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Nach SD-OP ständig Schleim im Hals, Atemnot …

  • Dieses Thema hat 10 Antworten und 4 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert 21.03.2024 - 09:32 von Alexa.

Nach SD-OP ständig Schleim im Hals, Atemnot …

| Beitrags-ID: 251878

[alter Titel: Ich werde bald irre!; geändert durch Harald]]

Hallo Allesamt,

Ich bin im Januar 2012 an der Schilddrüse operiert worden (Totalentfernung).

Nach der OP hatte ich für fast 6 Monate keine Stimme.
Diese kehrte so langsam wieder zurück, ist aber nicht mehr die selbe wie zuvor.
Bin mich auch ständig am räuspern.
Seit der Entfernung der SD habe ich ständig Schleim im Hals … normal?

Viel schlimmer ist die mir gebliebene Atemnot bei körperlicher Anstrengung.
Sport ist nicht mehr drin, selbst sexuelle Aktivitäten bringen mich bald um.
Der Hals ist wie zugeschnürt.

Woran liegt das alles?
Aktuelle Hormonwerte habe ich momentan nicht zur Hand da ich beruflich im Ausland bin und nur alle 6 Monate zu meinem Arzt nach Deutschland komme.
Frühestens in 2 Monaten bin ich wieder Zuhause.

Kennt jemand diese Symptome?

Wäre über Antworten oder eine Patentlösung sehr erfreut.

Antwort auf: Nach SD-OP ständig Schleim im Hals, Atemnot …

| Beitrags-ID: 353580

Hallo,

eine Patentlösung wird es nicht geben, zumindest nicht, solange nicht klar ist, woran genau das liegt.

Wurde den überhaupt mal von einem HNO drauf geschaut, wie die Funktion der Stimmbänder ist, gibt es da eine Diagnose?

Solnage man da nichts weiß, ist jeder Rat Kaffesatzleserei.

Bei mir wurd in der 2.Op der Rekurrensnerv wohl beschädigt, was den Stillstand des linken Stimmbandes zur Folge hatte. Das wird sich n icht mher ändern. Die Beschwerden am Anfang waren ähnlich, durch vom HNO und einer Phoniaterin verordnete Logopädie konnte das ziemlich weitgehend gebessert werden. Es gibt noch andere Möglichkeiten, aber dazu müsste man erstmal wissen, was genau los ist.

Viele Grüße
Karl

P.S. Anfragen werden besser von den dafür jeweils kompetentesten Leuten gefunden, wenn im Titel der Problembereich angesprochen wird. Allgemeine Aussagen wie“Ich werde bald irre!“ sind zwar aus Sicht des Betroffenen vielleicht verständlich, für diejenigen, die antworten sollen ,aber nicht hilfreich. Hier hätte ich z.B. „Atem- und Stimmprobleme nach SD-OP“ vorgeschlagen.

Ich muß mit der Gewohnheit brechen, ehe sie mich gebrochen hat.
G.C.Lichtenberg

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Anonym
Inaktiv

Antwort auf: Nach SD-OP ständig Schleim im Hals, Atemnot …

| Beitrags-ID: 353581

Hallo Onkel Tom ,

gibt es dort im Ausland wo du bist keinen HNO Arzt ? versuch doch dort einen zu finden .

Und gut wäre es auch wenn du Blutwerte hättest , Aktuelle natürlich , TSH , FT3 sowie Ft4 mit Normwerten bitte .

Es muss doch möglich sein im Ausland die Werte machen zu lassen .

liebe grüße
Barfuß

Antwort auf: Nach SD-OP ständig Schleim im Hals, Atemnot …

| Beitrags-ID: 353582

Ich bin momentan in Abu Dhabi.

Es gibt hier selbstverständlich Ärzte.
Das dumme ist nur ….. ich muss alles per Vorkasse zahlen und danach einreichen.
Die Rückzahlungen dauern entsprechend lange.
Die Behandlung hier durch die Ärzte ist nicht gerade kostengünstig.

Also werde ich in den sauren Apfel beissen müssen und mir einen Rückflug nach Deutschland buchen um meine neuen aktuellen Werte messen zu lassen.

Ich bin auf 150mcgr eingestellt worden und das scheint auch soweit zu passen.
Lediglich der Rotz im Hals und die Atemnot bei schwerer körperlicher Anstrengung bereitet mir Schwierigkeiten.
Kann daher keinen Sport mehr machen 😥

Ansonsten fühle ich mich recht wohl.

Der Rotz im Hals …… hatte das noch jemand nach der OP?
Das ist mittlerweile ein Dauerzustand und dadurch werde ich Nachts oft wach und muss mich räuspern.

Am 2. Tag nach der OP wurde ich zum HNO geschickt.
Nach Auskunft des Arztes sei alles in Ordnung, beide Stimmbänder wären intakt.

Bin momentan ratlos …… :?

Danke für Eure Beiträge

Antwort auf: Nach SD-OP ständig Schleim im Hals, Atemnot …

| Beitrags-ID: 353583

Hallo,

ich würde bei nächster Gelegenheit auf jeden Fall nochmal einen HNO, besser noch Phoniater darauf schauen lassen. Dass 2 Tage nach OP alles in Ordnung schien, muss nicht heißen, dass es sich einige Tage später nicht noch geändert hat.

Der N. recurrens ist eine Mimose, es kann sich auch während der Heilung der inneren Wunde noch was getan haben, z.B. Vernarbungen. Den Folgen von dauerhaften Schädigungen des Recurrens kann man immer noch am besten mit Logpädie beikommen, ggf. biten sich auch noch chirurgische Maßnahmen an.

