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SD – OP im Bundeswehr KH Hamburg

  • Dieses Thema hat 1 Antwort und 1 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert 10.01.2024 - 23:44 von Phillip.

SD – OP im Bundeswehr KH Hamburg

| Beitrags-ID: 245237

Hallo,

ich versuche dann auch mal meine Erfahrung mit der Schulddrüsen OP hier niederzuschreiben.

Nach 4 Jahren medikamentös behandelter Überfunktion war es ende Mai 2014 soweit – KH Aufenthalt wegen einer Thyreotoxischen Krise !!!
Nach einem Untersuchungsmarathon stand es dann fest – Die Schilddrüse sollte schnellstens operativ entfernt werden.
Diagnose: Autonomes Adenom ( Heißer Knoten ) von 50 ml Gesamtvolumen isthmal gelegen, im linken SD-Lappen dei weitere Knoten mit einem Gesamtvolumen von 11ml ( Kalte Knoten ), rechter SD-Lappen nur geringes Gewebe nachweisar.

Also ging die Suche nach einer geeigneten Klinik los – mein Gedanke: sollte in einer Großstadt wie Hamburg ja nicht all zu schwer sein.
Mehrfach empfolen wurde mir die Schönklink in Hamburg Eilbek, da diese Klinik auf SD´s spezialisiert ist.
Großartig !!! dachte ich ist ja gleich um die Ecke.Also angerufen um dann einen Termin zu machen. Da kam die große Enttäuschung – der nächste freie Vorstellungstermin wäre erst mitte Oktober gewesen. Das war mir eindeutig zu lang zumal dann das warten auf einem OP Termin auch gerne nochmal 3 Monate dauert. Puhh was nun.
Da kam mir das Bundeswehr KH ins Gedächtnis. Mein Sohn ist da schon 7x operiert und mein Mann auch 1x – immer alles gut gewesen.
Also auch dort angerufen und ersteinmal gefragt ob SD´s überhaupt operiert werden. Ja natürlich und auch immerhalb 1 Woche einen Vorstellungstermin in der Chirurgischen Ambulanz bekommen.
Dort wurde dann alles besprochen:
Wie läuft die OP ab, was wird genau raus genommen, der KH Aufenthalt, meine Begleiterkrankugen etc. – hat fast 2 Stunden gedauert das Gespräch. Und einen Monat später hatte ich dann den OP Termin.
Am 09.07.14 sollte ich morgens um 5:30 Uhr im KH sein.
Gesagt getan – Wurde sehr freundlich empfangen und wurde in mein Zimmer gebracht. Konnte dann ersteinmal meine Sachen verstauen und dann bekam ich das schicke OP Outfit und die Leck mich am Ars.. Tabette.
Um 6:30 uhr wurde ich dann zum OP gefahren und vorbereitet. Was halt alles dazu gehört: Blutdruckmanschette angebaut, Zugang gelegt für die Infusion, EKG Elektroden …. und äußerst nettes geflachse mit der OP Schwester. Dann kam die Narkose. OP Schwester:“Sie bekommen jetzt ein starkes Schmerzmittel, da passiert noch nichts. Und jetzt kommt die Narkose, werden Sie schon Mü… weg war ich. Der Lichtschalter war umgelegt und um 7:00 uhr ging dann die OP los.
Gegen 11:00 uhr bin ich dann im Aufwachraum, öffne die Augen und 5 Menschen um mich rum fragen mich: Um können Sie sprechen ???
Hää wie was wollt Ihr von mir??
War doch noch ganz benommen und sagte nur: Ja warum soll ich denn nicht sprechen können???
Glücklich und zufrieden zogen 4 der 5 Menschen wieder ab und die Schwester fragte dann noch netter weise ob ich wüsste wo ich bin :-)
Am Abend kam dann Dr. Kasakov (hat mich operiert )nochmal zu mir aufs Zimmer und fragte wie es mir ginge.
Nachdem ich die Kreislaufprobleme vom Nachmittag und das dauernde Erbrechen ( macht ganz schön aua mit ner op Wunde am Hals ) überstanden hatte ging es mir bis auf Halsschmerzen und natürlich dem normalen Wundschmerz recht gut.
Die Nacht war dann anstrengend für mich – ich bin ein ansoluter Bauchschläfer, das ging aber direkt nach der OP so gar nicht. Hatte dann am nächsten Tag üble Rückenschmerzen bekommen durch Verspannungen. Aber die Schwestern ud Pfleger im Bundeswehr KH sind alle super süss und helfen gerne und haben auch immer ein Ohr für Kummer und Sorgen. Habe dann Wärme bekommen für den Rücken und Lagerungskissen damit ich zumindest bissel auf der Seite liegen kann.
Dann habe ich gaaaanz viel Wassereis bekommen für die innere Kühlung.
Ich habe in den 1,5 Tagen glaube ich 30 Wassereis verdrückt :-)
Am Nachmittag dann Verbandvechsel.
War ich neugierig. Pflaster war ab – Drainagestrips auch und ich musste erstmal in den Spiegel schauen. WOW sieht das gut aus – und nicht ein Faden zu sehen – intracutane Naht mit selbstauflösenden Fäden.
Also Desinfektion drauf und gut.
Nächsten Tag wurde ich dann Mittags entlassen und dürfte mich das Wochenende schon wieder zu Hause erholen.
Mittwoch OP Freitag Mittag wieder nach Hause – Yeah !!
Untersuchungsergebnisse der Histologie haben eine Woche gedauert – war aber alles gut.

Nun geht es dann an die Hormoneinstellung und dann wird alles wieder gut !!!

Phillip
Gast

Antwort auf: SD – OP im Bundeswehr KH Hamburg

| Beitrags-ID: 455903

Hallo Fine. Ich werde im April auch an der SD im BWK Hamburg Operiert

Wie geht es Dir seit dem ohne SD. Bist du gut eingestellt worden oder hat sich dadurch viel verändert? Danke und LG

Anonym
Gast

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