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Studie: kognitive Störungen durch eine Krebsdiagnose

Studie: kognitive Störungen durch eine Krebsdiagnose

| Beitrags-ID: 254885

Hallo,

ich wurde eben auf diesen Artikel in der Ärztezeitung aufmerksam gemacht. Der eine Arbeit zu kognitiven Störungen durch die Krebsdiagnose allein bereits vor Beginn der Therapie zitiert.

ich gehe mal davon aus, dass sich dies nicht auf die Belastung durch eine Brustkrebsdiagnose beschränkt sondern vermutlich mehr oder weniger auf alle Krebsdiagnosen als Folge des posttraumatischen Stresses durch die Eröffnung der Diagnose zutreffen wird.
Ärzte-Zeitung 20.4.2015

Zugrunde liegende Studie:
Kerstin Hermelink et.al.:
Elucidating Pretreatment Cognitive Impairment in Breast Cancer Patients: The Impact of Cancer-related Post-traumatic Stress

In: JNCI J Natl Cancer Inst (2015) 107 (7): djv099 doi: 10.1093/jnci/djv099

Wir neigen ja auch meist dazu, kognitive Störungen eher der Therapie und deren Folgen, etwa dem Hormonentzug oder TSH-Supression zuzuschreiben. Vielleicht liegt die Ursache in vielen Fällen schon früher, nämlich bei der Diagnose als solcher.

Viele Grüße
Karl


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Ich muß mit der Gewohnheit brechen, ehe sie mich gebrochen hat.
G.C.Lichtenberg

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Antwort auf: Studie: kognitive Störungen durch eine Krebsdiagnose

| Beitrags-ID: 365810

Hallo zusammen,

Das finde ich äußerst interesant, eine Freundin von mir wurde Anfang des Jahres operiert, bei ihr wurde allerdings aufgrund kognitiver Störungen die Schilddrüse untersucht.
Nach der op kam dann der Befund, mikrokarzinom.
Sie wusste vorher nichts davon und hatte diese kognitiven Störungen muss aber dazu sagen das vorweg erst alle neurologischen Ursachen abgeklärt wurden und ganz zum Schluss erst nach organischen Ursachen geforscht wurde.
Lg

Antwort auf: Studie: kognitive Störungen durch eine Krebsdiagnose

| Beitrags-ID: 365811

Hallo,

ja, das ist wirklich interessant:

Für Konzentrationsprobleme können neben einer Schilddrüsenüberfunktion und Schilddrüsenunterfunktion aber auch zum Beispiel ein Delirium nach Narkose (siehe 5.3. Risiken der Operation) verantwortlich sein.

Habe oben im Beitrag von dkr, die zitierte Studie sowie die Links zu den einzelnen Forums-Gruppen eingefügt.

Viele Grüße
Harald

Anonym
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