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Angst vor Diagnose

Annemarie89
Gast

Angst vor Diagnose

| Beitrags-ID: 454762

Guten Morgen,

ich habe mal eine Frage.

vor ca 6 Wochen wurde bei mir per Zufall im mrt eine 5cm große zyste an der Schilddrüse festgestellt.
Daraufhin wurde mein Blut untersucht und das war tipptopp in Ordnung, so sagte es der Hausarzt.
jetzt wurde Dienstag noch ein Ultraschall der Schilddrüse gemacht und da sagte der Hausarzt dass die Schilddrüse auf der rechten Seite nicht so aussieht wie es normal sollte. In meinen Augen sah das Gewebe dort etwas unruhig aus. Dies soll jetzt in einem szintigramm überprüft werden.
Ich bin ein angstpatient mit starker Hypochondrie. Kann nicht schlafen, essen etc und male mir das schlimmste aus.

An sich merke ich im Hals nichts, kein druckgefühl, keine Lymphknoten und auch die Zyste merke ich nicht. Ich bin nicht träge oder sonstiges.
das einzige was ich habe und deswegen wurde ja überhaupt das mrt gemacht, sind schmerzen im Nacken und Schulter, das fühlt sich aber eher muskulär an. Ich werde dies aber nicht los. Jetzt tut mir neuerdings aber auch das Schlüsselbein etwas zu weh. Und ich habe Angst, dass wenn es etwas bösartiges ist in den Arm ausstrahlz bzw. dort gestreut hat.

Hat jmd ähnliche Erfahrungen oder Symptome?

InSeNSU
Moderator
Basedow, Hypoparathyreoidismus

Antwort auf: Angst vor Diagnose

| Beitrags-ID: 454764

Liebe Annemarie,

auch ich bin ein eher ängstlicher Mensch und kann dich gut verstehen. Wenn man sich alle Möglichkeiten ausmalt, ist man zwar vielleicht besser vorbereitet, verbraucht aber oft unnötig Energie.

Mein Vorschlag: Schau dir in Ruhe diese Broschüre an:

https://www.sd-krebs.de/infomaterial/schilddruesenknoten/

Bis zum Szintigraphie-Termin bekommst du so mehr Klarheit über das, was tatsächlich vorliegen könnte, und kannst eine Fragenliste für den nächsten Arzttermin erstellen.

Wenn du das erledigt hast, hast du alles getan, was dir derzeit möglich ist. Leg die Broschüre und deine Liste dann weg und versuche so, auch die Angst erstmal „wegzulegen“, denn sie ist nun zu nichts mehr nütze, weil du ohnehin nichts weiter tun kannst.

Vielleicht kannst du in der Wartezeit dann Energie für andere erfreulichere Dinge freibekommen.

Alles Gute wünscht dir

Frauke

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Antwort auf: Angst vor Diagnose

| Beitrags-ID: 454881

Hallo ich bin Neu hier im Forum und hoffe auf Beruhigung oder Erfahrungsberichte.

Ich bin 36 Jahre alt w, Mama von 2 kleinen Kindern.

Im Sommer ertastete ich per Zufall einen Knoten am Hals. Am nächsten Tag bin ich zum Nuk. Er meinte ich hätte eine 2cm grosse eingeblutete Zyste/Knoten machte Kein Sinti nichts. Er gab mir jodtabletten und ich sollte nach 3 Monaten wieder kommen. Nach 3 Monaten war ich wieder zur Kontrolle, diesmal war es ein anderer Arzt. Er schallte mich ewig und sagte für ihn wäre dieser Knoten total auffällig. Er hätte jetzt gerne sofort Sinti gemacht FNP aber das ginge wegen den Jodtabletten nicht. Nach 4 Wochem bekam ich Sinti Diagnose mehrere kalte Knoten der grösste 20×17 mm mit echarmen Teilen. Für ihn ist es ein hoch suspekter Befund. FNP steht noch zur molekularischen Untersuchung Aus. Auf seinem Befund an meinen Hausarzt steht dringender V.a papill.Schilddrüsenkarzinom. Ich mache mir so viele Sorgen um meine Kinder, meinen Mann und mich. Ich kann nichts essen und mich um meine Kinder kümmern. Ich verstehe nicht warum sich im Juli nicht drumhekümmert wurde.

Ich habe jetzt am 5.12. Termin im Klinikum Fulda zu Komplettentfernung der Schilddrüse.

