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Tyrosinkinase-Inhibitor(TKI)

sind neue systemische Wirkstoffe gegen Tumore. Tyrosinkinasen sind Signalwege, welche wenn sie bei einer Tumorzelle überreguliert sind, zu einem Wachstum führen.
Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) blockieren diese Signalwege. Werden mehrere Signalwege blockiert spricht man auch von Multikinase-Inhibitoren (MKI). Neuerdings gibt hoch selektive Tyrosinkinase-Inihibitoren (z.B.: RET-Inhibitor, NTRK-Inhibitor).
siehe: FAQ: Was sind Tyrosinkinase-Inhibitoren?.

Veröffentlicht am 01.10.2021
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Apatinib(Synonym: YN968D1)

ist der Freiname eines Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI), der in Studien auch als YN968D1 bezeichnet wurde und u.a. beim radioiod-refraktären differenzierten Schilddrüsenkrebs (RR-DTC) untersucht wir.d
Apatinib hemmt (inhibiert) die Kinasen (Signalwege) VEGFR-2, welche Wachstum und Blutversorgung des Tumors regeln.
mehr Infos unter: Apatinib – Überblicksartikel

Veröffentlicht am 24.12.2021
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Cabozantinib(Synonyme: Cometriq, Cabometyx, XL 184, XL-184)

ein seit März 2014 zugelassener Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI) für die Behandlung des fortgeschrittenen nicht mehr operablen medulläres Schilddrüsenkarzinom (MTC).  Seit März 2022 ist zu dem beim Radioiod-refraktäres Schilddrüsenkarzinom (RR-DTC) als Zweitlinientherapie nach einer vorangehenden TKI-Therapie zugleassen. Andere Name für Cabozantinib sind in den ersten Studien XL-184, Handelsname in Europa  Cometriq® für MTC und  Cabometyx® für das RR-DTC; siehe: Cabozantinib (=Handelsname: Cometriq® bzw. Cabometyx®) - Übersichtsartikel.

Letzte Aktualisierung: 28.06.2022
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Dabrafenib(Synonym: Tafinlar®)

ist ein Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI) vor allem gegenüber einer BRAF-Mutation; für die Behandlung des malignen Melanom zugelassen. Handelsname ist Tafinlar® . In den USA ist Dabrafenib in Kombination mit Trametinib (=Mekinist®) zur Therapie des BRAF-positiven anaplastischen Schilddrüsenkarzinom seit 2018 durch die FDA zugelassen.
siehe Dabrafenib (Handelsname: Tafinlar®) - Übersichtsartikel

Letzte Aktualisierung: 06.09.2021
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Dauer wie lange ein Medikament wirkt(DOR)(Synonym: Duration of Response)

wird in Studien mit Duration of Response (DOR) beschrieben.
Z.B. ein Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI) stoppt das Wachstum des Krebses; wächst der Krebs nach 14 Monaten wieder, so ist die DOR 14 Monate.

Letzte Aktualisierung: 23.12.2021
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Doxorubicin

ist eine klassische Chemotherapie (Zytostatikum). Es hat eine "alte" Zulassung für die Behandlung des fortgeschrittenen Schilddrüsenkarzinom; d.h.die Studienlage ist nicht besonders gut (siehe z.B. Studie: Chemotherapie mit Doxorubicin beim fortg. SD-Krebs aus dem Jahr 2006).
Ist einen systemische Therapie indiziert werden erst die neu zugelassenen Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI) eingesetzt.

Veröffentlicht am 23.08.2021
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Entrectinib(Synonyme: Rozlytrek, RXDX-101)

ist der Freiname von Rozlytrek® (Handesname). Entrectinib ist ein Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI), der von Hoffmann-La Roche in einer Basket-Studie mit dem Substanznahmen RXDX-101 an Tumoren untersucht wird, die eine NTRK (NTRK1/2/3), ROS1, oder ALK Genfusion haben.
siehe

Letzte Aktualisierung: 25.01.2022
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Freiname

auch Internationaler Freiname - ist ein Name, der durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für ein Arzneimittelstoff auf Vorschlag des Entdeckers vergeben wird.
Zu unterscheiden ist der Freiname vom Handelsname der von Land zu Land verschieden sein kann. Die Freinamen haben verschiedene Endungen wie z. B. -nib für Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI) oder -nab für Antikörpertherapien.

