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5-Jahres-Nachsorge mit RJD steht an

MiJU
Papilläres SD-Karzinom

5-Jahres-Nachsorge mit RJD steht an

| Beitrags-ID: 459042

Hallo ihr Lieben,

nächste Woche steht bei mir im Rahmen der 5-Jahres-Nachsoge wieder eine RJD an.

Theoretisch wäre die ja bei meinem low-risk Tumor nicht unbedingt nötig, aber da in den Ultraschalls in den letzten Jahren IMMER geschwollene Lymphknoten an den Halsseiten zu sehen waren (ohne Malignitätsverdacht, ohne Infekt vorher – aber keiner kann mir sagen warum die immer geschwollen sind) möchte ich das doch nochmal machen lassen. Wahrscheinlich kommt nichts raus, aber dann hab ich es zumindest nochmal abgeklärt.

Könnte es daran liegen, dass durch die Total-OP einfach die Lymphflüssigkeit nicht richtig abfließen kann?

Im Moment bin ich seit 1 Woche ohne L-Thyroxin in Vorbereitung der Untersuchung und am Dienstag nächste Woche gibt´s ein Mal Thyrogen. So langsam merk ich das Fehlen der Hormone; bin ja eh empfindlich was Dosisänderungen angeht.  Aber wird schon irgendwie… Ich werde berichten, wenn ich dort bin…auch um mich selbst zu beschäftigen im „Bunker“ 😉

Antwort auf: 5-Jahres-Nachsorge mit RJD steht an

| Beitrags-ID: 459053

Hallo MiJU,

Danke, dass du berichtest.
Wobei gar nicht überzeugt bin, dass dies sinnvoll ist:

  • Wie hoch ist der Tg-Wert?
  • Im Ultraschall auffällige Lymphknoten punktiert man nach ATA-Leitlinie, und macht dann ein Tg-Washout, wenn eine Operation in Betracht gezogen wird.
  • Radiojoddiagsnotik ist weniger Sensitiv als Ganzkörperszintigrafie nach Radioiodtherapie
  • Stimulation mit einer Woche absetzen + eine Thyrogen Spritze: Ob dieses Verfahren sinnvoll ist, wurde meines Wissens nie in Studien untersucht, dürfte also Off Lable sein.  Bei einer Schilddrüsenunterfunktion durch Weglassen von LT4, welche über mehrere (4-5) Wochen erfolgt, reicht ein TSH-Wert von > 30 (Für die RIT untersucht; für die RJD?). Bei einer Stimulation mit rhTSH; die ja nur für einen kurzen Zeitraum erfolgt, werden wesentlich höhere TSH-Werte erzeugt. Dass die Vermischung beider Verfahren zu gleichen Ergebnissen führt, sollte für meine Verständnis in einer Studie mal untersucht werden müssen.

Die 5 Jahrs Nachsorge mit einer Radioioddiagnositk denke ich findet sich aus gutem Grund nicht mehr in den nationalen und internationalen Leitlinien, egal ob low oder high Risk für ein Rezidiv.

Viele Grüße

Harald

  • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Woche, 3 Tage von Harald.
1 Nutzer*in hat sich für diesen Beitrag bedankt.
MiJU
Papilläres SD-Karzinom

Antwort auf: 5-Jahres-Nachsorge mit RJD steht an

| Beitrags-ID: 459081

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort Harald.

Da geht man davon aus, dass eine Uniklinik mit Schilddrüsenzentrum nach den neusten Leitlinien arbeitet, aber scheinbar ist das nicht so…

Mal sehen, was die sagen, wenn ich sie drauf anspreche…

Anonym
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