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Freiname

auch Internationaler Freiname - ist ein Name, der durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für ein Arzneimittelstoff auf Vorschlag des Entdeckers vergeben wird.
Zu unterscheiden ist der Freiname vom Handelsname der von Land zu Land verschieden sein kann. Die Freinamen haben verschiedene Endungen wie z. B. -nib für Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI) oder -nab für Antikörpertherapien.

Veröffentlicht am 07.09.2021
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Arzneimittelname(Synonym: Medikamentenname)

Es gibt verschiedene Arzneimittelnamen:

  • Name in der Produktentwicklung eines Pharmaunternehmens. In Phase-I-Studien haben die Arzneimittel oftmals noch keinen Freinamen.
  • Freiname = Wirkstoffname von der WHO festgelegt
  • Handelsname
Veröffentlicht am 09.07.2021
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Entrectinib(Synonyme: Rozlytrek, RXDX-101)

ist der Freiname von Rozlytrek® (Handesname). Entrectinib ist ein Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI), der von Hoffmann-La Roche in einer Basket-Studie mit dem Substanznahmen RXDX-101 an Tumoren untersucht wird, die eine NTKR1/2/3, ROS1, oder ALK Genfusion haben.
siehe

Veröffentlicht am 01.10.2021
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Pralsetinib(Synonyme: Gavreto, BLU-667, BLU667)

(Handelsname: Gavreto®) ist der Freiname eines RET-Inhibitor, der ursprünglich von der Firma Blueprint Medicines Corporation in ersten Studie unter dem Substanznamen BLU-667 erforscht wurde, und nun vom Pharmaunternehmen Roche vertrieben wird.
siehe:

Letzte Aktualisierung: 25.11.2021
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Selpercatinib(Synonyme: Retsevmo, Retevmo)

ist der Freiname eines RET-Inihibitor, der durch die Firma Loxo Oncology, Inc. u.a. beim medullären Schilddrüsenkrebs (mit einer erblichen oder erworbenen RET-Mutation), beim papillären Schilddrüsenkarzinom (mit einem Rearrangement des RET) erforscht wurde. Name in esten Studien LOXO-292. Von Betroffenen der ersten Stunde wird Selpercatinib daher auch kurz LOXO genannt. Selpercatinib gehört heute zu Lilly und wird in Europa unter dem Namen Retsevmo® in Europa und Retevmo™ in den USA vermarktet; siehe

Letzte Aktualisierung: 07.09.2021
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Loxo Oncology, Inc.(Synonym: Loxo)

das Pharmaunternehmen Loxo Oncology, Inc. (Link-Liste) erforscht(e) mehrere Substanzen auch beim Schilddrüsenkrebs. Bevor die Substanzen einen Freinamen durch die WHO erhalten, bekommen die Substanzen in den ersten Studien nur einen durchnummerierten Substanznamen durch das Unternehmen:

Veröffentlicht am 07.09.2021
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Tyrosinkinasen

haben trotz des ähnlich klingenden Namens nichts mit dem Schilddrüsenstoffwechsel direkt zu tun (es gibt auch die falsche Schreibweise mit "h" Thyrosinkinasen).
Tyrosinkinasen sind sehr vereinfacht Rezeptorstellen (Eiweißmoleküle) der Zelle. Tyrosinkinasen sind so ein wichtiger Teil der Signalübertragungen der Zellen, die das Wachstum und den Stoffwechsel der Zelle steuern. Von diesen Rezeptorstellen gibt es eine Vielzahl, die wiederum in Gruppen eingeteilt werden.
Bei Krebszellen sind diese Tyrosinkinaserezeptoren mutiert (verändert), so dass der Zelle vermehrt Wachstumsreize gegeben werden, die zu einem unkontrollierten Wachstum führen - eben Krebs.
Es gibt bereits eine Reihe von zugelassenen Medikamenten, die diese mutierten Tyrosinkinasen blockieren bzw. hemmen  = Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI). Die Freinamen dieser Medikamte enden auf -nib .

Veröffentlicht am 01.10.2021
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