Veröffentlicht am 07.09.2021
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Lenvatinib(Synonym: Lenvima)

ist der Freiname eines Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI), der seit 2015 für das fortgeschrittene radioiod-refraktäre Schilddrüsenkarzinom zugelassen ist. Handelsname Lenvima™; in Studien auch als E7080 bezeichnet.
Lenvatinib hemmt (inhibiert) die Kinasen (Signalwege) VEGFR, FGFR, RET, KIT und PDGFR, welche Wachstum und Blutversorgung des Tumors regeln.
mehr Infos unter: Lenvatinib (=Handelsname: Lenvima®) - Übersichtsartikel.

Letzte Aktualisierung: 24.12.2021
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MET

oder

Veröffentlicht am 26.11.2021
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Molecular targeted therapy(MTT)(Synonym: Gezielte Krebstherapie)

damit werden Therapien mit Medikamenten/Substanzen verstanden, die auf bestimmte Moleküle abzielen, um Krebszellen am Wachstum oder Ausbreitung zu hindern. Im Deutschen wir MTT auch mit Gezielter Krebstherapie beschrieben.
siehe dazu Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI)

Veröffentlicht am 01.10.2021
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Ponatinib(Synonym: Iclusig®)

ein Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI) bei dem auch eine Phase-II-Studie zum medullären Schilddrüsenkrebs läuft.
Handelsname ist Iclusig®.
Mehr Infos über FAQ: Was sind Tyrosinkinase-Inhibitoren? (Überblick).

Veröffentlicht am 02.11.2022
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Sorafenib(Synonyme: Nexavar, Sorafinib)

ist ein Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI). Der Handelsname ist Nexavar. Sorafinib ist die falsche Schreibweise für Sorafenib. Die meisten Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI) enden mit -inib; nicht jedoch Sorafenib.
mehr dazu siehe: Sorafenib (Handelsname: Nexavar®) - Übersichtsartikel

Veröffentlicht am 01.10.2021
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Sunitinib(Synonym: Sutent)

(Handelsname Sutent®) ist ein Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI) der die Signalwege PDGFR, VEGFR, c-Kit und RET blockiert.
Kann bei fortgeschrittenem Schilddrüsenkrebs im Off-Label-Use angewandt werden.
mehr unter: FAQ: Was sind Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI)?.

Veröffentlicht am 25.01.2022
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Vemurafenib(Synonym: Zelboraf)

ist ein Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI). Für die Behandlung des malignen Melanom zugelassen. Handelsname ist Zelboraf®

Veröffentlicht am 01.10.2021
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Aurorakinasen(Synonym: Aurora Kinasen)

sind Enzyme, die bei der Zellteilung eine zentrale Rolle einnehmen.
In Krebszellen konnte nachgewiesen werden, dass hier vermehrt Aurorakinasen vorkommen, wodurch es zu einer Fehlregulation kommt, Teilung und Wachstum der Krebszellen befördert wird.
siehe auch: FAQ: Was sind Tyrosinkinase-Inhibitoren?

Letzte Aktualisierung: 08.06.2021
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Caprelsa ®

= Handelsname von Vandetanib; Krebsmedikament, das zu den Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) gehört.

Letzte Aktualisierung: 20.02.2022
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Endothelial Growth Factor Receptors(EGFR)

Endothelial Growth Factor Receptors (EGFR) sind Tyrosinkinasen (Signalrezeptormoleküle), die das Wachstum von Zellen unterstützen. Bei bestimmten Tumoren sind die EGFR hochreguliert oder mutiert; siehe auch VEGFR. Durch eine Blockade dieser Tyrosinkinasen (Inhibiert) soll der Tumor am Wachstum gehindert werden; ein weiteres Wachstum soll so nicht möglich sein.
In der Forschung werden derzeit verschiedene Medikamente getestet, die diese Tyrosinkinasen blokieren bzw. hemmen sollen = Tyrosinkinase-Inhibitoren
siehe auch FAQ: Was sind Tyrosinkinase-Inhibitoren?

Veröffentlicht am 07.02.2022
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Fibroblast Growth Factor(FGF)

englischer Fachausdruck für Fibroblasten-Wachstumsfaktoren.
FGFs kommen auch in erhöter Konzentration bei Tumoren vor.
Bestimmte Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) versuchen daher auch die FGF zu inibieren, zu unterdrücken, z.B. Nintedanib
siehe Phase-II-Studie: Nindetanib beim diff. und medul. SD-Krebs.

