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Fragensammlung zu Wechselwirkungen von Medikamenten und Nierenproblemen bei Hypopara

InSeNSU
Moderator

Liebe Hypoparas,

wie ihr sicher schon gelesen habt, wird es bei unserem diesjährigen

5. Hypopara-Bundestreffen, Freitag 19. Mai – Sonntag 21. Mai 2023 in Fulda

Vorträge geben zum Thema a)Wechselwirkungen von Medikamenten in Zusammenhang mit Hypoparathyreoidismus und b) zum Einfluss von Hypopara und Hypopara-Therapie auf die Nieren. Um der Referenten vorab Anhaltspunkte zu geben, was genau da für uns von Interesse ist, möchten wir hier im Forum  Fragen sammeln. Damit wir die Fragen noch bündeln und den Referenten zuschicken können, möchten wir euch bitten, eure Fragen bis zum 8. Februar hier zu stellen oder sie per Mail ans Netzwerk Hypopara zu schicken.

Antworten hoffen wir dann im Bericht vom Bundestreffen ebenfalls gebündelt hier geben zu können, für alle die in Fulda nicht dabei sein können.

Viele Grüße

Frauke

für das Leitungsteam Netzwerk Hypopara (Claudia und Frauke)

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  • Dieses Thema wurde geändert vor 1 Jahr, 1 Monat von InSeNSU.
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InSeNSU
Moderator

Ideen  für Fragen an den Nephrologen:

  1. Manche von uns nehmen ein Thiazid-Diuretikum, um die Calciumausscheidung im Urin zu vermindern. Wie oft sollten die anderen Elektrolyte, insbesondere Kalium in diesem Fall kontrolliert werden?
  2. Hat die Einnahme von Calcium in Form von Calciumacetat eine Auswirkung auf das Nierenstein-Risiko?
  3. Welche Vor- oder Nachteile hat Calciumcitrat als Nahrungsergänzung bei Hypoparathyreoidismus?
  4. Könnte es sein, dass Hypoparathyreoidismus-Patienten durch den Parathormon-Mangel und die handelsüblichen Calciumpräparate (Calciumcarbonat) zu einer metabolischen Alkalose neigen?

-So weit erstmal einige Ideen, was wir fragen könnten. Bitte scheut euch nicht, hier zu fragen, was euch in Sachen Medikamente und Nierenprobleme einfällt!

Viele Grüße

Frauke

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Apfelbaum
Nutzer*In

Ich habe auch mal ein paar Fragen zusammengestellt. Es kann sein, dass sie nicht richtig fachlich sind – dafür bin ich zu sehr Laie, aber stets bemüht 😉

  • Besteht auch das Risiko einer Nierenschädigung, wenn Calcium nur über die Nahrung (viele Milchprodukte) zugeführt wird? (Also wenn nur Calcitriol zusätzlich genommen wird; in meinem Fall 3 x 0,25)
  • Besteht bei reiner Ca-Aufnahme über die Nahrung das Risiko eines Kalium- und Phosphatüberschusses?
  • Sollte im Falle einer ausschließlich über die Nahrung aufgenommenen, höheren Calciummenge (1700-2500 mg täglich) auch die Calciumausscheidung im Urin überwacht werden?
  • Sind Wechselwirkungen zwischen Calcitriol und dem „normalen“ Vitamin D bekannt?
  • Ist es möglich, dass Calcitriol PTH supprimiert, obwohl der Ca-Blutwert in der unteren Norm ist?
  • Sind Wechselwirkungen zwischen Calcitriol und Jod bekannt?
Bings

Hallo Frauke,

zu a) Wechselwirkungen von Medikamenten bei Hypoparath. würde mich aufgrund eigener Erfahrungen mit Antihistaminika interessieren:

Sind andere Medikamente oder Wirkstoffgruppen bekannt  außer Kortison, die die Calciumaufnahme behindern oder Calciumkanäle blockieren und in der Folge zu einem Abfall von Calcium führen?

