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Ich hatte 30%, nach SD Entfernung, noch einmal 30%

  • Dieses Thema hat 17 Antworten und 7 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert 06.11.2015 - 14:16 von Jan.

Ich hatte 30%, nach SD Entfernung, noch einmal 30%

| Beitrags-ID: 255458

Hallo Ihr Lieben,

ich hätte mal eine Frage! Ich erfuhr bei einem Allgemeinmediziner, das es bei einer SD Entfernung (papiläres SD Karzinom) schon 50% Schwerbehinderung gibt!

Es gibt bestimmt einige, die das gleiche Problem haben, wie ist das bei Euch mit der Schwerbehinderung, wieviel Prozent habt Ihr bekommen?

Wenn das mit den 50% stimmen sollte, dann kann es doch nicht sein, das mir von meinen 30%,- 20% genommen werden!

Danke schon jetzt.

Gruß Rita5

AlbaLeitungsteam SHG Magdeburg pap. SD-Ca., foll. Variante, pT2, 2002

Antwort auf: Ich hatte 30%, nach SD Entfernung, noch einmal 30%

| Beitrags-ID: 368506

Hallo Rita,

50 % bekommt man nicht wegen der Schilddrüsenentfernung oder weil einem nun ein Organ fehlt, sondern einzig wegen dem Krebs und zwar für 5 Jahre.
Diese 5 Jahre gelten als „Heilungsbewährung“ – wenn da nichts wieder auftritt, man kein Rezidiv hat, so gilt man als geheilt und es steht einem nichts mehr zu.

Bei mir war das so, ich wurde von 50 % auf null gesetzt bzw. wurde mir mitgeteilt, dass weitere Erkrankungen (wie etwas Bluthochdruck) höchstens 20 % zählten (womit man sich den Hintern abwischen kann). Ich habe hier im Forum auch schon von Leuten gehört, die von 80 % (wegen Metastasen erteilt) auf null zurückgestuft wurden.

Ich weiß nicht, ob ich das bei Dir jetzt richtig verstanden habe?
Du hattest schon 30 % vor dem Schilddrüsenkrebs und nun wieder? Sind also 5 Jahre herum?

Mit 30 % kann man sich „gleichstellen“ lassen. Dann hat man vergleichbaren Kündigungsschutz wie bei 50 %, erhält allerdings keinen Zusatzurlaub und darf auch nicht eher in Rente.

Freundliche Grüße von Alba

Antwort auf: Ich hatte 30%, nach SD Entfernung, noch einmal 30%

| Beitrags-ID: 368507

Hallo Alba,

Danke für Deine schnelle Antwort!

Ist doch toll, das der Krebs bei Dir weg ist! Wie das bei mir aussehen wird, steht noch in den Sternen. OP und RJT waren August und Ende September 2013!

Warum bekamst Du 50% ich aber nur 30%, das verstehe ich nicht! Ich werde mich einmal mit dem Schwerbehinderten Amt in Verbindung setzen!

Die 30% bekam ich wegen chronischer COPD, zwei Bandscheibenvorfällen, Depressionen und hochgradige Arthrose in allen Fingergelenken, die können sie mir nach fünf Jahren aber nicht streichen! 👿

Gleichstellung brauche ich nicht, wegen der schlimmen Arthrose bin ich seit 2010 in Rente, leider sehr gering, wie bei vielen anderen auch!

Ich will nicht hoffen, das nach 5 Jahren Leukämie auftritt! Habe viel darüber gelesen, das eine sehr hohe Dosis RJT bei geringem ( 0,8cm) papilären SD Karzinom nach 5 Jahren sehr wahrscheinlich auftreten wird!

Jetzt nach 2 ein viertel Jahr, bin ich immer noch nicht so richtig auf den Beinen, habe Probleme zu laufen, Beine sind schwer, das Atmen ist dann anstrengend, deshalb ist es noch nicht geklärt, wie das mit den Prozenten ist! Die MRT im Oktober hat folgendes ergeben: Foramenstenose bds, L5/S1 – aktivierte Osteochondrose L5/S1.