Veröffentlicht am 02.11.2022
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Hand-Fuß-Syndrom(HFS, PPE)(Synonyme: Hand-Fußsyndrom, Hand-Fuß-Haut-Syndrom, palmar-plantare Erythrodysästhesie)

ist eine bei vielen Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) auftretende Nebenwirkung; Beim Hand-Fuß-Haut-Syndrom wird die Haut an Händen und Füßen rötlich und schmerzt empfindlich bei Kontakten. Mit Ibuprofen und in dem Hände und Haut gut mit einer Feuchtigkeit durch eine Creme vorsorgt wird (schnell einziehend ohne, dass ein Fettfilm bleibt; Fachausdruck: hydratisiert) lässt sich nach M. Brose (TargetedOnkology 25.1.2021) die Nebenwirkung gut handhaben. das HFS tritt vor allem bei Sorafenib, aber auch anderen TKI auf; siehe FAQ: Was sind Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI)?.

Letzte Aktualisierung: 26.01.2022
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Larotrectinib(Synonyme: Vitrakvi, LOXO-101)

= Handelsname Vitrakvi® (weitere Namen: LOXO-101)
Larotrectinib, gehört zu den Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) und ist ein selektiver TRK-Inhibitor (NTRK-Inhibitor).
Larotrectinib wird von von der Firma Loxo Oncology, Inc. entwickelt; Larotrectinib wird daher auch unter dem Namen LOXO-101 geführt.
siehe:  Larotrectinib (Handelsname: Vitrakvi®) - Übersichtsartikel.

Veröffentlicht am 07.09.2021
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Pralsetinib(Synonyme: Gavreto, BLU-667, BLU667)

(Handelsname: Gavreto®) ist der Freiname eines RET-Inhibitor, der ursprünglich von der Firma Blueprint Medicines Corporation in ersten Studie unter dem Substanznamen BLU-667 erforscht wurde, und nun vom Pharmaunternehmen Roche vertrieben wird.
siehe:

Letzte Aktualisierung: 25.11.2021
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Rechallenge

Der Begriff wird in Studien benutzt für das Wiederansetzen eines Medikaments, wenn nach einem unerwünschten Ereignis das Medikament abgesetzt wurde (dechallenge).
siehe Review und Fallbericht: Wiederaufnahme (Rechallenge) von Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) beim Schilddrüsenkarzinom (Felicetti 2017)

Veröffentlicht am 01.10.2021
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RET(Synonym: rearranged during transfection)

das RET Protoonkogen reguliert eine Tyrosinkinase, die für das Wachstum von bestimmten Zellen verantwortlich ist. RET ist die Abkürzung für "rearranged during transfection", weil dieses Gen erstmals bei einem Rearrangemend eines Lymphoms aufgefallen war.
Das RET-Protoonkogen liegt auf dem Chromosom 10 und hat 21 Exons (Quelle: en.wikipedia.org; Download 15.8.2019)

Beim medullären Schilddrüsenkrebs (MTC) findet sich bei ca. 60% (sporadisch > 60%; erblich >90%) eine Punktmutation des RET-Gens, während beim papillären Schilddrüsenkrebs (PTC) oftmals ein so genanntes chromosomales Rearrangement des RET (RET/PTC) zu einer RET-Fusion vorliegt (bei 8-10%; andere 10-20%).

Für fortgeschrittenen Schilddrüsenkarzinome gibt zugelassene oder noch in Studien untersuchte  Medikamente, die diese Tyrosinkinasen ganz gezielt blockieren bzw. hemmen sollen = Tyrosinkinase-Inhibitoren; siehe Selektive RET-Inhibitoren
siehe auch :

Letzte Aktualisierung: 29.07.2022
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RET-Mutation

Das RET-Gen reguliert eine Tyrosinkinase, die für das Wachstum von bestimmten Krebszellen verantwortlich ist. Beim medullären Schilddrüsenkrebs (MTC) findet sich bei ca. 60% (sporadisch > 60%; erblich >90%) eine Mutation des RET-Gens, während beim papillären Schilddrüsenkrebs (PTC) oftmals ein so genanntes Rearrangement des RET, auch RET-Fusion genannt (RET/PTC) vorliegt (bei 10-20%).

Für fortgeschrittenen Schilddrüsenkarzinome gibt zugelassene oder noch in Studien untersuchte  Medikamente, die diese Tyrosinkinasen ganz gezielt blockieren bzw. hemmen sollen = Tyrosinkinase-Inhibitoren; siehe Selektive RET-Inhibitoren
siehe auch :

Veröffentlicht am 29.07.2022
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RET/PTC(Synonym: RET-Fusion)

ist ein papilläres Schilddrüsenkarzinom (PTC) bei dem das RET-Protoonkogen durch ein Rearrangement aktiviert wurde.
Es liegt dann eine RET-Fusion vor: entweder eine Fusion mit dem CCDC6 Gen (=RET/PTC1) oder mit dem NCOA4 Gen (= RET/PTC3).
Bei ca. 10-20% der PTC liegt ein RET/PTC vor.
Für fortgeschrittenen Schilddrüsenkarzinome gibt zugelassene oder noch in Studien untersuchte  Medikamente, die diese Tyrosinkinasen ganz gezielt blockieren bzw. hemmen sollen = Tyrosinkinase-Inhibitoren; siehe Selektive RET-Inhibitoren
siehe auch :

