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Struma überlappt 4 cm die Aorta. Operiert man da noch?

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GraueWolkeOffline
Anmeldung: 03.12.18
Beiträge: 12
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BeitragStruma überlappt 4 cm die Aorta. Operiert man da noch?

 
Verfasst am: 28. Dez 2018, 18:48
Antworten mit Zitat

Hallo,

ich hätte am 2.1.19 meinen OP Termin für die Schilddrüse gehabt.

Habe mich mit einer Erkältung angesteckt, und das nun am heutigen Tag, an dem die OP mit Anästhesist und Chirurg vorbesprochen wurde, erwähnt.
Nun wurde die OP anfangs mal verschoben auf den 30.01.19
Entsetzt war man auch über meinen Allgemeinzustand, Medikamentenliste sehr lange (Blutdrucksenker, etliche Medikamente fürs "besser Luft bekommen". Ursprünglich gegen allergisches Bronchialasthma, allerdings drückt die Struma auch die Luftröhre zusammen, was man ja erst jetzt gesehen hat, und ich schätze das ist auch schuld an der ständigen Luftnot) Lungenfunktionstest nicht gut, und ständige Probleme mit den Nasennebenhöhlen.


Dann erst, als das geklärt war, hat der Chirurg meine Befunde durchgesichtet, (Röntgen von der Schilddrüse) und gefragt ob er sämtliches mal behalten kann, um zu besprechen wie vorzugehen ist, denn die Struma ist 4 cm weit über die Aorta hinausgewachsen, und geht bis zum Herzrand.

Auf die Frage ob man es eh noch gut operieren könnte, kam keine klare Antwort.

Kann man es denn operieren, wenn eine Struma über die Aorta geht, oder macht das kein Arzt mehr?

LG
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dkr(Bundesvorsitzender
Leiter SHG Rhein-Main)
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Beiträge: 4638
multifok. pap. SD-CA...
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 (p167954)
Verfasst am: 28. Dez 2018, 20:15
Antworten mit Zitat

Hallo graue Wolke,

was sollte man sonst tun? So wie Du das beschreibst mit der Eingengung der Luftröhre kann man es ja nicht lassen. Auch die Aorta sollte eigentlich nicht eingeengt werden. Auch bei einer "normalen" SD-OP wird ja sehr nahe an wichtigen Gefäßen im Hals operiert, insofern sollte das OP-technisch (aus meiner Laiensicht) schon machbar sein. 4 cm über die Aorta ist auch eine sehr ungenaue Angabe. Man müsste wissen welcher Teil der Aorta gemeint ist, z.B. der Aortenbogen oder die absteigende Aorta.

Es kann ggf. notwendig sein, bei einer sehr weitreichenden Struma den Brustkorb zu öffnen. Aber auch das ist eine Operation, die hier schon einige gut überstanden haben.

Der Chirurg hättte sich allerdings schon etwas klarer äußern können. Z.B. dass er sich noch mit den Kollegen besprechen will, welche Lösung in Frage kommt.

Ggf. würde ich auch empfehlen eine zweite Meinung einzuholen. Die OP sollte auf jeden Fall von einem sehr erfahrenen Team durchgeführt werden, um mögliche Risiken zu minimieren.

Wenn die Ursache der Luftnot nicht ein Asthma ist sondern die große Struma, wäre je ggf. zu überlegen, ob das Asthmamedikament überhaupt Sinn macht, und ob man das nicht ggf. absetzen, ausschleichen oder zumindest reduzieren könnte. Wer hat dieses Medikament denn angesetzt? Ein Lungenfacharzt? Da sollte doch eigentlich neben einem Lungenfunktionstest auch eine Aufnahme gemacht worden sein und die Struma aufgefallen sein.

Gab es je ein Szintigramm? Auch in einem solchen sollte die Ausdehnung der Struma eigentlich aufgefallen sein.

Ich denke, es gibt vor einer OP doch noch das ein oder andere abzuklären.