Jetzt heißt es warten, aber ich rechne nicht mit einer positiven Nachricht, das wäre ein Wunder! Über eine OP denke ich schon lange nach, wenn die Angst nicht wäre, im Rollstuhl zu landen!

Liebe Grüße Rita

Maria2
Moderator
pap. Karzinom pT3 tall-cell-Variante

Antwort auf: Ich hatte 30%, nach SD Entfernung, noch einmal 30%

| Beitrags-ID: 368508

Hallo Rita,

hast du denn im Antrag auf Schwerbehinderung den SD-Krebs angegeben?
Das müsste nämlich, wie Alba schon schrieb, zumindest 5 Jahre lang 50 % ergeben.

Das, was du über Leukämie schreibst, verstehe ich nicht ganz.
Das Risiko, Leukämie zu bekommen, ist nach mehreren hochdosierten Radiojodtherapien etwas erhöht (ich glaube kritisch gesehen wird`s ab einer Gesamtdosis von 20 GBq).
Hast du denn mehrere RJT gebraucht?

Viele Grüße von
Maria

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StefanFLeitungsteam NW Hypopara OP 1996, Follikuläres SD-CA, Hypopara, endokrinologisches Sonderexemplar

Antwort auf: Ich hatte 30%, nach SD Entfernung, noch einmal 30%

| Beitrags-ID: 368509

Ach wie schön, das die Bewertung der Faktoren hinter verschlossenen Türen stattfindet und auch nirgends dem Behinderten mitgeteilt wird. (Das war ironisch gemeint)

Grad der Behinderung bei Krebs ist auf 5 Jahre befristet, aber danach gibt es auch Punkte für „fehlendes Organ“. Das reicht alleine aber nicht für einen Schwerbehindertenausweis (mind.50 GdB). Ab GdB 30 kann man sich gleichstellen lassen.

Bei mehreren Behinderungen wird es richtig kompliziert. Da gibt es dann verschiedene Bewertungsgruppen. Da zählt immer nur das Schlimmste. Man muss also Behinderungen aus verschiedenen Gruppen haben.
Und dann wird auch nicht einfach addiert, sondern „angemessen erhöht“. Was das genau heisst verraten die aber nicht. Es sieht aber so aus: schlimmste Behinderung voll; 2.schlimmste Behinderung zur Hälfte, 3.Behinderung zu einem 1/3, usw. Unter 10% fällt alles weg.

Kleiner Tipp: man muss in den Antrag reinschreiben was man NICHT MEHR KANN.

Viele Grüße
Stefan

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Antwort auf: Ich hatte 30%, nach SD Entfernung, noch einmal 30%

| Beitrags-ID: 368510

Hallo,

ich hab jetzt nach 10 Monaten endgültig Bescheid, wie es um die SWB nach Ablauf der Heilungsbewährung bei mir steht. Es bleibt bei 40% wäre also notfalls gleichzustellen, was mir aber nichts bringt, da ich selbständig bin. Immerhin bleibt der Steuerfreibetrag

Mir wurde allerdings schon detailiert mitgeteilt worauf diese Einstufung beruht, und welche Befunde von welchen Ärzten berücksichtigt wurden. Es wurden berücksichtigt: Als Haupteinschränkungen die Polyneuropathie der Füße und die fortbestehende Rekurrensparese sowie daneben die Nierensteine und Bluthochdruck.

Viele Grüße
Karl

Ich muß mit der Gewohnheit brechen, ehe sie mich gebrochen hat.
G.C.Lichtenberg

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StefanFLeitungsteam NW Hypopara OP 1996, Follikuläres SD-CA, Hypopara, endokrinologisches Sonderexemplar

Antwort auf: Ich hatte 30%, nach SD Entfernung, noch einmal 30%

| Beitrags-ID: 368511

Hallo Karl,

dann ist das wohl von Bundesland zu Bundesland (bzw. Amt) unterschiedlich behandelt.