Selten bilden sich in Folge der Intubation oder Extubation Granulome auf den Stimmlippen. Dies geschieht typischerweise auch erst einige Zeit nach der OP, sodass es bei eine Kontrolle unmittelbar nach OP nicht erfasst wird. Da wird in der Regel ein chirurgischer Eingriff erforderlich

Außerdem kann es durch Fehlreaktionen auf äußere Reize wie Husten, forcierte Atmung bei Anstrengung, Kälte, Rauch etc. zu einer Verengung der Atemwege duch einen Stimmlipenkrampf VCD (Vocal Cord Dysfunktion) kommen. Dem kann man durch Erlernen von bestimmten Atemtechniken und gezielter Entspannung der Kehlkopfmuskulatur begegnen.

Das ist aber alles ohne Abklärung reine Spekulation. Ohne eine Abklärung durch einen Facharzt wird man da nicht viel weiter kommen, weil unterschiedliche Ursachen unterschiedliche Behandlungen bedingen.

Viele Grüße
Karl

Ich muß mit der Gewohnheit brechen, ehe sie mich gebrochen hat.
G.C.Lichtenberg

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Antwort auf: Nach SD-OP ständig Schleim im Hals, Atemnot …

| Beitrags-ID: 353584

Danke!

Dann werde ich noch einmal kurzfristig meinen HNO konsultieren.

Das Räuspern und die Schwierigkeiten beim atmen machen mich fertig.

Sch…… ilddrüsenmist
Gast

Antwort auf: Nach SD-OP ständig Schleim im Hals, Atemnot …

| Beitrags-ID: 436394

Bei mir wurde Mitte Juli diesen Jahres die Schilddrüse rechts wg kalter Knoten entfernt. Es kam während der OP zum Stillstand des rechten Stimmbandes. Direkt nach der Entlassung aus dem KH habe ich mit Logopädie begonnen. Damals konnte ich nur sehr schlecht sprechen und die Stimme war auch im er wieder weg. Ein weiteres Problem war die Bildung einer Lymphansammlung auf Höhe des Kehlkopfes. Es dauerte einige Wochen bis das verschwunden war und belastete mich zusätzlich. Nach 3 Monaten begann das Stimmband wieder zu Schwingen. Meine Stimme ist mittlerweile fast normal. Meine Untersuchung heute zeigte, dass alles wieder fast normal ist. Allerdings leide ich massiv unter Kurzatmigkeit, absoluter Verschleimung im Hals. Wenn ich länger spreche oder bei angestrengter Körperhaltung bekomme ich Würgereiz. Ich muss dann Schleim spucken. Der Reiz ist nur im Hals und betrifft nicht den Magen. Außerdem quält mich ein Heiserkeitsgefühl. Ich beschreibe das mit dem Gefühl als wenn man ein Knäul Packetschnur im Hals hat das stetig kratzt. Meine Schilddrüsenwerte waren die ganze Zeit über Bestens. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob da alles stimmt. Ich habe einen sehr unangenehmen Körpergeruch entwickelt. Kannte ich vorher nicht. Montag habe ich jetzt einen Erst Termin bei einer Endokrinologie. Der Arzt in der HNO Klinik meinte heute ich sollte mal länger Ibuprofen nehmen wg der Probleme im Hals. Hat noch jemand eine Idee? Ich bin ziemlich verzweifelt. Aber als Lehrerin in einer Förderschule und komme nicht aus der Wiedereingliederung raus. Ich schaffe höchstens 3 Unterrichtsstunden, bin absolut erschöpft und schlafe jeden Tag um 20 Uhr am Sofa ein.

Anne – Marie
Gast

Antwort auf: Nach SD-OP ständig Schleim im Hals, Atemnot …

| Beitrags-ID: 452458
  1. Hallo lieber Karl habe viel gute Informationen durch ihre Beiträge bekommen . Meine Schilddrüse O.P ist 7 Monate her . die Schleimbildung macht mir immer noch zu schaffen..lässt das wirklich mit der Zeit nach… Danke
Anne – Marie
Gast

Antwort auf: Nach SD-OP ständig Schleim im Hals, Atemnot …

| Beitrags-ID: 452459

Gibt es noch Mitglieder..die Tipps geben können..worauf man achten muss..bei einer Stimmbandlähmung.. einseitig links… Danke Anne -Marie

Antwort auf: Nach SD-OP ständig Schleim im Hals, Atemnot …

| Beitrags-ID: 452487

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Harald

Alexa
Gast

Antwort auf: Nach SD-OP ständig Schleim im Hals, Atemnot …

| Beitrags-ID: 457729

Guten Morgen. Bin im Januar 2024 operiert worden und hatte Wundheilung stören. Störung an meiner OP naht. Musste auch länger im Krankenhaus bleiben. Wie normal also neun Tage war ich im Krankenhaus. Bevor ich im Krankenhaus gegangen bin, hatte ich schon Beschwerden mit meiner Luft und mein trockenen Husten habe ich auch immer wieder angesprochen. Nach der OP wurde es gar nicht besser die Probleme sind immer noch da war auch beim Halsnasen Ohrenarzt. Da ist auch alles in Ordnung war beim Pulmonologen auch alles in Ordnung? Ich weiß auch nicht mehr weiter. Gehe jetzt noch mal zur OP, da ich eine dicke Narbe habe die bis heute noch nicht ganz zu ist. Ich hoffe, dass sie endlich mal was wegen meiner Luft und den trockenen Husten schauen und was unternehmen. Es ist wirklich belastend, einmal ist es mir einmal ist es weniger.

Anonym
Gast

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