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AlbaLeitungsteam SHG Magdeburg pap. SD-Ca., foll. Variante, pT2, 2002

Antwort auf: Studie: Bleibende Veränderungen im Stoffwechsel des Gehirns

| Beitrags-ID: 309958

Hallo,

ich kann mich erinnern, daß mich Beate mal ziemlich erschreckt hat, als sie z. B. von Wortfindungsstörungen und dergleichen „Ausfällen“ berichtete. Das war, glaube ich, noch im alten Forum und muß irgendwo im Archiv zu finden sein.

Erschrocken war ich, weil ich Ähnliches bei mir bemerkte. Manchmal tritt es noch heute auf: Ich stehe an der Tafel vor meinen Studenten und urplötzlich ist ein Name oder ein Begriff weg – einfach weg – ein schwarzes Loch im Kopf. Das ist aber mein Fachgebiet, also nicht etwas, was ich nur ungenau weiß und leicht vergesse.

Nun bin ich in gewisser Weise Profi und kann inzwischen mit so etwas umgehen, ich formuliere dann einfach anders.
Alles Bemühen und Grübeln nützt nämlich in der Situation nichts, ich muß ruhig bleiben und nach ein paar Minuten, wieder urplötzlich, ist der gesuchte Begriff oder Name wieder da.

Ob das oder auch andere Konzentrationsprobleme eindeutig von der Unterfunktion herrühren – ich weiß es nicht.

Beate hatte übrigens eine schöne bildliche Formulierung dafür: In der UF fielen auch ein Teil der Hirnzellen in eine Art Winterschlaf, aber ob sie alle daraus auch wieder erwachen, sei zweifelhaft.
Inwieweit das Realität, Einbildung oder Auswirkung ganz anderer Mechanismen ist, sei mal dahingestellt.

Ich für meine Person möchte, wenn es irgend geht, nie wieder in so eine Unterfunktion. Ich würde mich mit Händen und Füßen dagegen sträuben und deshalb etwa Thyrogen als Alternative notfalls sogar selbst bezahlen.

Freundliche Grüße an alle von Alba