Viele Grüße
Karl

_________________
Ich muß mit der Gewohnheit brechen, ehe sie mich gebrochen hat.
G.C.Lichtenberg


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Mausi2Offline
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Beiträge: 217
Beitrag:

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 (p167955)
Verfasst am: 28. Dez 2018, 20:17
Antworten mit Zitat

Liebe Graue Wolke,

wir sind keine Ärzte und haben auch kein Bild (Befund) vor Augen. Diese Frage wird dir konkret keiner von uns beantworten können.

Du hast als Patient selbstverständlich das Recht, dir eine 2. Meinung einzuholen bei einer anderen Klinik / anderen Arzt.

Ich wünsche dir alles Gute und einen guten Rutsch ins Jahr 2019 !!!

Viele Grüße
Mausi
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GraueWolkeOffline
Anmeldung: 03.12.18
Beiträge: 12
Beitrag:

Beitrag

 (p167956)
Verfasst am: 28. Dez 2018, 20:55
Antworten mit Zitat

dkr hat folgendes geschrieben:
Hallo graue Wolke,

was sollte man sonst tun? So wie Du das beschreibst mit der Eingengung der Luftröhre kann man es ja nicht lassen. Auch die Aorta sollte eigentlich nicht eingeengt werden. Auch bei einer "normalen" SD-OP wird ja sehr nahe an wichtigen Gefäßen im Hals operiert, insofern sollte das OP-technisch (aus meiner Laiensicht) schon machbar sein. 4 cm über die Aorta ist auch eine sehr ungenaue Angabe. Man müsste wissen welcher Teil der Aorta gemeint ist, z.B. der Aortenbogen oder die absteigende Aorta.

Es kann ggf. notwendig sein, bei einer sehr weitreichenden Struma den Brustkorb zu öffnen. Aber auch das ist eine Operation, die hier schon einige gut überstanden haben.

Der Chirurg hättte sich allerdings schon etwas klarer äußern können. Z.B. dass er sich noch mit den Kollegen besprechen will, welche Lösung in Frage kommt.

Ggf. würde ich auch empfehlen eine zweite Meinung einzuholen. Die OP sollte auf jeden Fall von einem sehr erfahrenen Team durchgeführt werden, um mögliche Risiken zu minimieren.

Wenn die Ursache der Luftnot nicht ein Asthma ist sondern die große Struma, wäre je ggf. zu überlegen, ob das Asthmamedikament überhaupt Sinn macht, und ob man das nicht ggf. absetzen, ausschleichen oder zumindest reduzieren könnte. Wer hat dieses Medikament denn angesetzt? Ein Lungenfacharzt? Da sollte doch eigentlich neben einem Lungenfunktionstest auch eine Aufnahme gemacht worden sein und die Struma aufgefallen sein.

Gab es je ein Szintigramm? Auch in einem solchen sollte die Ausdehnung der Struma eigentlich aufgefallen sein.

Ich denke, es gibt vor einer OP doch noch das ein oder andere abzuklären.

Viele Grüße
Karl



Hallo Karl,

ich hoffe so sehr dass du recht hast.

ich habe etliche Allergien, die Medikamente wurden mir im Zuge der Allergiediagnosen verschrieben. Für die ständig schlimmer werdene Luftnot wurden ebenfalls den Allergien die Schuld gegeben.

Eine Szintigraphie der Schilddrüse wurde erst vor kurzem gemacht.

Lungenfunktionstest wurde jetzt einer, und der letzte davor 2015 während meiner Schwangerschaft gemacht, aber keine Aufnahme.
Letztes Jahr war ich beim Lungenarzt, der mir weißgemacht hat, meine Probleme kämen natürlich von den bestehenden Allergien.
Traumatisiert vom Lungenkrebstot meiner Mutter, sagte ich ihm, ich hätte Angst dass in meiner Lunge was sitzt. Er hat sich die Lunge ein paar Sekunden per Ultraschall angesehen und gemeint es wäre alles in Ordnung, aber auch der hat keine weiteren Aufnahmen angefordert.