Ich hatte bisher GdB von 30 und hatte Ende letzten Jahres einen Verschlimmerungsantrag gestellt. 2 Tage vor meinem Krankenhausmarathon dann den Bescheid das man mir jetzt GdB 50 ohne Kennzeichen, unbefristet zugesteht. Dagegen habe ich Einspruch eingelegt mit der Begründung das wohl meine Erkrankungen nicht ausreichend berücksichtigt worden wären. Außerdem könnte man ja nicht kurz vor der OP entscheiden wie es mir danach gehen würde.
Letztlich hat die Rehaklinik in Essen ihren Abschlussbericht direkt an das Sozialamt geschickt (weiß ich aus dem Bericht).
Jetzt wurde mir ein GdB von 70 mit Kennzeichen G (gebehindert) unbefristet übersandt. Es wurden zwar alle Krankheiten aufgeführt, aber ohne Bewertung. Und ich glaube kaum das mein operierter Grauer Star irgendwelchen Einfluss auf das Ergebnis hat. Denke aber Hauptanteil hat meine HWS mit all ihren Nebenwirkungen gehabt. Daher kann ich auch nicht sagen was man noch für eine fehlende Schilddrüse bekommt.

Viele Grüße
Stefan

Antwort auf: Ich hatte 30%, nach SD Entfernung, noch einmal 30%

| Beitrags-ID: 368512

Hallo,

für die fehlende SD als solche bekommt man m.W. gar nichts, da die theoretisch mit Thyroin gut einstellbar ist. Wenn die Tatsache einer fehlenden SD allerdings zu Problemen ernsthafter Art führt, etwa indem die Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist oder überdurchschnittlich viele krankheitsbedingte Fehltage mit einer Gefährdung des Arbeitsplatzes daraus resultieren, sollten diese Einschränkungen theoretisch natürlich berücksichtigt werden. Ob das in der Praxis auch so gehandhabt wird, ist die zweite Frage. Dass das gleiche Beschwerdebild von verschiedenen Gutachtern völlig unterschiedlich bewertet werde kann, ist ja bekannt.

Im Prinzip soll ja immer auf die tatsächlichen Einschränkungen abgehoben werden und nicht nur pauschal nach bestimmten Krankheiten bewertet werden.

Viele Grüße
Karl

Ich muß mit der Gewohnheit brechen, ehe sie mich gebrochen hat.
G.C.Lichtenberg

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Antwort auf: Ich hatte 30%, nach SD Entfernung, noch einmal 30%

| Beitrags-ID: 368513

Hallo Maria,

natürlich habe ich den SD – Krebs angegeben, deshalb habe ich gesammt 60% für 5 Jahre drin stehen! Was wäre aber, wenn nach 5 Jahren der Krebs weg ist? Dann können sie mir 50% aber nicht komplett streichen, da ich ja schon 30% hatte! Ich muss unbedingt Morgen dort anrufen und fragen, warum ich keine 50% bekommen habe, das finde ungerecht! 😥

Das mit der Leukämie, wurde mir gesagt, musste ich auch unterschreiben. Später, war einmal ein Bericht, irgendwo im Forum oder der Ärztezeitschrift, stand ein Artikel, da wurde genau das berichtet, das, wenn hoch dosiert, bei kleinen papilären Karzinom eine RJT verabreicht wird, schon nach 5 Jahren Leukämie auftritt, das ist wissentschaftlich nachgewiesen worden!

Ob ich mir das abgespeichert habe, weiß ich nicht, müsste ich nachsehen!
Bei meinem Glück, habe schon die schlimmsten Krankheiten hinter mir, besteht auch diese Gefahr!

Ich habe 3814 MBq (131) Jod unter rhTSH Tumormarker Thyreoglobulin 23,9 µg/l bekommen! Es hat mich von innen verbrannt, mein Magen und die Speiseröhre waren stark entzündet, Sodbrennen wie Feuer und über vier Monate den ganze Zeit nur starke Übelkeit. Die zweite RJT habe ich nicht mehr machen lassen, zumal ich große Probleme mit Medikamenten habe, Überempfindlichkeitsreaktionen.