Liebe Grüsse

Antwort auf: Angst vor Diagnose

| Beitrags-ID: 454882

Hallo Vreni, ich  kann Deine Sorgen und Fragen gut verstehen.  Ich wurde selbst  wegen einem pap. Mikrokarzinoms, dass sich in einem kalten Knoten versteckt hielt, gleich nach der ersten OP, die nur eine Verkleinerung bewirken sollte, nochmals operiert, weil  die Entdeckung zufällig geschah. Das war 1998. Die meisten Probleme machte mir  dann später die Einstellung mit  den Tabletten um den Ausfall der Schilddrüsenhormone auszugleichen. Aber  irgendwann klappte auch das. Warum  nicht schon beim ersten Mal etwas  unternommen wurde, kann daran liegen, dass zu diesem Zeitpunkt  die Situation nicht so  eindeutig war wie sie jetzt ist. Jeder Mediziner ist auch  eben nur Mensch und kann sich leider irren. Ich möchte hier auch nicht auf Einzelheiten eingehen, dazu fehlt mir einfach die Kompetenz. Sicher wird dir hier noch jemand ausführlicher antworten als ich es kann. Ich kann  nur versuchen  mit meiner Erfahrung  zu helfen, deine Sorgen zu lindern? Die erste Zeit nach der Diagnose  ging es mir wie Dir, meine Kinder waren auch  noch klein, ich war alleinerziehend, hatte einen wichtigen Job. Das Leben  geht weiter, wenn auch  anders als gedacht.  Keine meiner  wirklichen Ängste hat sich bewahrheitet. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und verliere  nicht die Zuversicht. Herzliche Grüße aus Wuppertal von Angie

Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an, sang Udo Jürgens - und ich stelle fest, es stimmt wohl wirklich!

Denn: Ich habe Wuppertal endlich verlassen!  Ich befinde mich  zur Zeit in den Umzugs-Nachwehen und bin wie immer nur wenig aktiv. Und ich muss  überlegen,  ob  ich hier wirklich noch richtig  bin. Man kann auch zuviel "Richtig machen"

  • Diese Antwort wurde geändert vor 8 Monaten, 1 Woche von Rosenquarz. Grund: Fehlerteufel
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Ikka
Nutzer*In

Antwort auf: Angst vor Diagnose

| Beitrags-ID: 455315

Wie war Ihre OP?

Antwort auf: Angst vor Diagnose

| Beitrags-ID: 455316

Hallo Ikka,

Ich habe Dienstag meine OP. Dort soll der rechte Schilddrüsenlappen und der grosse kalte Knoten entfernt werde. Dann je nach Pathologie wird weiter entschieden.

Die FNP stufte den Knoten nach Bethesda Stufe 3 ein; Tumor unklarer Dignität.

Der Chirurg von der HNO möchte erstmal nur rechter Lappen entfernen und dann je nach Pathologie weiterentscheiden

Liebe Grüsse

Ikka
Nutzer*In

Antwort auf: Angst vor Diagnose

| Beitrags-ID: 455317

Ich wünsche dir alles Gute und gute ergebnisse…hast du nur punktion gemacht oder MIBI szintigraphie auch?

Antwort auf: Angst vor Diagnose

| Beitrags-ID: 455318

Bei mir wurde 2x Punktion gemacht. Die erste wurde in Bethesa Gruppe 3, die zweite in Bethesda Gruppe 1 nur Kolloidflüssigkeit. Mein Nuk riet zu Komplettentfernung.

Am Freitag war ich im Krankenhaus HNO Klinik und stellte mich dort vor. Dieser machte noch MRT vom Hals. Es wird jetzt erstmal der rechte Lappen und Knoten entfernt. Je nach patho wird weiterentschieden. Er sagte zu mit schilddrüse ist ein wichtiges Organ. Er nimmt erstmal nur das nötigste weg und wir entscheiden nach Pathologie. Ich bin einfach froh wenn ich von diesem Ding befreit werde. Ich habe psychisch sehr drunter zu leiden. Es geht schon 8 Wochen viel durcheinander in meiner NUk Praxis (sie hatten meine Timormarker vergessen abzunehmen und mit vergessen zu sagen das es auch ein bösartiges Karzinom sein könnte)

Ikka
Nutzer*In

Antwort auf: Angst vor Diagnose

| Beitrags-ID: 455327

Ich habe meine OP am 18…bin ich genau so angstlich und habe ein kleines kind….hoffe wird alles gut bei dir…wenn du kannst schreib morgen wie alles verlief ? Wie war dein befund…Daumen hoch !

