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‚Spätfolgen‘ der RJT – Therapie?

‚Spätfolgen‘ der RJT – Therapie?

| Beitrags-ID: 258585

Hallo in die Runde,
Es ist nun 1 1/2 Jahre her, seit bei mir SD-Krebs diagnostiziert wurde und die anschliessenden Behandlungen erfolgreich abgeschlossen wurden.
Seit einem Jahr arbeite ich wieder und eigentlich läuft bei mir alles normal ab.
Ich bin gut eigestellt, muss allerdings weiterhin Calcium zu mir nehmen, da die Nebenschilddrüsen ihre Tätigkeit eingestellt haben.
Was ich nun seit einiger Zeit bei mir feststelle, bzw. ich gestehe es mir nun ein: ich werde immer unsicherer. Manchmal habe ich das Gefühl, ich tappere durch die Welt und stolpere jeden Moment. Desgleichen beim Autofahren. Ich habe manchmal Probleme beim Einschätzen der Straße. Nun stelle ich schon Vermeidungsverhaltenan mir fest. Außerdem beginne ich Angst zu haben, allein irgendwo hinzugehen.
Ich war immer ein Mensch, der vor Versammlungen Reden halten konnte, ich mache Sport, damit alles stabil bleibt und mit den Augen ist auch alles in Ordnung
Nun die Frage: kann eine gewisse Instabilität von der RJT-Therapie herrühren oder ist das alles Einbildung und seelischer Natur? Ich dachte an sich, ich hätte alles prima gewuppt und beauchte daher auch keine psychologische Unterstützung.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Vielen Dank und liebe Grüße
Susanna-Maria

Weberin
1994 Strumektomie, Hypopara, 2006 Mamma Ca

Antwort auf: ‚Spätfolgen‘ der RJT – Therapie?

| Beitrags-ID: 383418

Hallo Susanna-Maria,

Du schreibst von Unsicherheiten und Ängsten.

Wieviel Calcium nimmst du ein und wie hoch ist das Calcium im Blut?

Eine Hypocalcämie könnte solche Symptome verursachen. Manchmal reicht Calcium alleine nicht aus, einen stabilen Calciumspiegel im Blut zu erreichen.
Mehr Informationen findest du hier: FAQ-Hilfe: Hypoparathyreoidismus (Übersicht).

Viele Grüße

Weberin

2 Nutzer*innen haben sich für diesen Beitrag bedankt.

Antwort auf: ‚Spätfolgen‘ der RJT – Therapie?

| Beitrags-ID: 383419

Vielen Dank für die Antwort!
Ich nehme 2500mg Calcium pro Tag. Mich machte hier im Forum an andrer Stelle eine ‚Mitstreiterin‘ auf gewisse Risiken aufmerksam. Daraufhin hab ich mich untersuchen lassen. Nieren und alles in Ordnung. Dennoch hab ich kein gutes Gefühl. Demnächst hab ich wieder meine Vorsorgeuntersuchung in der Klinik und gehe die Calciumfrage erneut an. Du und die andere ‚Mitstreiterin‘ haben mich darauf gestoßen.
Ich brachte das nur nicht mit meinen oben genannten Problemen zusammen. Aber da könnte echt einen Zusammenhang bestehen.
Vielen Dank und Grüße
Susanna-Maria

Weberin
1994 Strumektomie, Hypopara, 2006 Mamma Ca

Antwort auf: ‚Spätfolgen‘ der RJT – Therapie?

| Beitrags-ID: 383420

Hallo Susanna-Maria,

2500 mg Calcium pro Tag ist auf die Dauer sehr viel. Du findest hier einen Link zu den Behandlungsempfehlungen FAQ: Standardtherapie bei Hypopara 2017.

Du kannst dir die vier Seiten mit dem Artikel von Frau Prof. Siggelkow ausdrucken und in die Klinik mitnehmen. Wenn nicht alles verständlich ist, frag hier einfach nochmal nach.

viele Grüße

weberin

Antwort auf: ‚Spätfolgen‘ der RJT – Therapie?

| Beitrags-ID: 383421

Vielen herzlichen Dank!
Lg Susanna-Maria

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