Mein damaliger HA meinte, es können sich ein Magen Krebs daraus entwickeln! Jetzt habe ich diesen Mist schon wieder seit Ende August!
Deshalb sprach ich im September mit meinem Internist, der schüttelte den Kopf und hat eine Magenspiegelung abgelehnt, er sagt, ich hätte eine Magendarm Grippe, ein Witz, ich kenne meinen Körper besser, bin ja schon 59 Jahre!

Morgen habe ich ein Gesprächstermin wegen der BE, will versuchen, wenn er schon keine Spiegelung macht, eine Überweisung zu bekommen, wenn nicht, muss ich mir wieder einen neuen Arzt suchen!
Mein Magenmund steht auf, der damalige Internist ist in Rente, sagte, ich müsse alle zwei Jahre eine Kontrolle machen lassen, das lehnte mein jetziger Arzt auch ab und sagte, alle vier Jahre würde ausreichen! MIR NICHT!

Ich habe sehr viele Narben im Magen, und gerade an Narben bildet sich meistens Krebs, es hat auch mit meiner Angst zu tun!!! 😳

Vielen Dank für Deine Antwort.
Gruß Rita

Antwort auf: Ich hatte 30%, nach SD Entfernung, noch einmal 30%

| Beitrags-ID: 368514

Hallo Stefan,

wie kann ich das verstehen, nach den 5 Jahren, wenn die befristeten fünf Jahre rum sind, gibt es Punkte?

Mich würde interessieren, warum mir nur 30% dazu gegeben wurden? Ich hatte 30%, dann habe ich einen verschlimmerungs Anrag gestellt, was kam dabei raus? Insgesammt 60%, wo bleibt da die Gerechtigkeit???
Ich habe Verschlimmerungen aus verschiedenen Gruppen, hochgradige Arthrose in allen Fingergelenken, Foramenstenose bds, L5/S1 – aktivierte Osteochondrose L5/S1, das wurde im Oktober durch ein MRT festgestellt, die Behörde weiß das, haben sich bis heute noch nicht gemeldet, COPD, Depressionen verschwinden auch nicht von alleine, Arthrose im Knie, Schulter, reichen diese verschiedenen Gruppen?

Deinen Tipp werde ich mir aufschreiben, bei Verschlimmerung, werde ich nur noch Krankheiten eintragen, die ich noch nicht habe! Danke dafür. 😉

Liebe Grüße
Rita

TomDK
Nutzer*In
SD fott .....LupusAntiKoalugans L-Tyhroxin 125 und Xarelto 20 - Junkie

Antwort auf: Ich hatte 30%, nach SD Entfernung, noch einmal 30%

| Beitrags-ID: 368515

Meines Wissen nach kannst du auf eine amtsärztliche Begutachtung bestehen.
Je nach Bundesland ist das Versorgungsamt bzw. die Kreishäuser zuständig (so in NRW nach der Abschaffung der Versorgungsverwaltung).

Vielleicht solltest du auch mal einen Termin bei der Zuständigen Behörde machen und nett und höflich fragen wie ihre Entscheidung zustande kam.
Dort wird man dir eher als hier im Forum sagen können warum man so entschieden hat.
Und wenn dich das Ergebnis des Gespräches nicht befriedigt kannst du direkt einen Widerspruch gegen den letzten Bescheid zur Niederschrift bringen.

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Antwort auf: Ich hatte 30%, nach SD Entfernung, noch einmal 30%

| Beitrags-ID: 368516

Hallo Stefan,

ich hatte ja auch einen Verschlimmerungsantrag gestellt, weil ich Probleme mit dem Laufen habe, gleichzeitig bekomme ich beim Laufen schlecht Luft!

Seit der SD OP und der RJT habe ich diese Probleme. Jetzt bin ich schon beim vierten Arzt, ich kann sagen, was ich will, warum ich keine Kraft in den Beinen habe, wurde nicht so wirklich untersucht! Deshalb ist es für mich unverständlich, das keiner der Ärzte, dieses eingetragen hatte, nur eben Berichte, mir wurde gesagt, woher soll ich wissen, ob das stimmt! Ich bin aus diesen Gründen öfters beim Arzt gewesen, abfinden möchte ich mich nicht damit, aber helfen will mir auch niemand, geschweigedem etwas bescheinigen!