Liebe Grüße

Barbara

 

 

Weberin

Ideen zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten:

  • Laut Beipackzettel (z.B. Calcitriol Nefro) kann Colestyramin die Resorption fettlöslicher Vitamine einschränken und kann daher auch die Resorption von Calcitriol im Darm stören. Welche Medikamente zur Cholesterinsenkung schränken die Wirkung von Calcitriol nicht ein?
  • Schränken alle Barbiturate die Wirkung von Calcitriol ein oder gibt es da Ausnahmen?
  • Laut Werbeaussagen soll die Einnahme von Vitamin K die Wirkung von Vitamin D-Präparaten stärken oder überhaupt erst möglich machen. Wann ist eine Vitamin K Zufuhr sinnvoll?

Viele Grüße

Brigitte

Apfelbaum
Nutzer*In

Liebe Weberin,

dass Vitamin K zu D gebraucht wird, ist keine Werbeaussage, sondern sogar wissenschaftlich erwiesen. Vitamin K findet sich zwar auch in grünem Blattgemüse, aber eine viel wichtigere Quelle ist offenbar gutes Fleisch (was einem die „Werbung“ nicht sagt …). Edubily schreibt dazu auch gut belegte und gut verständliche Beiträge. Was kaum jemand weiß (da es in der „Werbung“ nicht auftaucht: Auch Vitamin A ist wichtig in Verbindung mit Vitamin D! Allerdings gelten die Aussagen „nur“ für 25-OH (das Inaktive); wie es bei dem 1,25er (das Aktive; Calcitriol) aussieht, weiß ich leider nicht.

LG
Apfelbaum

InSeNSU
Moderator

Hallo Apfelbaum,

bei „wissenschaftlich erwiesen“ ist es immer gut, entsprechende Studienergebnisse aus wissenschaftliche Fachschriften zu verlinken, damit man die Aussage besser einschätzen kann. Da gibt es meines Wissens tatsächlich einige Artikel.

Edubily als Anbieter von Nahrungsergänzungsmittel ist da allerdings nicht gerade eine neutrale Quelle. 😉

Viele Grüße

Frauke

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Apfelbaum
Nutzer*In

Ich bin leider keine Wissenschaftlerin und es fällt mir schwer, Studien zu verstehen, daher muss ich mich auf gut lesbare Artikel verlassen. Obwohl Edubily Verkaufsinteresse hat, scheinen sie mir vertrauenswürdig und gut recherhiert zu schreiben. Nachweisen kann ich es nicht. Ich wollte hier einen Denkanstoß weitergeben und habe es unbedacht formuliert – obwohl ich nach wie vor davon ausgehe, dass Edubily gut recherchiert 🙂

Bluemle

Hallo Frauke,

mich würde der Zusammenhang von Hypopara und fortschreitender Niereninsuffizienz

(bei unauffälligem Ultraschallbefund der Nieren) interessieren.

Vlt gibt es ja Tipps, wie die Verschlechterung aufgehalten werden kann.

Da mein Nephrologe und meine Hausärztin ratlos sind, wäre eine Zusammenfassung diesbezüglich

für niedergelassene Ärzte auch ziemlich wertvoll.

 

Bin gespannt, was ihr berichten werdet und wünsche euch eine gute Zeit in Fulda!

Liebe Grüße Ulla

Struwel
Nutzer*In

Liebe Frauke,

anbei möchte ich Dir meine Fragen für die Referenten  senden:

