nur die Klage! Oder Neubeantragung!
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BeateDue(Mitglieder-Beirat
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BeitragHerabsetzung des GbB

 (p168861)
Verfasst am: 20. Feb 2019, 21:24
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Hallo,
man hat im allgemeinen 4 Zeit für den Widerspruch, es reicht aber wenn man dieses formlos macht und darauf hinweist das die Begründung folgt.Dann hat man Zeit um sich mit dem VDK zu beraten.
LG
BeateDue

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