Es ist nicht schön, wenn man durch die Welt schleicht, aber niemand wirklich Interesse zeigt, da nach zu Forschen! 👿

Das ist bei allen Ärzten so, liegt wohl daran, weil mir niemand Medikamente verschreiben kann, muss mich mit Pflanzlichen Produkten behelfen, das schon seit 1998. Ich vermute, das ich eine Nebennierenrindenschwäche habe, hatte 1998 Helicobacter, deshalb ist auch mein Magen total vernarbt, selbst im Klinikum schoben sie es auf die Psyche und hier im Klinikum, ein Endkrinologe, Arzthelferin teilte meinem Arzt telefonisch mit, das mein Natrium Wert im Normbereich lege, deshalb bekam ich keinen Termin, ein Witz, was hat Natrium mit einer NNR Schwäche zu tun? NICHTS. Deshalb habe ich ja die Probleme mit Medikamenten, das ist seit 1998, vorher hatte ich keine Probleme!!!

Hier müsste der Cortison Spiegel über den ganzen Tag gemessen werden und ach, was weiß ich! Warum ist es so schwer, einen Arzt zu finden, der zuhört? Wenn ich Medikamente, so wie jetzt, ein Astma Spray inhaliere, und ich davon einen starken Reizhusten bekomme und nicht abhusten kann? Selbst der Lungenfacharzt sagte mir damals, er würde mir alles verschreiben, was ich möchte, was ich nicht lache“ von den ganzen Sprays bekomme ich unerwartet Nachts Bronchialkrämpfe, das ist echt lustig… oder Druck unter der Haut, am ganzen Körper, doppelt sehen und so weiter.

Man kann an mir nichts verdienen, deshalb hören die Ärzte nicht zu, wenn ich meine Probleme nenne!

Irgendwann nerve ich die Ärzte, dann merke ich das Desinteresse, heißt für mich, einen neuen Arzt suchen.
Traurig aber wahr.

Gruß Rita

Antwort auf: Ich hatte 30%, nach SD Entfernung, noch einmal 30%

| Beitrags-ID: 368517

Hallo TomDK,

sehr gute Idee, Vorsprechen ist allemal besser als anrufen!

Da ich ja schon in Rente bin, wird das mit einer Begutachtung auch nichts werden!Da habe ich bis zur Rente reichlich zu tun gehabt, gebracht hat das auch nur Kosten!

Als ich über zwei Jahre krank war, wurde mir nahe gelegt, die Rente einzureichen, 5 Jahre ein langer Kampf, bis mir das gesagt wurde!

Werde mir Morgen einen Termin geben lassen, was dabei raus kommt, kann ich Euch ja dann schreiben!

Danke für den tollen Tipp. :daumen:

Gruß Rita

AlbaLeitungsteam SHG Magdeburg pap. SD-Ca., foll. Variante, pT2, 2002

Antwort auf: Ich hatte 30%, nach SD Entfernung, noch einmal 30%

| Beitrags-ID: 368518

Hallo Rita,

das hier habe ich nicht verstanden:

natürlich habe ich den SD – Krebs angegeben, deshalb habe ich gesammt 60% für 5 Jahre drin stehen! Was wäre aber, wenn nach 5 Jahren der Krebs weg ist? Dann können sie mir 50% aber nicht komplett streichen, da ich ja schon 30% hatte! Ich muss unbedingt Morgen dort anrufen und fragen, warum ich keine 50% bekommen habe, das finde ungerecht!

60 % sind doch mehr als 30 % und auch mehr als 50 %?

