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Antwort auf: FAQ: TSH-Unterdrückung nach Schilddrüsenkrebs – eine Risikoabwägung

| Beitrags-ID: 317235

Hallo,

die Refenzbereiche bei fT3 und fT4 sind meines Wissens rein Laborstatistisch bestimmt. Ich kenn jedenfalls kein Artikel, bei dem der Referenzbereich von den Ärzten hinsichtlich Hypo- und Hyperthyreose diskutiert wird, wo diese Grenze liegen soll.

Auch bei einer TSH-Unterdrückung sollen übrigens die fT3 und fT4-Werte in den Referenzbereichen liegen, nur ausnahmsweise akzeptiert man einen fT4-Wert über dem Referenzbereich.
Die meisten SD-Krebspatienten dürften daher bei einer TSH-Unterdrückung freie Schilddrüsenwerte haben, die in den Referenzbereichen liegen.

Der TSH ist ein Signalhormon, was ausgeschüttet wird, wenn zu wenig Schilddrüsenhormone im Blut, und umgekehrt wird es gar nicht mehr ausgeschüttet, wenn zu viel Schilddrüsenhormone im Blut.

Ich selbst hatte so gut wie nie Beschwerden mit der TSH-Unterdrückung, ich habe jedoch mit dem Wissen dass eine dauerhafte TSH-Unterdrückung den Körper doch sehr belastet, meine Dosis zusammen mit dem Endokrinologen ganz langsam reduziert.
Nicht mehr als 12,5 µg pro Jahr.

Viele Grüße
Harald

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