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L-Thyroxin und Blutzucker

L-Thyroxin und Blutzucker

| Beitrags-ID: 241241

Hallo,

ich nehme seit knapp 5 Monaten L-Thyroxin und nun ist ein erhöhter Blutzuckerwert auffällig geworden, obwohl ich weder eine familiäre Veranlagung dazu habe, noch sonstige Risikofaktoren aufweise. Ich habe hier schon verschiedene Beiträge gelesen, in denen auch BZ-Probleme aufgetreten sind.

Komischerweise steht im Beipackzettel (L-Thyroxin Henning) nur, dass Antidiabetika in ihrer Wirkung vermindert werden können und deshalb Diabetiker regelmäßig kontrolliert werden müssen, aber nichts darüber nichts darüber, dass bei Nicht-Diabetikern als Nebenwirkung der BZ-Stoffwechsel aus dem Gleis kommen könnte.

Ist das nun tatsächlich so und warum? Stört L-Thyroxin die Arbeit der Bauspeicheldrüse oder geht es über Insulinresistenz?

Danke sehr für Informationen dazu!
Herzliche Grüße
Elisabetha

macbaylie
Pap. SD-CA 2006

Antwort auf: L-Thyroxin und Blutzucker

| Beitrags-ID: 299794

Hallo Elisabetha,

ist der Wert denn noch mal überprüft worden?

Ich hatte auch mal einen erhöhten Blutzuckerwert, kann aber nicht sagen woran es lag denn bei der nächsten Messung war er wieder in Ordnung. Möglich, dass es ein Messfehler war.

Viele Grüße

Kerstin

Antwort auf: L-Thyroxin und Blutzucker

| Beitrags-ID: 299795

Hallo Elisabetha!
Wenn Du so große Sorge um Deinen Blutzucker hast, dann kauf Dir doch in der Apotheke ein Meßgerät oder bitte Deinen Arzt dir eines zu verschreiben. Die Geräte selbst gibt es ab 10 Euro, da teure sind die Teststreifen. Dann kannst Du über einen längeren Zeitraum einen Blick auf die Werte haben und sie Deinem Arzt zeigen. Generell sollte der Wert zwischen 80 und 12o liegen.
Viele Grüße,
Marlene

Antwort auf: L-Thyroxin und Blutzucker

| Beitrags-ID: 299796

Hallo,

ich habe von L-Thyroxin (25er Dosierung) nach ca. 1/2 Jahr Heißhungerattacken bis hin zu Ohnmachtsanfällen bekommen und konnte es mir zuerst nicht erklären, bis mir ein Bekannter sagte, dass L-Thyroxin den Blutzuckerspiegel senkt – was viele Ärzte gar nicht wissen. Daraufhin habe ich beschlossen, da die Auswirkungen der Krankheit leichter zu überschauen sind als die Nebenwirkungen des Medikaments, dieses abzusetzen. Ein Gutes hatte die Episode mit dem L-Thyroxin: ich weiss seitdem, dass ich schon länger auf der Zielgerade in eine Diabetes 2 bin. Ich habe meine Ernährung umgestellt und nehme die gelegentlichen depressiven Phasen mit etwas mehr Gelassenheit hin bzw. kuriere mich dann mit einer Extraportion Schlaf und „Seelenmanna“. So geht’s auch, solange die Schilddrüse nur ein wenig schlapp ist und nicht komplett ausgesetzt hat – was sie irgendwann getan hätte, wenn ich mit der Therapie weiter gemacht hätte.

Antwort auf: L-Thyroxin und Blutzucker

| Beitrags-ID: 445810

Hallo

ich bin gerade über deinen Beitrag über die Hungerattacken gestolpert,mir wurde im November 22 die SD komplett entfernt,bin momentan auf L Thyroxin 200/225 eingestellt also in absichtlicher

Überfunktion um die Neubildung von SD Gewebe zu vermeiden und mir geht es genauso, zwischen den Mahlzeiten bekomme ich so massiv Hunger und ein so schlimmes Gefühl das ich tatsächlich denke ich werde ohnmächtig wenn ich jetzt nichts esse,was bis jetzt zum Glück aber noch nicht passiert ist.

Mein Blutzucker ist in der Situation allerdings in Ordnung , nur sehr unangenehm,es reicht auch nicht irgendwas an Gemüse zu essen, ich brauche dann schon was mit Gehalt,am besten ein ganzer Mozzarella, eine Wurst oder sowas.

Das einzig gute ist nur das ich mein Gewicht trotzdem halten kann

Antwort auf: L-Thyroxin und Blutzucker

| Beitrags-ID: 445817

Hallo Reversi,

auch ich beobachte seit langem gelegentliche Störungen im Zuckerstoffwechsel im Sinne eines Zuckermangels, meist morgens gegen 11:00, also ca 4 Stunden nach der Thyroxin-Einnahme. Der Zucker ist dann bei 60-70 aber ich werde schon zittrig. Helfen tut dann nur etwas, was schnell ins Blut geht, also mit leicht verdaulichen Kohlehydraten (Zucker, Früchte, Weissmehl-Gebäck). Eiweiß- (Käse) oder Fett-haltiges (Wurst) verweilt zu lange im Magen, sodass es akut nicht hilft.

Um solche Tiefs zu vermeiden, plane ich 4 Mahlzeiten am Tag ein und achte auf eine gute Mischung von schnell und langsam verdaubaren Kohlehydraten.

Viele Grüße

Frauke

Anonym
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