Ich stehe momentan da, und weiß mir nicht mehr zu helfen.
Also wie schon mal in einem anderen Beitrag geschrieben, es ist ja nicht so gewesen dass ich wegen meiner Symptome (ebenso das Symptom "Hals geschwollen") nicht beim Arzt war. Ich war bei unzähligen.Hausärzte, Lungenärtze, HNO Ärzte, Allergieambulanzen. Unzählig alles.
Und sogar einmal in der Endokrinologie mit Überweisung zur Szintigraphie vor guten 10 Jahren. Der Arzt wollte nach Hause da Dienstende vor 10-15 Minuten. Ich kam nicht mal zum hinsetzen. Der tastete mich 2 Sekunden ab "SIE HABEN NICHTS" und draußen war ich wieder.

Nicht mal auf direktes hinweisen dass der Hals dick ist, hat man es geschafft den Kropf zu sehen. Dieses Jahr 3x bei 3 verschiedenen Ärzten.
Erst die letzte Ärztin, Nr. 4, hat es gesehen und gemeint es ist unglaublich dass dies kein einziger Arzt vorher erkannt hat.

Und jetzt stehe ich da, und habe eine Struma bis zum Herzrand gewachsen.

Und die Ärztin der Anästhesie heute stellte mich hin als wäre ich an meinem Zustand einzig und alleine schuld. Diese elends lange Medikamentenliste. Ich kam mir vor als müsste ich mich wegen irgendwelchen Drogenkonsums rechtfertigen, nicht wegen Medikamente. Diese schlechte Kondition da ich keine Luft bekomme. Bluthochdruck. Ja, und Übergewicht auch. Natürlich der Hauptgrund für alle meine Wehwehchen. (das erste Symptom weswegen ich beim Arzt war, vor guten 10 Jahren. Gewichtszunahme und Müdigkeit)
Ich könnte momentan sowas von k*tzen.


Sorry für den Ausbruch gerade, ich bin wirklich verzweifelt.


Wo in Wien kann ich mir eine gute 2te Meinung einholen?
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Lottilein(aktives Vereinsmitglied)Offline
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pap. SD-Ca 4b N1M1, ...
nördliches Rl-P
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 (p167967)
Verfasst am: 30. Dez 2018, 12:27
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Hallo,

warst du denn jetzt in der Uniklinik oder wäre das noch eine Möglichkeit für eine Zweitmeinung?

Viele Grüße
Lotti
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GraueWolkeOffline
Anmeldung: 03.12.18
Beiträge: 12
Beitrag:

Beitrag

 (p167972)
Verfasst am: 30. Dez 2018, 21:29
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Hallo,

nein ich war in der Rudolfstiftung.
Uniklinik, du meinst das AKH?

Ich habe in x Spitälern angerufen und herausgefunden dass man fast überall zuerst einen Termin ausmachen muss.
Mich macht die Ungewissheit so verrückt...
Im Spital Korneuburg (Niederösterreich) offensichtlich nicht, werde da die kommende Woche hinfahren.

Hat jemand mit diesem Spital Erfahrung?


LG
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ElkeM(Fördermitglied)Offline
Anmeldung: 22.03.12
Beiträge: 1068
SD OP beidseitig (Fe...
NRW
weiblich
50+
Beitrag:

Beitrag

 (p167974)
Verfasst am: 31. Dez 2018, 10:51
Danke! sagt : Alba
Antworten mit Zitat

Hallo graue Wolke,

Ich weiß nicht ob es dich beruhigt, wenn ich sage dass auch meine SD riesig war ( insgesamt fast ein halbes Kilo) und sie auch in den Brustkorb gewachsen war ( beim Lunge röntgen waren die Ärzte erstaunt was denn die Schilddrüse da zu suchen hat). Auch bei mir stand eine evtl Brustkorböffnung im Gespräch.
Der Chrirurg meinte aber auch, dass die SD oftmals einfach komplett "rauszuziehen" sei. Er sagte damals, die plöppt dann so raus. Und so war es bei mir dann auch.

Ich drück dir mal alle Daumen!

Gruß Elke
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melaniesOffline
Anmeldung: 21.01.19
Beiträge: 5
Beitrag:

BeitragMan darf auch mal loben

 (p168257)
Verfasst am: 21. Jan 2019, 13:02
Antworten mit Zitat

Also ich hatte ähnliche Sorgen wie Du.. ich habe dann in Hamburg die Schön-Klinik gefunden, die das sehr oft operieren und mich toll beraten haben.
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