Antwort auf: Angst vor Diagnose

| Beitrags-ID: 455328

Was meinst du mit Befund? Befund bekomme ich wenn der Knoten eingeschickt wurde

Bekommst du gleich die komplette SD entfernt?

Ich habe morgen meine Teil OP uns seit heute Mittag Schnupfen oh man

Antwort auf: Angst vor Diagnose

| Beitrags-ID: 455329

Was meinst du mit Befund? Befund bekomme ich wenn der Knoten eingeschickt wurde

Bekommst du gleich die komplette SD entfernt?

Ich habe morgen meine Teil OP uns seit heute Mittag Schnupfen oh man

Ikka
Nutzer*In

Antwort auf: Angst vor Diagnose

| Beitrags-ID: 455332

Befund ist auch warend OP wenn schnellschnitt gibt es…aber im jede krankenhaus ist etwas Andersson…ich bekomme auch eine seite raus..aber ich habe MIBI positiv…und grosse angst für alles

Antwort auf: Angst vor Diagnose

| Beitrags-ID: 455333

Was bedeutet MIBi positiv?

Ikka
Nutzer*In

Antwort auf: Angst vor Diagnose

| Beitrags-ID: 455334

Eine szintigrafie ..und artzt meinte dass Sie wie eine Feinadelpunktion ist …wenn positiv ist dann ist risiko und bin auch nur im stress für OP und auch für ergebniss

HaraldBundesgeschäftsführer
Leitungsteam SHG Berlin
follikulärer SD-Krebs 1997 (oxyphil), Zungengrundkrebs 2024

Antwort auf: Angst vor Diagnose

| Beitrags-ID: 455339

Hallo,

die MIBI lefert vor allem einen guten „Negativenvorhersagewert“, das bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit, dass es kein Krebs sehr hoch ist.

Wenn die MIBI-Positiv ist, kann man dies leider nicht sagen. Je nach Vorselektion mit Hilfe des Ultraschalls ( TIRADS ) , ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass es Schilddrüsenkrebs ist.

Findet diese Vorselektion nicht statt, kann man auch ein Münze werfen.

Viele Grüße

Harald

 

 

Ikka
Nutzer*In

Antwort auf: Angst vor Diagnose

| Beitrags-ID: 455349

<b>habe leider kein Tirads în alle unterlagen…Mibi wurde gemacht dass der Artzt meinte dass für mich wäre gut radiofregventz ablation machen und ich war schokiert das MIBI positiv ist …als ich ultraschall mache hat er gesagt sieht gut und per Post bekomme ich op indikation….Jetzt habe ich termin OP aber meine frage ist MIBI ist wie feinadelpunktion?  Oder soll ich erstmal feinadelpunktion machen und dann Op machen…im KH haben gesagt wenn SIE WOLLEN OPERIEREN WIR SIE WENN NICHT MACHEN SIE NOCH UNTERSUCHUNGEN…deswegen….bin so unsicher ..weil keine sagt etwas….</b>

HaraldBundesgeschäftsführer
Leitungsteam SHG Berlin
follikulärer SD-Krebs 1997 (oxyphil), Zungengrundkrebs 2024

Antwort auf: Angst vor Diagnose

| Beitrags-ID: 455350

Hallo ikka,

wie schon geschrieben MIBI positiv sagt nicht viel aus.

Wenn die MIBI negativ gewesen wäre, dann hätte man problemlos eine Radiofrequenzablation (RFA) machen können. Eine negative MIBI ist da so gut wie eine Feinnadelpunktion.

Eine positive MIBI hilft bei mehren Knoten, den Knoten zu identifizieren, den man mit einer Feinnadelpunktion genauer untersuchen sollte.

Viele Grüße

Harald

 

Ikka
Nutzer*In

Antwort auf: Angst vor Diagnose

| Beitrags-ID: 455370

Wie war dein OP Vreni? Ich hoffe alles gut …hast du straken schmerzen?

 

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Antwort auf: Angst vor Diagnose

| Beitrags-ID: 455402

Hallo IKKa

Mir geht’s gut. Die OP habe ich gut überstanden. Fast keine Schmerzen. Konnte nach der OP gleich essen und trinken. Alles wird gut liebe ikka

Ikka
Nutzer*In

Antwort auf: Angst vor Diagnose

| Beitrags-ID: 455403

Freue mich….Jetzt bin ich dran…hoffe wird auch ohne schmerzen

Anonym
Gast

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