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Low-T3-Syndrom

Bei schweren Erkrankungen kommt es zu einem Abfall des aktiven Schilddrüsenhormons Trijodthyronin (T3) und zu einem Anstieg des inaktiven Schilddrüsenhormons rT3 durch eine stärkere Deiodase von Thyroxin (T4) hin zu rT3. Es wird vermutet, dass es sich hierbei um einen körpereigenen Schutzmechanismus handelt und die Körperaktivitäten damit heruntergefahren werden; Der englische Fachausdruck ist nonthyroidal illness syndrome.
siehe: FAQ: Lebensqualität und Schilddrüsenwerte im Blut.

Letzte Aktualisierung: 17.11.2021
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reverse Triiodothyronin(rT3)(Synonym: 3,3’,5’-Triiodothyronin)

Das inaktive Schilddrüsenhormon rT3 wird durch Deiodase aus dem Depot-Schilddrüsenhormon Thyroxin (T4) gebildet. Bei schweren, nicht-schilddrüsen Erkrankungen (nonthyroidal illness = NTI) kommt es zu einer stärkeren Deiodase hin zu rT3, so dass weniger vom aktive Schilddrüsenhormon Trijodthyronin (T3) gebildet werden kann. Es kommt zum so genannten Low-T3-Syndrom.
In einer Schilddrüsenunterfunktion ist rT3 ebenso wie fT3 und fT4 auch niedrig. Die Bestimmung von rT3 macht daher lediglich dann Sinn, wenn eine Schilddrüsenunterfunktion von einer anderen nicht-schilddrüsen Erkrankung unterschieden werden muss (Schmidt RL 2018).

Veröffentlicht am 30.09.2021
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