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Narbenwulst

Narbenwulst

| Beitrags-ID: 257234

Guten Tag in die Runde. Habe eine Frage zu der es hier möglicherweise Wissen gibt.
Meine Schilddrüsen OP ist nun 4 Wochen her, die eigentliche Narbe „in“ der Haut ist nicht meine Sorge, aber darüber befindet sich ein Wulst – quasi unter der Haut, wie eine Wurst die ich nun quer über dem Hals liegend habe. Was ist da los, und was kann ich tun….. das Gewebe ist auch noch immer druckempfindlich an diesem Wulst…. Für Antworten danke ich schon im Voraus….

Antwort auf: Narbenwulst

| Beitrags-ID: 377417

Hallo Plejade,
So wie Du Deine Narbe beschreibst, sieht meine auch aus. Der eigentliche Schnitt ist okay, aber der Wulst obendrüber. Nun ist meine OP allerdings schon Anfang Januar diesen Jahres gemacht worden. Ich wurde vor ca. 4 Wochen in die Klinik zur Besichtigung der Narbe einbestellt. Die Ärztin meinte zu dem Ergebnis, dass würde sich noch bessern, ich müsste mich noch 8 Monate gedulden. Meine Hausaerztin ist da allerdings skeptisch. Da wurde nicht ordentlich gearbeitet und etwas von der Wulst würde immer bleiben, meint sie. Es ist wohl ein ‚kosmetisches Problem‘
Bei mir war das die 2. OP,bei der 1. war die Narbe innerhalb sechs Wochen glatt und schön.
Es gibt wohl diverse Möglichkeiten, die Wulst in Griff zubekommen.
Irgendwo in diesem Forum bei länger zurück liegenden Berichten hab ich davon gelesen. In meinem Fall warte ich ab, da ich eventuell noch ’ne dritte OP zu erwarten habe.
In weiterer Ferne würde ich das mal vin meinem Hautarzt begutachten lassen.
Aber wenn Du im inneren Bereich keine Beschwerden hast, ist’s wohl eben eine kosmetische Unschönheit. Das Druckgefuehl, dass Du beschreibst,ist meiner Meinung nach der erst vier Wochen zurückliegenden OP noch kein Grund zur Sorge.
Gute Besserung und
Lg Susanna-Maria

IngridTLeiterin SHG Schleswig-Holstein medulläres SD-Carcinom 10/2002

Antwort auf: Narbenwulst

| Beitrags-ID: 377418

Hallo Plejade,

das war bei mir auch so.
Ich habe auch Probleme mit der Kelluidbildung. Creme und Salben haben nicht geholfen, aber die Narbenbehandlung durch den Osteopathen.
Manche Physiotherapeuten bieten die Behandlung auch an.
Ich bin einmal die Woche hin gegangen.
Zu Anfang war die Narbe wie ein dicker, fetter Regenwurm. Mit der Zeit ist es aber immer weniger geworden.
Versuche es doch mal mit der Behandlung und vor allem, hab Geduld.

Viele Grüße
Ingrid

 

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Antwort auf: Narbenwulst

| Beitrags-ID: 377419

Danke Susanna Maria und Ingrid, es hilft schon mal zu wissen, daß es das nicht einmalig nur bei mir gibt… Frage mich dabei allerdings auch, was es denn überhaupt ist. Momentan öle ich die Haut über dem Wulst, und übe von außen dabei einen sanften Druck aus,kreise ein wenig über den Wulst. An manchen Stellen fühlt es sich so an, als sei darunter eine Art „Kante“ aus Knorpel. Aber ich meine er ist schon weniger dick…. und hoffe es gelingt mir das wegzubekommen. Eine Bekannte, deren OP schon zig Jahre zurückliegt, erwähnte sie hätte dies auch gehabt, und nach einem Jahr ,mit Hilfe von Bestrahlungen, sei alles wieder flach geworden. Heute , wie sie mir zeigte, sieht man auch keinerlei Wulst- alles prima flach.

Meine Schilddrüse wurde übrigens komplett entfernt.

schlittenhund
papill-Sd-Karz.pT3, N1b,MO

Antwort auf: Narbenwulst

| Beitrags-ID: 377420

Hallo Plejade,

wahrscheinlich ist mein kleiner Tipp jetzt nicht umwerfend, aber mir haben mehrere Ärzte das Einreiben der Narbe mit RINGELBLUMENSALBE empfohlen, und heute braucht man direkt eine Lesebrille, um den Schnitt erkennnen zu können. Gut, ich hatte keinen Wulst, aber durch die Salbe verblasste der rote Streifen ganz schnell, bei mir war es erfolgreich.

Herzliche Grüße und gute Besserung wünscht
Schlittenhund

Antwort auf: Narbenwulst

| Beitrags-ID: 377421

Danke Schlittenhund, es hilft durchaus Deine Erfahrung zu wissen. Ich werde weiterhin daher alles einölen.
Solange der Wulst besteht, sieht man die feine rote Linie zwar ja gar nicht, denn die Verdickung ist über einen Zentimeter weiter oben und verdeckt die Narbe in der Haut dadurch, aber ich hoffe die gute Wirkung dringt auch in das Narbengewebe dieses Wulstes, auf daß es nicht sich verfestigt.
Bin ja generell froh, daß ich bislang keinen pathologischen Befund habe, und hoffe das bleibt auch so, denn der zweite Schilddrüsenlappen ( die ganze SD wurde entfernt wegen traubenförmigen kalten Knoten – ca 80 %)ist momentan noch in der Entkalkung, vorher kann man die Lage ganz genau noch nicht bestimmen.
Es wurde dennoch mindestens ein Lymphknoten entfernt, aber der war im Schnellbefund während der OP als ok erklärt. Vielleicht hängt der Wulst ja mit der Lymphe auch zusammen….

Anonym
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