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Psyche… ich brauche Rat!! (TSH-Unterdrückung durch Thyroxin nach Radioiodtherapie)

Psyche… ich brauche Rat!! (TSH-Unterdrückung durch Thyroxin nach Radioiodtherapie)

| Beitrags-ID: 457934

Hallo ihr lieben!

ich möchte mich etwas bei euch ausheulen.. und vielleicht könnt ihr mir Tipps auch geben..

ich habe meine RJT hinter mir, seit ungefähr 3 Wochen. Ich habe Tabletten bekommen von 150, von denen ich in der ersten Woche 75 eingenommen habe, und danach normal 150.

die ersten Tage mit den Medikamenten waren schrecklich. Ich habe auf einmal solche großen Panikattacke bekommen, Angstzustände, ich hatte auch ständig geglaubt man möchte mir böses… ganz schwierig zu erklären. Mein Geschmack habe ich auch verloren. Lustiger Weise, als ich noch 75qu nahm war mein Körper am Abend um ruhemodus, und endlich locker. Seitdem ich 150 nehme, bin ich iwie gefühlt im dauerstress, ich hab das Gefühl von herzrasen, mein ganzer Kopf wird steif, ich hab hier und da Angstzustände, manchmal werden meine Hände ganz kalt, manchmal ganz warm…es ist gefühlsmäßig nicht mehr zu ertragen, vor allem das ständige nachdenken. Mein Kopf hört einfach nicht auf alles 10000 zu denken und grübel mich fast zur Last weg… ,

vor der Einnahme, bzw vor der op war ich nicht so. Klar, ich war immer schon ein feinfühliger Mensch aber jetzt.. bin ich gefühlt ein Wrack.

zur Info; ich habe 2 Kleinkinder zu Hause, muss vieles selbst erledigen da Mann viel Arbeitet.

  • Dieses Thema wurde geändert vor 2 Wochen, 5 Tage von Harald.

Antwort auf: Psyche… ich brauche Rat!! (TSH-Unterdrückung durch Thyroxin nach Radioiodtherapie)

| Beitrags-ID: 457946

Hallo Linchen

willkommen bei uns im Selbsthilfe-Forum !

Ja, leider können die Speicheldrüsen auch schon mit der ersten Radioiodtherapie in Mitleidenschaft gezogen werden. Eine gute Mundhygiene, täglich Zahnseide und Mundspüllösung ersparen dir vielleicht zusätzliche Zahnarztbesuche, siehe auch unser: Forenthema: Merkblatt – Kariesschutz Schutz der Mund- und Ohrspeicheldrüsen nach einer Radioiodtherapie (RIT)

Zu Deine Angststörungen etc. dies kann durch zu viel Schilddrüsenhormone verursacht sein. Es sieht auch so aus, dass du die Radioiodtherapie in einer Schilddrüsenunterfunktion gemacht hast, und nicht mit zwei Spritzen rhTSH.

Der Wechsel von  der Schilddrüsenunterfunktion in eine Schilddrüsenüberfunktion dürfte vermutlich eine weitere Belastung sein.

Zu welcher Risikogruppe für ein Rezidiv gehörst Du?

Wurden Auffälligkeiten im Ganzkörper-Szintigramm nach der Radioiodtherapie gefunden?

Mit den Antworten kann man eventuell mit den behandelnden Ärzt*innen besprechen, die TSH-Unterdrückung weniger aggressiv/streng zu machen.

Hat der Hausarzt schon mal den TSH-Wert kontrolliert?

Siehe Forenthema: FAQ: TSH-Unterdrückung nach Schilddrüsenkrebs – eine Risikoabwägung

Wurdest du informiert, dass Du auch Anspruch auf eine Anschlussheilbehandung (AHB) hast?

Alles wichtige hier: Wiki: Anschlussheilbehandlung (AHB) und Rehabilitation (Reha) – Übersicht

Viele Grüße

Harald

  • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Wochen, 5 Tage von Harald.
InSeNSU
Moderator
Basedow, Hypoparathyreoidismus

Antwort auf: Psyche… ich brauche Rat!! (TSH-Unterdrückung durch Thyroxin nach Radioiodtherapie)

| Beitrags-ID: 457963

Hallo Linchen,

ist die Nebenschilddrüsenfunktion mal geprüft worden? Die kann sowohl durch Schilddrüsen-OP als auch durch RJT Schaden nehmen. Durch den resultierenden Calciummangel im Blut kann es zu unerklärlichen Angstgefühlen, Kribbelgefühl und erhöhter Neigung zu Krämpfen kommen.

Bitte die Ärzte baldigst, den Calciumspiegel morgens nüchtern zu prüfen. Vielleicht lassen sich deine Problem einfach durch die Einnahme von Calcium und aktivem Vitamin D lindern.

Ausführliche Info zu Nebenschilddrüsenunterfunktion findest du hier:

http://www.hypopara.de

und bei uns hier im Wissensbereich.

Viele Grüße

Frauke

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Antwort auf: Psyche… ich brauche Rat!! (TSH-Unterdrückung durch Thyroxin nach Radioiodtherapie)

| Beitrags-ID: 457972

Vielen Dank für eure schnellen Antworten!

ja ich war in einer Unterfunktion vorher… am ich hatte die op Im Dezember, nahm die Tabletten ca. nach 2,3 Wochen nicht und dann aber  für 20 Tage und musste sie 6 Wochen wieder für die RJT absetzen.
Rezidiv gehöre ich zu den Low risk, wobei mein papilläres Karzinom charakteristisch zu einem follikulärem Karzinom dazugehört.. und ins Blut geht. Metastasen gibt es aber nicht. Die Jodtherapie  arbeitet aber dort, wo das Karzinom ist Laut Arzt.

Tsh wert wurde noch nicht kontrolliert, ich habe aber ein Vitamin D Mangel von 19, das Parathormon sieht aber aus als wär das im Normalbereich… wie werden Nebenschilddrüsen geprüft?

 

das mit der Reha ist etwas schwierig da ich 2 Kleinkinder habe..

 

 

  • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Wochen, 5 Tage von Linchen.
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