Die verschiedenen Krankheiten, für die Du Prozente bekommst, werden nicht addiert, sondern es wird in der Regel die schlimmste zum Ausgang genommen.
Bei Dir müsste eigentlich 50 % herauskommen wegen des Krebses. Das hat man ein bisschen höher eingestuft auf 60 %, weil Du ja noch andere Krankheiten hast.
Und wenn 5 Jahre herum sind, wird erneut geguckt. schlimmstenfalls stuft man Dich dann wieder auf die vorherigen 30 % – da lass Dir dann von Deinem Arzt helfen.

Noch ein kleiner Tipp: so eine Behörde geht oft den Weg des geringsten Widerstandes und wendet sich nicht selten einzig an den Hausarzt. Deshalb kann es hilftreich sein, Befunde von anderen Ärzten gleich mitzuschicken.

Viel Erfolg wünscht Dir Alba.

P.S. Dass sich in Narben im Magen nach RJT – woher weißt Du überhaupt, dass da welche sind? – oft Krebs bildet, habe ich noch nie gehört und fast genauso ist es mit der Leukämie.

StefanFLeitungsteam NW Hypopara OP 1996, Follikuläres SD-CA, Hypopara, endokrinologisches Sonderexemplar

Antwort auf: Ich hatte 30%, nach SD Entfernung, noch einmal 30%

| Beitrags-ID: 368519

Hallo Rita,

wie schon geschrieben, bekommst Du bei Krebs einen auf 5 Jahre befristeten Schwerbehindertenausweis ( Heilbewährungszeit). Sollten kein Rückfall eintreten wird Dein Schwerbehindertenausweis dann ungültig. Im Falle SD-Krebs hast Du dann den Befund „fehlendes Organ“ (das hat mit eine Fachanwältin für Schwerbehindertenrecht so gesagt)

Mit wieviel Prozent das in die neue Bewertung einfließt oder ob das wegen weniger als 10 ganz raus fliegt kann ich Dir nicht sagen. Hier muss jeder Einzelfall für sich bewertet werden. „Punkte“ habe ich geschrieben, weil der Grad der Behinderung GdB nicht in Prozenten angegeben wird.

Bevor Du bei den Anträgen irgendwelche Fehler machst würde ich Dir empfehlen Dich beim VdK zu melden. Kostet 60€ Jahresbeitrag. Dafür helfen Dir dort Experten durch den Paragraphenwust begleiten. Und vor den Anwälten des VdK haben die Sozialämter mehr Respekt als vor eine Einzelperson ohne Rechtsbeistand.

Viele Grüße
Stefan

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Antwort auf: Ich hatte 30%, nach SD Entfernung, noch einmal 30%

| Beitrags-ID: 368520

Hallo Stefan,

Danke,

so langsam verstehe ich das Schwerbehindertenrecht!

Hab es mir schon abgeschrieben, das werde ich auf jeden Fall machen!
Was bedeutet VdK, ist das ein Verein oder sind das Anwälte?

Alleine kommt man bei den Behörden so wie so nicht weiter, das habe ich schon einige male zu spüren bekommen!

Ich werde es einmal in der Suchleiste eingeben, vielleicht weiß ich dann mehr!

Liebe Grüße
Rita

StefanFLeitungsteam NW Hypopara OP 1996, Follikuläres SD-CA, Hypopara, endokrinologisches Sonderexemplar

Antwort auf: Ich hatte 30%, nach SD Entfernung, noch einmal 30%

| Beitrags-ID: 368521

Hallo Rita,

wenn das Schwerbehindertenrecht zu einfach zu verstehen wäre, gäb es wohl keine Fachanwältin dafür. Das ist für einen Laien viel zu undurchsichtig.

Der VdK ist der größte deutsche Sozialverband. Die haben Experten bei Schwerbehinderung, Renten, Pflege, Steuern usw.

Viele Grüße
Stefan

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Jan
follik. SD-Ca; OP 04-05/2001

Antwort auf: Ich hatte 30%, nach SD Entfernung, noch einmal 30%

| Beitrags-ID: 368522

Der VdK ist der größte deutsche Sozialverband. Die haben Experten bei Schwerbehinderung, Renten, Pflege, Steuern usw.

… ich bin Mitglied im VdK und halte das für eine gute Sache.

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