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Pralsetinib(Synonyme: Gavreto, BLU-667, BLU667)

(Handelsname: Gavreto®) ist der Freiname eines RET-Inhibitor, der ursprünglich von der Firma Blueprint Medicines Corporation in ersten Studie unter dem Substanznamen BLU-667 erforscht wurde, und nun vom Pharmaunternehmen Roche vertrieben wird.
siehe:

Letzte Aktualisierung: 25.11.2021
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Loxo Oncology, Inc.(Synonym: Loxo)

das Pharmaunternehmen Loxo Oncology, Inc. (Link-Liste) erforscht(e) mehrere Substanzen auch beim Schilddrüsenkrebs. Bevor die Substanzen einen Freinamen durch die WHO erhalten, bekommen die Substanzen in den ersten Studien nur einen durchnummerierten Substanznamen durch das Unternehmen:

Letzte Aktualisierung: 15.06.2022
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Selektive RET-Inhibitoren

sind Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) der gezielt auf den Signalweg einwirken (blockieren), der durch genetische Veränderungen (Mutationen, Genfusionen) des RET Protoonkogen aktiviert wurde. Mit dem Zusatz selektiv wird betont, dass nur dieser Signalweg blockiert bzw. reduziert wird, im Gegensatz zu anderen TKI , die neben anderen Signalwegen auch den RET-Signalweg behindern.
Es gibt folgende bereits zugelassene RET-Inhibitoren:

  • Selpercatinib
  • Pralsetinib (in der EU nur beim Lungenkrebs, jedoch noch nicht beim Schilddrüsenkarzinom; Stand 25.1.2021)

Ferner werden weitere selektive RET-Inhibitoren in Studien untersucht:

Letzte Aktualisierung: 15.06.2022
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Tumor-agnostisch

bedeutet, dass die Auswahl einer systemischen Behandlung sich nicht an der Krebsart orientiert, sondern am Nachweis spezifischer molekular-genetischer Veränderungen (Biomarker) im Tumor; beim Schilddrüsenkrebs sind dies folgende Mutationen:

Veröffentlicht am 13.09.2021
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Tumorlyse-Syndrom(TLS)(Synonyme: Tumor-Lyse-Syndrom, tumor lysis syndrome)

(engl. tumor lysis syndrome) kann auftreten, wenn eine Behandlung sehr schnell und sehr viele Tumorzellen abtötet. Durch die Zerstörung der Zellen gelangen sehr viele Abbauprodukte ins Blut, was zu einer lebensbedrohlichen Entgleisung des Stoffwechsels führen kann. Neue Medikamente wie z.B. Pralsetinib, die sehr gezielt und effektiv auf die Tumore wirken, haben das Risiko, dass es zu einer TLS kommt, so dass bei großer Tumorlast, entsprechend vorsichtig behandelt werden muss (Quelle: TargetedOncologie 1.11.2021)

Veröffentlicht am 02.11.2021
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