Letzte Aktualisierung: 29.07.2022
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Selektive RET-Inhibitoren

sind Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) der gezielt auf den Signalweg einwirken (blockieren), der durch genetische Veränderungen (Mutationen, Genfusionen) des RET Protoonkogen aktiviert wurde. Mit dem Zusatz selektiv wird betont, dass nur dieser Signalweg blockiert bzw. reduziert wird, im Gegensatz zu anderen TKI , die neben anderen Signalwegen auch den RET-Signalweg behindern.
Es gibt folgende bereits zugelassene RET-Inhibitoren:

Ferner werden weitere selektive RET-Inhibitoren in Studien untersucht:

Letzte Aktualisierung: 14.09.2022
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systemische Therapie

In der Krebstherapie wird unter einer systemischen Therapie eine Therapie verstanden, die auf das Wachstum von Krebszellen einwirkt, unabhängig vom Ort, wo die Tumore sich befinden . Unter einer systemische Therapie verstand man früher die klassische Chemotherapie, im Gegensatz zu lokalen Therapien wie Operation und Bestrahlung eines Tumors von außen. Auch die Radioiodtherapie (RIT) gehört nach dieser Definition zu den systemischen Therapien. Wenn beim Schilddrüsenkrebs von einer systemischen Therapie gesprochen wird, sind jedoch meist Therapien mit Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) oder Antikörpern gemeint. im Gegensatz zu lokalen Therapien. In der Psychotherapie wird der Begriff auch benutzt, hat dort jedoch eine völlig andere Bedeutung.

Veröffentlicht am 30.09.2021
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Tyrosinkinasen

haben trotz des ähnlich klingenden Namens nichts mit dem Schilddrüsenstoffwechsel direkt zu tun (es gibt auch die falsche Schreibweise mit "h" Thyrosinkinasen).
Tyrosinkinasen sind sehr vereinfacht Rezeptorstellen (Eiweißmoleküle) der Zelle. Tyrosinkinasen sind so ein wichtiger Teil der Signalübertragungen der Zellen, die das Wachstum und den Stoffwechsel der Zelle steuern. Von diesen Rezeptorstellen gibt es eine Vielzahl, die wiederum in Gruppen eingeteilt werden.
Bei Krebszellen sind diese Tyrosinkinaserezeptoren mutiert (verändert), so dass der Zelle vermehrt Wachstumsreize gegeben werden, die zu einem unkontrollierten Wachstum führen - eben Krebs.
Es gibt bereits eine Reihe von zugelassenen Medikamenten, die diese mutierten Tyrosinkinasen blockieren bzw. hemmen  = Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI). Die Freinamen dieser Medikamte enden auf -nib .

Veröffentlicht am 01.10.2021
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Vandetanib(Synonyme: Caprelsa, Zactima, ZD6474)

Krebsmedikament, das zu den Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) gehört.
Vandetanib war lange Zeit auch unter = ZD6474 = Zactima® bekannt und wurde am 01.08.2011 unter dem Namen Caprelsa® von der FDA für die Behandlung des medullären Schilddrüsenkrebs zugelassen. Der Name Zactima wurde von der FDA nicht akzeptiert, da eine Ähnlichkeit mit einem anderen Produktnamen bestünde.
siehe:

Letzte Aktualisierung: 07.09.2021
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Vascular Endothelial Growth Factor Receptors(Synonyme: VEGFR, VEGFR1, VEGFR2, VEGFR3)

Vascular Endothelial Growth Factor Receptors sind sind Tyrosinkinasen (Signalrezeptormoleküle), die das Gefäßwachstum unterstützen. Es wird unterschieden zwischen VEGFR1, VEGFR2 und VEGFR3 (auch mit Bindestrich geschrieben: VEGFR-1, VEGFR-2 und VEGFR-3) Durch eine Blockade dieser Tyrosinkinasen (inhibiert) wird der Tumor von der Blutversorgung abgeschnitten, ein weiteres Wachstum soll so nicht möglich sein.
In der Forschung werden derzeit verschiedene Medikamente getestet, die diese Tyrosinkinasen blockieren bzw. hemmen sollen = Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI)
siehe auch FAQ: Was sind Tyrosinkinase-Inhibitoren?

Letzte Aktualisierung: 07.02.2022
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