  1. Korrelieren Nierenverkalkungen mit der Nierenfunktion? Welchen Einfluss haben Verkalkungen auf die GFR und/ oder Kreatinin?
  2. Wie lange dauert es vom Überschreiten des Phosphatwertes über den Normbereich bis zur Dialyse? Wie kann man den Prozess aufhalten?
  3. Kann die tägliche Trinkmenge den Phosphatwert beeinflussen? Hilft viel trinken?
  4. Welche Bedeutung haben die verschiedenen Salze  ( Citrat, Laktat, Acetat, Carbonat)  in den verschiedenen Kalziumbrausetabletten? Bioverfügbarkeit? Nierenablagerungen? Zusatzstoffe? Sind sie gar schädlich?
  5. Ist kalziumhaltiges Mineralwasser besser als Kalziumbrausetabletten?
  6. Was bedeutet es, wenn Kreatinin im Harn zu niedrig und im Blut zu hoch ist bei einer GFR von ca. 60?
  7. Was bedeutet der Hämoglobinwert für Hypoparas?
  8. Was sagt der Eiweiß-Kreatinin-Quotient? Was heißt das, wenn er zu hoch ist?
  9. Was ist besser für Hypoparas? Dekristol 20.000 IE alle 2 Wochen oder eine tägliche Gabe von 1400 IE ? Warum? Gibt es dazu Referenzen/ Studien?
  10. Wann sollen Phosphatbinder zum Einsatz kommen? Welche unerwünschten Risiken gibt es?
  11. Ist beim Hypopara eine einjährige Sammelurin-Untersuchung auf Kreatinin-Clearance notwendig? Was sagt dies aus? Wenn sinnvoll, wie überzeuge ich davon meinen Endokrinologen?

Liebe Frauke,

sicher werdet Ihr die Fragen der Teilnehmer zusammenfassen und konsolidieren. Wird dieser Fragenkatalog dann auch den Teilnehmern noch vor dem Event in Fulda zugesandt?

Ich freue mich. LG,

Béate

 

  • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr von Harald.
tapferweiter

Hallo zusammen,

mich interessiert, ob man durch Ernährung die Dosis von Calcitriol noch verringern kann. Wie sieht es aus mit Phosphatbindern, welche Nebenwirkungen muss  man erwarten?

Vielen lieben Dank

 

InSeNSU
Moderator

Hallo,

für die Apothekerin noch die Fragen:

  • Was ist bei Infusionen zu beachten?
  • Welche Infusionen dürfen nicht gleichzeitig mit Calcium gegeben werden?

 

-Übrigens gibt es bereits eine umfangreiche Liste zum Thema Wechselwirkungen hier im Forum:

https://www.sd-krebs.de/foren/forum/substitution-schilddruesenhormone-und-calcium/calcium-substitution-nebenschilddruesenunterfunktion/topic/wechselwirkungen-kalzium-erkrankungen-und-medikamente/

Vielleicht können wir die der Apothekerin mit den Fragen zusammen zur Durchsicht schicken oder verlinken, ob das so noch alles stimmt.

Viele Grüße

Frauke

 

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Kordula0811
Nutzer*In

Hallo zusammen,

meine Frage geht in Richtung Nierensteine (Calcium-Oxalat). Ich hatte 2002 eine Thyreoidektomie. Die Nebenschilddrüsen wurden erhalten, jedoch mit geringer Funktion. Von da an habe ich A.T.10, anfangs noch in Kombination mit Calcium-Brausetabletten, bekommen. Dies hat auch alles gut funktioniert. 2013 hatte ich das erste Mal Nierensteine, der Claciumspiegel war damals zu hoch. Mein Endokrinologe konnte sich jedoch nicht erklären, warum dies passiert ist. Nun habe ich in unregelmäßigen Abständen immer wieder Nierensteine.

A.T. 10 wurde ja vom Markt genommen. Daraufhin wurde versucht mit Rocaltrol mich über Wasser zu halten, was leider nicht funktioniert hat. Seit November 2021 bekomme ich nun Natpar 50 mg, womit ich sehr gut zurecht komme.

Meine Frage ist nun, ob ein Zusammenhang zwischen dem Hypoparathyreoidismus und den Nierensteinen besteht.

 

Eine weitere Sache würde mich auch noch interessieren: Kann es sein, dass sich durch Natpar mein Körpergewicht verringert?

 

Vielen lieben Dank 🙂

Kordula

 

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